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Lucky Luke, Rantanplan, die Daltons und Jolly Jumper. Wandgemälde in Brüssel
Lucky Luke im Duell mit den Daltons, im Hintergrund Jolly Jumper (Figuren in einem Freizeitpark in Ankara, 2007)

Lucky Luke ist die Titelfigur einer seit 1946 erscheinenden -Serie des. Lucky Luke ist mit mehr als 30 Millionen verkauften Alben in die erfolgreichste Comic-Serie im Alben-Sektor nach.

Bis 1955 schrieb Morris die Geschichten noch selbst. Danach verfasste die Texte. Seit Goscinnys Tod 1977 wechseln die. Vor der Albenveröffentlichung erschien die Serie lange Zeit als Fortsetzungen im Magazin, danach vor allem in. Die erste deutsche Übersetzung erschien Ende 1958. Der letzte Lucky-Luke-Band von Morris erschien 2002, ein Jahr nach dessen Tod. Derzeit wird die Serie vom Zeichner und vom Texter gestaltet.

Inhaltsverzeichnis

Die Comic-Geschichten handeln von den Abenteuern des einsamen Lucky Luke, der im für Recht und Ordnung sorgt. Dabei hat er es unter anderem mit diversen berühmten oder berüchtigten Wildwest-Legenden, Indianerstämmen, der Kavallerie, verfeindeten Clans, schwierigen Siedlern, hitzköpfigen Dampfschiffern und vier dummdreisten Banditen zu tun. Einige Abenteuer finden auch außerhalb von Texas, in anderen US-Staaten, Mexiko oder Kanada statt. Am Ende der meisten seiner Abenteuer reitet Lucky Luke genregemäß auf russische dating seiten kostenlos seinem treuen Pferd Jolly Jumper dem Sonnenuntergang entgegen und singt sein meine stadt bochum partnersuche Lied „I’m a poor lonesome cowboy and a long way from home“.

  • Lucky Luke verkörpert den einsamen, rast- und heimatlosen Helden, der Verbrecher jagt, Armen und Benachteiligten hilft und immer auf der Seite des Gesetzes steht. Seine größte Begabung ist es, den Colt „schneller als sein eigener Schatten“ ziehen zu können. Ansonsten ist er eher wortkarg und macht kein Aufhebens um seine Heldentaten. Die stiftet er für wohltätige Zwecke und nach seinen Taten verschwindet er schnell und unauffällig. In werden seine Abenteuer als Junge dargestellt.
Jolly-Jumper-Figur in einem Freizeitpark in Ankara

  • Jolly Jumper ist das Pferd Lucky Lukes und war von Anfang an single fasching erfurt 2014 dessen treuester Begleiter. Jolly besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten und rettet seinen Herrn oft aus schwierigen Situationen. Er kann allein einkaufen gehen, sich beschlagen lassen und eigenhändig Wäsche aus dem Waschsalon holen, nimmt am liebsten „keinen Kaffee in den Zucker“, kann Schach spielen, Schlösser aufbrechen, Knoten öffnen, auf Bäume klettern, senkrechte Felswände erklimmen (samt Reiter), auf dem gehen, schneller als sein Schatten laufen und sich selbst satteln. Seit der Geschichte Sur la piste des Dalton (dt.: Den auf der Spur) nimmt der Leser auch an Jolly Jumpers Gedanken teil, da dort auch erstmals ein „sprechender“ Hund auftauchte. Die oft zickigen Kommentare des Schimmels zu den Geschehnissen sind berüchtigt. Wenn Jolly Jumper zwischendurch nicht gebraucht wird, geht er am liebsten.

  • Rantanplan ist der Wachhund des Gefängnisses, in dem Lucky Lukes Erzfeinde,, meist ihre Haftstrafen verbüßen. Seinen Aufgaben als Wachhund sowie als Spürhund von Lucky Luke kommt er nur bedingt nach. Er tut fast grundsätzlich das Falsche, verwechselt meist Freund und Feind, Lob und Tadel sowie die Richtung der Fährten, die er verfolgen soll. Lucky Luke lernt jedoch im Laufe der Zeit, die Schwächen des Hundes richtig zu deuten, womit er letztendlich doch eine Hilfe darstellt. Rantanplan hatte 1960 in der Geschichte Den Daltons auf der Spur seinen ersten Auftritt. Eigenständige Geschichten werden in den und seiner eigenen Serie geschildert.

  • Die an Orgelpfeifen erinnernden Dalton-Brüder Joe, William, Jack und Averell stellen Lukes größte Gegenspieler dar. Sie rauben meist Banken und Postkutschen aus und terrorisieren die Bürger. Es handelt sich um die Vettern der legendären, die Lucky Luke in der Geschichte Hors-la-loi (dt. Die Gesetzlosen) ausgeschaltet hat. Da Morris in der Folgezeit oft gebeten wurde, die Daltons trotz ihres Todes am Ende der Geschichte wieder zu verwenden, schufen er und Goscinny schließlich die noch dümmeren Vettern, die ständig aus dem Gefängnis ausbrechen, jedoch jedes Mal von Lucky Luke wieder eingefangen werden. Gewöhnlich tragen sie auch in Freiheit schwarz-gelb quergestreifte Sträflingskluft. Der kleinste und gemeinste der Daltons, Joe, ist der zu cholerischen Anfällen („Lucky Luke! Lucky Luke! Lucky Luke!“) neigende Anführer der Bande. Während William und Jack („Gaaanz ruhig, Joe!“) eher blass bleiben und oft verwechselt werden, zeichnet sich der lange Averell („Wann gibt’s denn was zu essen?“) durch eine gewisse Gutmütigkeit (Während in einem Band sich das Kopfgeld auf seine drei Brüder immer weiter steigert, ist seines absurd niedrig und sinkt nach und nach so weit, dass er gar nicht mehr gesucht wird) und einen gesegneten Appetit aus. Die Brüder tauchten erstmals in den Bänden Lucky Luke contre Joss Jamon (dt. ) (Kurzauftritt; William damals noch verkürzt zu Bill) und Les cousins Dalton (dt.: ) auf. In einigen Geschichten taucht auch die Mutter der Daltons, Ma Dalton, auf. Sie zieht Averell den anderen Brüdern vor und beschützt ihn. Außerdem legt sie öfter den tobenden Joe übers Knie.
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Morris, Goscinny und die anderen Textverfasser entwarfen ein Lucky-Luke-Universum mit eigenen Regeln, in welchem die Figuren orts- und zeitunabhängig agieren. Persönlichkeiten des, die einander in Wirklichkeit wahrscheinlich nie kennengelernt haben, treffen in den Geschichten aufeinander und erleben gemeinsam Abenteuer. Selbst wenn man die historischen Hinweise aus Oklahoma Jim beachtet, um damit Lucky Lukes Geburtsjahr zu extrapolieren, muss man zur Kenntnis nehmen, dass er in anderen Alben zu dieser Zeit als Erwachsener bereits höchst aktiv war (So spielt Der singende Draht 1861 und damit zu Beginn des Amerikanischen Bürgerkrieges, die Aussage eines Großvaters in Stacheldraht auf der Prärie hingegen impliziert, dass dieser bereits Jahrzehnte zurückliegt).

Viele Abenteuer greifen also historische Begebenheiten oder Figuren auf, ohne diese allzu dokumentarisch wiederzugeben. Allgemein sind die Geschichten zumeist zwischen den 1860er und 1890er Jahren angesiedelt.

An historische Personen angelehnte Figuren[ | ]

  • – Bob, Grat, Bill und Emmett – ehemalige Marshals, die zu Verbrechern wurden (Die Gesetzlosen, Erwähnung in Die Rückkehr der Brüder Dalton, , Erwähnung in Meine Onkel, die Daltons).
  • , bekannter Verbrecher und mehrfacher Mörder (Steckbrief in Die Gesetzlosen, , Billy the Kid, Die Eskorte, Belle Starr, , Kurzauftritt in Jesse James).
  • , bekannte Wildwest-Heldin (Steckbrief in Die Gesetzlosen, , Die Jagd nach dem Phantom, Die Daltons in der Schlinge, , Erwähnung in Billy The Kid).
  • , sein Bruder und ihr Spießgeselle, bekannte Verbrecher und Mörder (Jesse James, Kurzauftritte (nur Jesse James) in , Steckbrief in Die Gesetzlosen, Billy The Kid und Belle Starr).
  • , Saloonbesitzer und selbsternannter Richter (Der Richter, Bild in Die Daltons in der Schlinge).
  • , bekannte Räuberbraut (Belle Starr).
  • , amerikanischer Geschäftsmann und Gauner (Am Klondike).
  • , selbsternannter Marshal, seine Brüder und sowie die Clanton-Sippe und seine Söhne und (, der hier als dritter Sohn auftretende Frank hat kein historisches Vorbild, obwohl Old Man Clanton vier Söhne hatte, Erwähnung nur von Wyatt Earp in Oklahoma Jim und Ein Mann wie Wyatt Earp).
  • , Earps Freund, Zahnarzt, Spieler, Revolverheld und seine Helferin (O.K. Corral).
  • , alias Buffalo Bill, Büffeljäger und Showmann (, Der Pony Express, , Eine Wildwest-Legende, , Kurzauftritt in die Daltons in der Schlinge).
  • , US-amerikanische Kunstschützin (Kurzauftritt in Eine Wildwest-Legende)
  • , Indianerhäuptling der Hunkpapa Lakota Sioux (Kurzauftritt in Eine Wildwest-Legende)
  • , amerikanischer Geschäftsmann mit Kaiser-Tick (als Smith in Der Kaiser von Amerika).
  • , „Hanging Judge“ (Belle Starr).
  • , Henker (Belle Starr)
  • , 16. Präsident der USA (, Lucky Luke gegen Pinkerton, Erwähnung in , Erwähnung in ).
  • , 17. Präsident der USA (Erwähnung in Der Mann aus Washington).
  • , 18. Präsident der USA (Die Brücke am ol’man river, Erwähnung in Belle Starr, Erwähnung in Der Mann aus Washington und als in Der Kaiser von Amerika).
  • , 19. Präsident der USA (Sarah Bernhardt, Hauptperson in ).
  • , Zeitungsverleger und Politiker ().
  • (Black Bart the Po8), Postkutschenräuber ()
  • , US-amerikanischer Schriftsteller (Die Erbschaft von Rantanplan, Der Mann aus Washington).
  • , US-amerikanischer Schriftsteller (, Am Klondike, kurz in High Noon in Hadley City).
  • , amerikanischer Maler und Bildhauer (Der Kunstmaler).
  • , französische Schauspielerin (Sarah Bernhardt, Erwähnung in Eine Wildwest Legende).
  • , Mormonenführer ().
  • , Gründer des Pony-Express (Der Pony-Express).
  • , erster US-Amerikaner, der erfolgreich nach Erdöl bohrte (Im Schatten der Bohrtürme).
  • , Erfinder des „“ (Der einarmige Bandit).
  • , Leiter des US Army Camel Corps (Die Kamel-Mine).
  • , arabischer Kameltreiber (Die Kamel-Mine).
  • , Präsident zweier kanadischer Eisenbahnlinien (Schikane in Quebec).
  • , Erfinder der Jeans (Schikane in Quebec).
  • , Ingenieur (Die Brücke am ol’man river).
  • , Indianerhäuptling (Der Kunstmaler).
  • , eigentlich Martha Ready, Bordellbesitzerin (als Saloongirl in Am Klondike)
  • tritt nicht direkt auf, wird am Ende des Bands Die Daltons und der Psycho-Doc jedoch erwähnt.
  • , schottischer Detektiv (Lucky Luke gegen Pinkerton, Pinkertondetektive in Jesse James)
  • , Häuptling der ().
  • und, Häuptlinge der, treten nicht auf, werden aber namentlich erwähnt ()
  • und, Afrikaforscher, ()

An historische Begebenheiten angelehnte Geschichten[ | ]

Anspielungen auf Filme und Filmschauspieler[ | ]

In fast jedem Band wird neben den Figuren mit einem realen Hintergrund aus dem Wilden Westen auf Filmschauspieler und Western-Filme angespielt. Oft kann der ganze Plot eines Albums als direkte Parodie auf die berühmtesten Filme des Genres gelesen werden, meist sind die Haupt-Nebenfiguren des Heftes deutlich an amerikanische Stars angelehnt.

  • In tritt als Lukes Gegenspieler auf, angelehnt an seine Rolle im Film Shane (dt., 1953).
  • In hat einen.
  • Dopey aus Auf nach Oklahoma! ist eine Karikatur des Schauspielers.
  • Der Name des im Album Den Daltons auf der Spur erstmals auftretenden Gefängnishunds Rantanplan persifliert den von.
  • Im Band wird durch die Gestalt des Colonel McStraggle persifliert. Die Handlung erinnert auch an den Western.
  • Calamity Janes gestresster Benimmlehrer ist.
  • Das Album orientiert sich lose am Film Stagecoach (dt., 1939). Während im Film wie auch im Album den Part des Berufsspielers einnimmt, haben Kutscher und Barkeeper nichts mit diesem Western-Klassiker zu tun. Letzterer hat wie in seinen Filmen auch im Album nur ein.
  • Für den Band soll sich bei seinem Szenario an der klassischen Western-Komödie Ruggles of Red Gap ( mit, 1935) orientiert haben. Wegen der großen inhaltlichen Unterschiede ist das eher unwahrscheinlich – eigentlich ist nur die Figur des Butlers Jasper annähernd vergleichbar. Die Handlung des Filmes (mit, 1972, auch unter dem Titel Ein Gentleman im Wilden Westen) hat allerdings weitgehende Parallelen zu diesem Band – die Drehbuchautoren haben also entweder dieselben Quellen wie Morris benutzt oder sich direkt an dem mehrere Jahre zuvor erschienenen Lucky-Luke-Band orientiert.
  • In Dalton City hängt im Saloon ein Schild mit der Aufschrift „Schießen Sie nicht auf den Pianisten“. Das ist eine Anspielung auf den französischen Filmklassiker Tirez sur le pianiste (dt. ) von (1960).
  • Der Direktor des Western Circus ist.
  • Der Kopfgeldjäger im gleichnamigen Band ist eine Parodie auf. Die Medizinmann-Masken entsprechen im Aussehen Frankensteins Monster in der von.
  • In Der weiße Kavalier tritt auf und hört auf den ähnlich klingenden Namen Baltimore.
  • In arbeitet für die Gegenseite.
  • Im Band Der einarmige Bandit trägt ein namenloser Kleingangster die Gesichtszüge von und parodiert auch dessen Verhalten aus vielen seiner Filme.
  • Die Handlung des Bandes Die Verlobte von Lucky Luke erinnert an die des Westernfilms Westward The Women (dt. , 1951). In beiden Werken ziehen heiratswillige Frauen zur für die Partnersuche ergiebigeren Westküste und suchen sich ihre zukünftigen Ehemänner vorab anhand von Fotografien aus.
  • In Die Geister-Ranch ist neben und auch das Motel aus zu sehen. Auch wird des Öfteren parodiert.
  • High Noon in Hadley City ist eine Parodie auf den Western-Klassiker High Noon (dt., 1952).
  • Im ersten Lucky-Kid-Album kommt ein Paar vor, das mit einem Klavier aus Neuseeland einwandert (Anspielung auf den Film ). Der Colonel der Kavallerie heißt, einer der Sergeants.
  • Im Band Am Klondike suchen Lucky Luke und sein Freund Waldo in Alaska Unterschlupf in einer kleinen baufälligen Hütte, die an einem Abgrund steht. Die Hütte inklusive Innenausstattung ist die aus dem Film The Gold Rush (dt. , 1925) von und mit. Lucky Luke findet sogar einen alten Schuh in einem Topf, was ihm den ebenfalls auf den Film anspielenden Kommentar entlockt, dass die Vorbesitzer nicht zu Ende gegessen hätten. Später im selben Band hat auch Chaplins Tramp ein Cameo.
  • In Die Daltons in der Schlinge treten und als Kutscher in Nebenrollen auf. Bezeichnenderweise hören die beiden auf ihre echten Vornamen. Zu Beginn der kurzen Reise mahnt Kirk mit den Worten „Beeilung! Ich will den letzten Zug nach Gun-Hill nicht verpassen.“ zur Eile. Dies ist eine Anspielung auf den Film Last Train from Gun Hill (dt. , 1958), einen der wenigen Western mit Kirk Douglas. John seinerseits erklärt aufmunternd: „Keine Sorge, Luke! Ich hab meine Bibel und mein Gewehr!“ Das ist eine Anspielung auf den französischen Verleihtitel Une bible et un fusil des Films Rooster Cogburn (dt. , 1975). Die gepanzerte Kutsche ist eine Anspielung auf den Film The War Wagon (dt. , 1967), in dem die beiden Schauspieler die Hauptrollen spielen. Als Parodie auf das Klischee des wortkargen Westernhelden kann die Aufforderung von John an Lucky Luke verstanden werden, während eines monotonen Ritts etwas zu erzählen. Zum Schluss ihres kurzen Auftritts müssen Kirk und John aufgrund von Indianerüberfällen ihre Kutsche aufgeben. Während des Sprungs vom Kutschbock auf die Pferde ruft John: „Dabei nennt man mich den Quiet Man“. In der mit zwei Oscars ausgezeichneten Komödie The Quiet Man (dt. , 1952) spielt John Wayne entgegen seiner Rollenfestlegung auf Westernhelden einen Boxer auf Brautschau.

Anspielungen auf Comics und Comicschaffende[ | ]

  • In den frühen Lucky Luke-Abenteuern aus den 1940er Jahren karikierte Morris seine Zeichnerkollegen, und.
  • In tritt als Bandenmitglied Wechsel-Pete auf. Außerdem haben die Figuren des US-Zeichners Fred Harman ein Cameo.
  • Im Band Auf nach Oklahoma! ist eine Kuh mit einem „Wählt Culliford“-Plakat versehen. Pierre Culliford ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen.
  • In Den Daltons auf der Spur haben von ein Cameo. In Die Daltons bewähren sich sucht Rantanplan das ganze Album über nach dem Namen Lucky Lukes, um schließlich bei Jerry Spring anzukommen.
  • Lukes Gegenspieler Barry Blunt in Im Schatten der Bohrtürme ist eine Karikatur auf den -Zeichner.
  • Im Band Die Daltons auf dem Kriegspfad sagt der Apache auf S. 25 den Satz „Hubahuba! Hopp! Hopp!“ – der Ruf des.
  • Im Band Die Daltons im Blizzard geben sich die Daltons als die Brüder Jones aus. Dabei handelt es sich um eine Hommage an den Comic-Künstler () und dessen Figur J. Wellington Wimpy, zu deren Standardsätzen „My name is Jones … I’m one of the Jones boys“ gehörte.
  • Verleger Josh Belly in Billy the Kid ist eine Karikatur auf den damaligen Lucky-Luke-Verleger.
  • Im Band Jesse James erinnern die beiden -Detektive sowohl vom Erscheinungsbild als auch in puncto Intelligenz an Schulze und Schultze aus.
  • Im Band Western Circus wollen sich die Indianer für die Europa-Tournee des Zirkus mit eindecken – eine klare Anspielung auf den ebenfalls von Goscinny getexteten Comic, wo der indianische Titel-Held das auf seiner Europa-Reise genauso macht.
  • Im Band Der Kaiser von Amerika hört eine Figur auf den Namen.
  • Im Band Die Daltons in der Schlinge gibt es auf Seite 20 ein nächtliches Festmahl, das deutlich an diejenigen bei erinnert (inkl. gefesseltem Barden!). In der deutschen Übersetzung beginnt der zugehörige Bildtext mit „Wie es die Tradition bei allen unbeugsamen Stämmen verlangt …“, ebenfalls eine Anspielung auf Asterix und die unbeugsamen.
  • Im Animationsfilm Tous à l'Ouest von 2007 treten René Goscinny und Morris als Hotelangestellte auf und tragen auch ihre jeweiligen Vornamen. Dabei ist „René“ eindeutig ein Bewunderer Lucky Lukes, während sich „Maurice“ etwas skeptischer zeigt.
Rauchender Lucky Luke. Graffito in, Dorotheenpark
  • Vor seinem Tod hatte Morris verfügt, dass die Serie weitergeführt werden solle. Den Zuschlag bekam der Zeichner. Ende 2003 veröffentlichte er den ersten neuen Band, eine Kurzgeschichte mit dem Titel Der französische Koch. Zusammen mit setzt er das Werk fort.
  • Lucky Luke hat im Laufe seines Lebens das Rauchen eingestellt. Der Autor wurde 1988 mit einem Spezialpreis der ausgezeichnet, weil er Lucky Luke das Rauchen seit 1983 erfolgreich abgewöhnt hatte. Heute hat Lucky Luke meist einen Grashalm statt einer Zigarette im Mund.
  • Ebenso wie das Rauchen hat sich Lucky Luke im Laufe der Zeit das Töten abgewöhnt. Während in den ersten Geschichten gelegentlich Personen gewaltsam zu Tode kamen (einige von ihnen auch durch die Hand Lucky Lukes), fügte sich Morris schließlich der, die ihn zuvor bereits mehrfach gezwungen hatte, Szenen abzuändern, die als für Kinder und Jugendliche zu gewalttätig befunden worden waren. „Auf lange Sicht ist daraus ein Spiel geworden“, so Morris. „Wir suchten nach Lösungen, nach Gags, nach Umkehrungen einer Situation, um zu vermeiden, dass Lucky Luke tötete.“
  • Im April 2012 startete der eine Werbekampagne für kontaktloses Bezahlen und dem Werbeslogan „Schneller zahlen als dein Schatten“ mit der Figur Lucky Luke.

Lucky Luke im Original[ | ]

Die erste Lucky-Luke-Geschichte (Arizona 1880, 20 Seiten) erschien am 14. November 1946 im Spirou Almanach 1947. In und wurde Lucky Luke anschließend bis 1968 im Magazin vorveröffentlicht, von 1968 bis 1973 in, 1974/1975 in seinem eigenen Magazin, 1975/1976 in, danach in verschiedenen Publikationen. Im Anschluss daran wurden die Geschichten in Albenform herausgegeben, von wenigen Ausnahmen abgesehen in chronologischer Reihenfolge. Die ersten 31 Alben (bis einschließlich Tortillas pour les Dalton) kamen durchgängig nummeriert bei heraus, die weiteren Alben (darunter auch die beiden noch bei Dupuis in veröffentlichten Geschichten La diligence und Le pied-tendre) erschienen unnummeriert bei. Ab 1991 fungierte Lucky Productions als Verleger, seit 2000 erscheint der Cowboy bei Lucky Comics.

Veröffentlichungsgeschichte in den deutschsprachigen Ländern[ | ]

Semrau-Verlag (1958–1961)[ | ]

Im Hamburger wurden in der Zeitschrift Geschichten aus den ersten elf Dupuis-Alben erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Darunter befanden sich neben kürzeren frühen Abenteuern auch , und . Die letztgenannte Geschichte wurde wegen der Einstellung des Magazins nicht mehr vollständig abgedruckt.

Kauka-Verlag (1965–1973)[ | ]

veröffentlichte ausschließlich Lucky Luke-Material aus, von Jours de round-up (1950) bis Le pied-tendre (1968). Der Cowboy erschien hier in Fortsetzungen (in Lupo oder , TIP TOP, Primo und ), ummontiert ins Taschenbuch-Format mit teilweise schlechten zeichnerischen Hinzufügungen (in Fix und Foxi Extra und Fix und Foxi super, das ab Nr. 36 als Taschenbuch herauskam) sowie in abgeschlossenen Geschichten in Heft- (Fix und Foxi super TIP TOP) und erstmals Albenform (Fix und Foxi Album). Die meisten Abenteuer wurden bei Kauka zweimal veröffentlicht, in unterschiedlicher Übersetzung. Jolly Jumper hieß in diesen Veröffentlichungen Rosa, Rantanplan Sheriff. Die Titelbilder wurden in der Regel völlig neu gezeichnet, zumindest aber retuschiert, und die Signatur des Zeichners meistens entfernt. Die unzensierte Version der ersten beiden Seiten des Albums Billy the Kid war auf Deutsch lange Zeit nur in der Kauka-Version zu haben (in Fix und Foxi super TIP TOP #11), ebenso die Urversion von Grabuge à Pancake Valley (in Fix und Foxi Extra #6, dort allerdings ummontiert), bis die Lucky Luke-Gesamtausgabe in beiden Fällen Abhilfe schuf. Häufig werden Kaukas Taschenbuchformatierungen von Lucky Luke heute als Kuriosa bezeichnet, wobei übersehen wird, dass es auch bei und Carlsen Taschenbuchformatierungen gab.

Koralle-Verlag (1973–1978)[ | ]

Ähnlich wie bei Kauka kamen die Abenteuer bei als Fortsetzungsgeschichten in der Zeitschrift , im TB-Format (teilweise erheblich gekürzt) sowie im Album heraus. In der Alben-Reihe Zack Comic Box erschienen als Nummern 3, 5 und 7 die drei Abenteuer Dalton City, Chasseur de primes und . Wegen der hohen Nachfrage wurde eine eigene Alben-Reihe mit Lucky Luke abgespalten und beginnend mit Band 4 nummeriert. In den Bänden 11-14 kam die Bezeichnung Zack Album dazu. In den Alben wurden vorwiegend neue Geschichten veröffentlicht, während in Zack auch viel von Kauka bekanntes Material neu übersetzt wurde. Bei den Alben war man bereits um eine sehr gute Darstellung bemüht. Die Übersetzung hatte noch einen gewissen Schliff, ähnlich wie bei Kauka, hielt sich aber schon mehr an das Original. Die Titelblätter bestanden teilweise aus Alternativentwürfen von Morris oder aus vergrößerten Zeichnungen aus dem betreffenden Album. Die Rückseiten einiger Alben enthielten Kurzbiographien von Morris und (bei Kauka wurde die ausländische Herkunft dieser Comics in den Sechziger Jahren verschleiert).

Ehapa-Verlag (seit 1977)[ | ]

Seit 1977 erscheinen die Alben bei, wo sie bei Bedarf nachgedruckt werden. Anfangs zeichnete noch das Ehapa/Dargaud-Gemeinschaftskonstrukt Delta als „Verlag“ verantwortlich, mit dem Dargaud seine Lizenzserien von anderen Ehapa-Publikationen abgrenzen wollte (ironischerweise veröffentlichte Delta auch Dupuis-Material). Um Missverständnisse im Vertrieb zu vermeiden – die Koralle-Alben waren 1977 noch erhältlich – setzte Ehapa die Nummerierung der Alben bei Nummer 15 fort. Neben den neuen Alben, die unmittelbar nach Verfügbarkeit übersetzt wurden, kamen zwischendurch auch alle alten Alben ab dem 10. von Dupuis heraus, zuzüglich der 14 vormals bei Koralle erschienenen. Die ersten neun Alben kamen zunächst als gebundene Sonderausgaben (Lucky Luke Classics, 1990–1995) und seit 2004 im Rahmen der heraus. Mittlerweile wurden sie teilweise auch in die reguläre Reihe integriert. Die Texte der regulären Alben unterscheiden sich geringfügig von denen aus der Gesamtausgabe oder den Classics.

Etwa 45 Seiten Comic-Material (aus der Zeit 1950 bis 1988) wurden weder in noch in in den regulären Alben veröffentlicht. Auf Französisch sind diese Blätter im Buch L’universe de Morris enthalten, in Deutschland kamen sie in der Gesamtausgabe bei Ehapa zum Abdruck, wo sie chronologisch eingeordnet wurden. Dabei handelt es sich unter anderem um Kurzgeschichten aus Risque-Tout, eine Blattvariante aus, das wieder gefundene Blatt 105, Stil-Vergleiche mit anderen Zeichnern oder sonstige Unikate.

Weitere Verlage[ | ]

Gelegentlich kam es auch zu Publikationen außerhalb der genannten Verlage (, ein eigenes Lucky-Luke-Magazin mit 15 Ausgaben beim, 16/22-Taschenbücher beim oder Fortsetzungen in und ). Zudem war Lucky Luke Bestandteil von Sammelreihen ( oder ).

Übersicht der Alben[ | ]

Die folgende Tabelle gibt nur einen kurzen Vergleich der französischen Chronologie mit den deutschen Alben (Nr. 1 bis 14 aus dem, ab Nr. 15 im ). Für weitere Informationen, auch über evtl. andere Veröffentlichungen, bitte in der ausführlichen Liste nachschauen.

Französische Originalausgabe Autor/en Deutsche Ausgabe
01. La mine d’or de Dick Digger (1946/47, Album 1949) Morris Lucky Luke Classics 1
02. Rodéo (1948) Morris Lucky Luke Classics 2 Rodeo
03. Arizona (1946, 1949) Morris Lucky Luke Classics 3 Arizona 1880
04. Sous le ciel de l’Ouest (1949/50) Morris 85!Lucky Luke Classics 4 Texas und kein Ende = 85. Westwärts
05. Lucky Luke contre Pat Poker (1951/52) Morris 87!Lucky Luke Classics 5 = 87.
06. Hors-la-loi (1951/52) Morris 81!Lucky Luke Classics 6 = 81.
07. L’élixir du docteur Doxey (1952/53) Morris 86!Lucky Luke Classics 7 = 86. Das Elixier von Doc Doxey
08. Lucky Luke et Phil Defer (1954) Morris 83!Lucky Luke Classics 8 = 83.
09. Des Rails sur la Prairie (1955/56) Morris / Goscinny 79!Lucky Luke Classics 9 = 79.
10. Alerte aux Pieds-Bleus (1956) Morris 51. Der falsche Mexikaner
11. Lucky Luke contre Joss Jamon (1956/57) Morris / Goscinny 24.
12. Les Cousins Dalton (1957) Morris / Goscinny 21.
13. Le juge (1957/58) Morris / Goscinny 31.
14. Ruée sur l’Oklahoma (1958) Morris / Goscinny 29. Auf nach Oklahoma
15. L’évasion des Dalton (1958/59) Morris / Goscinny 17.
16. En remontant le Mississippi (1959) Morris / Goscinny 20.
17. Sur la piste des Dalton (1960) Morris / Goscinny 23. Den Daltons auf der Spur
18. À l’ombre des derricks (1960) Morris / Goscinny 32. Im Schatten der Bohrtürme
19. Les rivaux de Painful Gulch (1961) Morris / Goscinny 26.
20. Billy the Kid (1961) Morris / Goscinny 37.
21. Les collines noires (1961/62) Morris / Goscinny 59. Die schwarzen Berge
22. Les Dalton dans le blizzard (1962) Morris / Goscinny 25. Die Daltons im Blizzard
23. Les Dalton courent toujours (1962) Morris / Goscinny 60. Die Daltons auf dem Kriegspfad
24. La Caravane (1962/63) Morris / Goscinny 39. Kalifornien oder Tod
25. La ville fantôme (1963) Morris / Goscinny 64! 09. Lucky Luke und die Geisterstadt = 64. Goldrausch
26. Les Dalton se rachètent (1963/64) Morris / Goscinny 30. Die Daltons bewähren sich
27. Le vingtième de cavalerie (1964) Morris / Goscinny 19.
28. L’escorte (1964/65) Morris / Goscinny 44. Die Eskorte
29. Des barbelés sur la prairie (1965) Morris / Goscinny 34. Stacheldraht auf der Prärie
30. Calamity Jane (1965/66) Morris / Goscinny 22.
31. Tortillas pour les Dalton (1966) Morris / Goscinny 28!06. = 28. Tortillas für die Daltons
32. La diligence (1967) Morris / Goscinny 15.
33. Le pied-tendre (1967/68) Morris / Goscinny 16.
34. Dalton City (1968) Morris / Goscinny 36! 01. Dicke Luft in Dalton City = 36. Dalton City
La bataille du Riz (1968/69) Morris / Goscinny 78. Die Reisschlacht
35. Jesse James (1969) Morris / Goscinny 38!04. Lucky Luke und der Rächer der Enterbten = 38. Jesse James
36. Western Circus (1969/70) Morris / Goscinny 62!12. Western Zirkus = 62. Western Circus
37. Canyon Apache (1970/71) Morris / Goscinny 61!13. = 61. Der Apachen-Canyon
38. Ma Dalton (1971) Morris / Goscinny 47!07. Ma Dalton’s saubere Früchtchen = 47. Ma Dalton
39. Chasseur de primes (1972) Morris / Goscinny 43!02. = 43. Der Kopfgeldjäger
40. Le Grand Duc (1973) Morris / Goscinny 46!03. = 46.
41. L’héritage de Ran-Tan-Plan (1973) Morris / Goscinny 53!05. Lucky Luke und die verrückte Erbschaft = 53. Die Erbschaft von Rantanplan
42. 7 histoires complètes (1974) Morris / Goscinny 66! 11. = 66.
43. Le cavalier blanc (1975) Morris / Goscinny 50! 08. Lucky Luke und der weiße Reiter = 50. Der weiße Kavalier
44. La guérison des Dalton (1975) Morris / Goscinny 54! 10. Die Daltons werden kuriert = 54. Die Daltons und der Psycho-Doc
45. L’empereur Smith (1976) Morris / Goscinny 57! 14. = 57. Der Kaiser von Amerika
46. Le fil qui chante (1977) Morris / Goscinny 18.
47. Le magot des Dalton (1980) Morris / Vicq 27.
48. Le bandit manchot (1981) Morris / De Groot 33. Der einarmige Bandit
49. Sarah Bernhardt (1982) Morris / Léturgie, Fauche 35. Sarah Bernhardt
50. La corde du pendu (1982) Morris / Goscinny, Vicq, De Groot, Domi, Lodewijk 42. Der Galgenstrick u. a.
51. Daisy Town (1983) Morris / Goscinny 40. Daisy Town
52. Fingers (1983) Morris / Van Banda 41.
53. Le Daily Star (1983) Morris / Léturgie, Fauche 45.
54. La fiancée de Lucky Luke (1985) Morris / Vidal 48. Die Verlobte von Lucky Luke
55. La ballade des Dalton et autres histoires (1978/86) Morris / Goscinny, Morris, Greg 49. Die Dalton-Ballade u. a.
56. Le ranch maudit (1986) Morris / Léturgie, Fauche, Guylouis 58. Die Geisterranch
57. Nitroglycérine (1987) Morris / Van Banda 52.
58. L’alibi (1987) Morris / Guylouis 55. Das Alibi u. a.
59. Le Pony Express (1988) Morris / Léturgie, Fauche 56. Der Pony-Express
60. L’amnésie des Dalton (1991) Morris / Léturgie, Fauche 63. Gedächtnisschwund
61. Chasse aux fantômes (1992) Morris / Van Banda 65. Die Jagd nach dem Phantom
62. Les Dalton à la noce (1993) Morris / Léturgie, Fauche 67. High Noon in Hadley City
63. Le pont sur le Mississippi (1994) Morris / Léturgie, Fauche 68. Die Brücke am Ol’man River
* Kid Lucky 1 (1995) Morris & Pearce / Pearce, Léturgie 82! Lucky Kid 1 = 82. Am Fluss der rosa Biber
64. Belle Starr (1995) Morris / Fauche 69. Belle Starr
65. Le Klondike (1996) Morris / Yann, Léturgie 70. Am Klondike
* Kid Lucky 2: Oklahoma Jim (1997) Morris & Pearce / Pearce, Léturgie 73. Oklahoma Jim
66. O.K. Corral (1997) Morris / Adam, Fauche 71.
67. Marcel Dalton (1998) Morris / De Groot 72. Marcel Dalton
68. Le prophète (2000) Morris / Nordmann 74. Der Prophet
69. L’artiste-peintre (2001) Morris / De Groot 75. Der Kunstmaler
70. La légende de l’ouest (2002) Morris / Nordmann 76. Eine Wildwest-Legende
71. La belle province (2004) Achdé / Gerra 77.
72. La corde au cou (Oktober 2006) Achdé / Gerra 80. Die Daltons in der Schlinge
73. L’homme de Washington (Dezember 2008) Achdé / Gerra 84.
74. Lucky Luke contre Pinkerton (2010) Achdé / Pennac, Benacquista 88. Lucky Luke gegen Pinkerton
* Kid Lucky 3: L’apprenti cow-boy (2011) Achdé 89.
75. Cavalier Seul (2012) Achdé / Pennac, Benacquista 90.
* Kid Lucky 4: Lasso périlleux (2013) Achdé 91. Ein starker Wurf
(nie in dieser Zusammensetzung erschienen) Achdé, Morris / Guylouis, Domi, Goscinny, Gerra 92.
76. Les Tontons Dalton (2014) Achdé / Gerra, Pessis 93. Meine Onkel, die Daltons
* Kid Lucky 5: Statue Squaw (2016) Achdé 94. Martha Pfahl
77. La Terre promise (2016) Achdé / Jul 95. Das gelobte Land
* Kid Lucky 6: Suivez la flèche (2017) Achdé 96. Mitten ins Schwarze

Liste der Comic-Geschichten (mit Kommentaren)[ | ]

Die Liste ist grundsätzlich chronologisch orientiert. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die erste Publikation in Frankreich (vorwiegend in den Magazinen Spirou oder Pilote). Die deutschen Titel von, und sind angeführt, sofern die Geschichten dort geschlossen und im richtigen Format herausgekommen sind. Deutsche Titel, die sich nicht oder nur wenig vom Originaltitel unterscheiden, sind nicht aufgenommen. In den Bemerkungen – keine Inhaltsangabe (außer bei noch wenig zugänglichem Material) – sind Karikaturen, Vorbilder aus dem Kino, historische Schlussfolgerungen (v. a. solche, die nicht in den Alben zu finden sind), Hinweise auf Zensuren und Fehler in den deutschen Bearbeitungen in einer möglichst knappen Darstellung aufgenommen. Mit den Blatt-Bezeichnungen ist die vom Zeichner angebrachte Nummer (nicht die Seitennummer im Album, welche meist um zwei höher ist) gemeint.

Morris (1946–1955)[ | ]

  • 1946 Arizona 1880 (in Album 3 von Dupuis, 1949; dt.: Arizona 1880 in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Auf Blatt 9 befindet sich eine Karikatur auf. Die ersten beiden Geschichten hat Morris noch sehr einfach gezeichnet, er wollte Lucky Luke von Beginn an als eine Trickfilmfigur darstellen, die Comic-Abenteuer sollten genau das skizzieren. Aus diesem Grund haben Luckys Hände anfangs nur vier Finger. Bei neuen Serien war damals ein längerer Zeitraum – zwei oder drei Jahre – zwischen Erstveröffentlichung als Fortsetzungsgeschichte und Albenveröffentlichung üblich. Auf Deutsch erschien Arizona 1880 erstmals 1983 im österreichischen Magazin Comic Forum (Nr. 21, diese Ausgabe enthält auch einige andere Kurzgeschichten von Morris und eine bis 1983 vollständige Bibliographie der französischen Erstausgaben und fast aller deutschen Veröffentlichungen).
  • 1947 La mine d'or de Dick Digger (in Album 1 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950)
  • 1947 26 Blatt 26 und das nachstehende Blatt 27 sind im Album 3 von Dupuis enthalten. In der in L’universe de Morris enthaltenen Bibliographie, der wegen der Interviews mit Morris und Texte von ihm am ehesten ein offizieller Charakter zukommt, sind sie unter dem Titel Lucky Luke et son cheval Jolly Jumper angeführt (deutsch ohne Titel in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1947 27
  • 1947/48 Le sosie de Lucky Luke (in Album 1 bei Dupuis; dt.: Der Doppelgänger in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Die Zeichnungen werden detaillierter, zudem finden sich schon viele inhaltliche und stilistische Elemente, die die Serie später ausmachen werden (unter anderem sieht man erstmals einen Totengräber). Karikaturen auf Bevere’s Vater befindet sich auf den letzten beiden Streifen von Blatt 44, von den Comic-Zeichnern und auf Blatt 31 bzw. 37 (die beiden lebten damals mit Morris bei der Familie vom Zeichner ). Lucky Luke tötet seinen Doppelgänger, was in der deutschen Übersetzung abgeschwächt wird („Ich hab ihn doch nur angeschossen!“).
  • 1948 Grand rodéo (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Rodeo in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Lucky greift erstmals zur Zigarette.
  • 1948/49 Desperado city (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke in Desperado-City in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Der feige Sheriff taucht später in Le retour des frères Dalton wieder auf.
  • 1949 La Ruée vers l’or de Buffalo-Creek (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Der Goldrausch von Buffalo Creek in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Vom Blatt 105 ist nur mehr eine SW-Kopie vorhanden. Morris' Zeichnerfreund tritt als Goldsucher auf.
  • 1949 Lucky Luke contre Cigarette Cesar (in Album 3 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke gegen Cigarette Pete in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1949/50 Le retour de Joe la Gachette (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Die Rückkehr von Revolver-Joe in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1950 Jours de Round Up (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Round-up in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1950 Le grand combat (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Der große Kampf in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Das vierte Album (Sous le ciel de l’Ouest, dt.: LL Classics 4 Texas und kein Ende / 85. Westwärts) besteht aus dieser und den zwei vorangegangenen Comic-Abenteuern. In einer franz. TB-Ausgabe erschienen ebenfalls diese drei Geschichten sowie die 1956 gezeichnete Geschichte Lucky Luke et Androcles. Jours de Round-Up und Le grand combat wurden auch von Kauka im TB-Format verlegt.
  • 1951 Nettoyage à Red City (in Album 5 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). In der ersten Geschichte mit dem Spieler Pat Poker zeigt Luke erstmals beeindruckende Schießkünste. Morris war zu dieser Zeit zeichnerisch von seinem Weggefährten beeinflusst („Spirou im Wilden Westen“). Wenn Morris von Vorbildern aus dem Kino sprach, erwähnte er immer auch den Western Destry Rides Again (1939, dt. ). Wahrscheinlich geht der Film in dieses Abenteuer oder in LL et Pilule (1954) ein.
  • 1951/52 Hors la loi (in Album 6 bei Dupuis; dt. Nr. 81 ). 1889–1892, in dieser Geschichte treten die echten Brüder Dalton Bob, Grat, Bill und Emmett gemeinsam auf. Wie bei den vorhergehenden Alben, kam auch von Hors-la-loi später eine Taschenbuch-Version heraus, in welcher zusätzlich noch die Kurzgeschichte Voleurs de chevaux (1956) enthalten ist. Das TB präsentiert das ursprüngliche, brutalere Ende von Bob Dalton, das seinerzeit für die Albenversion gemildert werden musste. Hors-La-Loi wurde weder von Semrau oder Kauka verlegt, obwohl beide ältere und jüngere Abenteuer von Luke herausgaben, und erschien erst 1979 im österreichischen Magazin Comic Forum erstmals auf Deutsch. In der dt. Gesamtausgabe von 2005 sind beide Schlussversionen in Farbe abgebildet. Bedauerlicherweise wurde in dieser Bearbeitung − wahrscheinlich aus Unwissenheit – Coffeyville an einigen Stellen zu Coffeytown übersetzt. Emmetts Formulierung am Anfang („Bob, tu es le cadet de la famille“) wird in der Übersetzung („Du bist der Jüngste“) eingeschränkt. Innerhalb der Revolverhelden der Bande war Bob der Jüngste und zugleich Anführer, möglicherweise wollte Morris diesen häufig zitierten Umstand betonen. Darüber hinaus fehlen in der dt. Gesamtausgabe von 2005 einige unauffällige single 4 ohm wiring Beschriftungen, die im Original vorhanden sind. Die Albumversion von 2007 (Band 81) enthält nur die zensierte Schlussseite.
  • 1952 Tumulte à Tumbleweed (in Album 5 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). Diese, die zweite, Geschichte mit Pat Poker sowie Nettoyage à Red City kamen als Album mit dem Sammeltitel Lucky Luke contre Pat Poker heraus (dt. 1967 Lucky Luke: Ausgespielt Pat Poker, späterer Titel: Lucky Luke gegen Pat Poker). In Frankreich/Belgien erschienen die Abenteuer dieses Albums mit Grabuge à Pancake Valley (1955) im TB-Format. Pat Poker tritt 1993, kurz nach Veröffentlichung dieser Geschichte als deutschsprachige Sonderausgabe, in Le pont sur le Mississippi neuerlich auf.
  • 1952 Le retour des frères Dalton (in Album 6 bei Dupuis; dt.: Die Rückkehr der Brüder Dalton in Nr. 81 Die Gesetzlosen). In dieser Geschichte treten die historischen Brüder Dalton noch einmal – allerdings nur in der Phantasie eines Prahlers – auf. In Albenform wird die Geschichte gemeinsam mit Hors-La-Loi verlegt. Rolf Kauka veröffentlichte die Geschichte 1969 auf Deutsch im TB-Format (FF-Extra 4). Da Hors-La-Loi weder bei Semrau noch bei Kauka herausgegeben wurde, bezieht sich der deutsche Text in der Kauka-Version auf die dort seit 1965 bereits bekannten Vettern der Daltons.
  • 1952/53 Lucky Luke et le Docteur Doxey (in Album 7 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke und Doc Doxey in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954).
  • 1953 Chasse à l’homme (in Album 7 bei Dupuis; dt.: Menschenjagd in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). Album 7 L’Elixir du Docteur Doxey (1955) umfasst diese und die vorherige Geschichte.
  • 1954 Lucky Luke et Phil Defer dit le Faucheux (in Album 8 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954, früherer deutscher Titel , Kauka 1967, in 83 Lucky Luke gegen Phil Steel). Phil Defer ist eine Karikatur auf in (1953). Wie sein Kollege Bob Dalton schießt Phil Defer schneller als die Schwerkraft. Phil Defers Steckbrief ist unter anderem auch in Défi à Lucky Luke und Western Circus abgebildet, was selbst innerhalb der Ehapa-Ausgaben zu unterschiedlichen deutschen Namensgebungen für die Figur führte (Spinnenbein, genannt Baller-Ede, Phil Steel, Phil Defer, Freddy Fill, …). Luke schießt mit einem „Siebenschüsser“ seinem Gegner in die Schulter („Voici le seul „Sept-Coups“ dans tout l’ouest. Modèle spècial que m’a légué un vieil oncle, armurier“), die Bezeichnung Colt gibt es nur in den dt. Bearbeitungen. In La belle province (2004) möchte ihm ein Sammler die Waffe abkaufen.
  • 1954 Lucky Luke et Pilule (in Album 8 bei Dupuis; dt.:


GER - Saisonhöhepunkte im Fahrsport 2017

Sichtungswege der Vierspänner, Zweispänner und Ponyfahrer... Für die Fahrsportler stehen in der Saison 2017 gleich drei Championate bevor. Die Vierspänner tragen ihre Europameisterschaften gemeinsam mit den Dressur- und Springreitern und den Para-Dressurreitern vom 22. bis 27. August in Göteborg aus. Höhepunkt für alle Ponyfahrer und auch für alle deutschen Fahrsportfans ist außerdem die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Die WM der Ponyfahrer findet vom 15. bis 20. August in Minden in Westfalen statt. Die Zweispännerfahrer müssen dagegen etwas weiter zu ihrem Championat reisen. Sie ermitteln ihren Weltmeister 2017 vom 20. bis 24. September in Lipica in Slowenien. 

Welche Fahrer beim Championat dann für Deutschland an den Start gehen dürfen, entscheidet sich bei den Ponyfahrern und den Zweispännern nach mehreren Sichtungsturnieren. Die Vierspännerfahrer planen ihren Sichtungsweg individuell in Abstimmung mit Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). Pflichtsichtung für alle Vierspänner sind allerdings wie üblich die Deutschen Meisterschaften vom 22. bis 25. Juni in Riesenbeck. Einige Gespanne werden außerdem vom 19. bis 23. Juli beim Nationenpreis in Aachen die deutschen Farben vertreten dürfen, die anderen Vierspännerfahrer messen sich zeitgleich beim nationalen Turnier in Rastede. „Fünf bis sechs Gespanne dürfen wahrscheinlich mit zur Europameisterschaft nach Göteborg“, so Geiger. „Wer das am Ende sein wird, wird nach der gezeigten Leistung entschieden“, erklärt der Cheftrainer.

Zweispänner: Der Weg nach Lipica
Für die Zweispänner gibt es – anders als bei den Vierspännern – einen festen Sichtungsweg mit vier Stationen. Sie starten mit einer Einlaufprüfung vom 5. bis 7. Mai in Blievenstorf in Mecklenburg-Vorpommern in die Saison. Die erste offizielle Sichtung ist vom 2. bis 5. Juni beim Pfingstturnier in Zeiskam in Rheinland-Pfalz. Bei der Deutschen Meisterschaft auf der Olympiaanlage in München-Riem vom 7. bis 9. Juli ermitteln die Zweispännerfahrer dann ihre nationalen Meister. Die dritte Sichtung findet vom 10. bis 13. August in Biblis in Hessen statt. Die vierte und damit letzte Sichtung ist dann im Rheinland und zwar vom 31. August bis 3. September in Zülpich. „Von den vier Stationen müssen die Zweispännerfahrer bei drei Sichtungen starten, inklusive der Deutschen Meisterschaft – die ist ein Pflichttermin. Zusätzlich müssen sie bei einem internationalen Start ein FEI-Qualifikations-Ergebnis liefern“, erklärt Wolfgang Lohrer (Meißenheim), Bundestrainer der Ein- und Zweispänner.

Ponyfahrer: Weltmeisterschaft im eigenen Land
Wer von den Ponyfahrern bei den Weltmeisterschaften in Minden vor heimischem Publikum starten möchte, muss seine Leistung ebenfalls bei verschiedenen Sichtungen unter Beweis stellen. Die erste Station ist für alle Anspannungsarten vom 29. April bis 1. Mai in Klappschau in Schleswig-Holstein. Danach müssen die Pony-Einspänner zur zweiten Sichtung vom 15. bis 18. Juni zum internationalen Turnier nach Dillenburg. Am gleichen Wochenende treffen sich die Zwei- und Vierspännerfahrer zum Leistungsvergleich in Münster-Roxel. Bei der Deutschen Meisterschaft vom 29. Juni bis 2. Juli in Schwaiganger, die gleichzeitig die dritte Sichtung ist, kommen dann alle Ponyfahrer wieder zusammen. Die vierte und letzte Station ist vom 27. bis 30. Juli in Bad Segeberg. „Drei Sichtungsturniere inklusive der DM sind Pflicht, zusätzlich sind Starts bei internationalen Turnieren erwünscht“, erklärt Karl-Heinz Geiger, der auch Bundestrainer für die Pony-Vierspänner ist. Danach benennen Geiger und Wolfgang Lohrer gemeinsam mit dem Disziplin-Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Fahrer, die in Minden starten dürfen.

Für alle Nachwuchsfahrer stehen die Deutschen Jugend-Meisterschaft in Bösdorf in Sachsen-Anhalt auf dem Programm. Diese finden vom 3. bis 6. August statt. Wer möchte, kann zusätzlich im September nach Palma Nova in Italien fahren und sich dort dem internationalen Vergleich stellen. 

Für die Einspännerfahrer, die 2017 kein Championat haben, stellt ein Einsatz beim internationalen Turnier in Haras du Pin in Frankreich Ende August den Saisonhöhepunkt dar. 

 

PA 


 


GER - Kutschenführerschein kommt

Einführung in Deutschland zum 1. Juni 2017 beschlossen...  Der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. (FN) hat bei seiner Dezembersitzung die Einführung eines Kutschenführerscheins zum 1. Juni 2017 beschlossen. Jeder, der sich mit einer Kutsche im Straßenverkehr bewegt, soll demnach zukünftig über einen Kutschenführerschein A Privatperson seine Qualifikation nachweisen. Für gewerbliche Fuhrhalter gibt es einen Kutschenführerschein B Gewerbe. Warum ein solcher Nachweis nun gefordert wird und was das genau bedeutet, darüber hat FN-press mit Thomas Ungruhe, Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe, gesprochen.

FN-press: Herr Ungruhe, die FN führt zum Juni 2017 einen Kutschenführerschein ein. Warum?

Thomas Ungruhe: Kutschfahrer sind mit ihren Pferdegespannen häufig auch im Straßenverkehr unterwegs. Leider gibt es aber immer noch Fahrer, die über keinerlei Qualifikation verfügen. Mit Blick auf ihre eigene Sicherheit und zur Unfallprophylaxe führen wir den Kutschenführerschein ein. Er soll die verantwortlichen Personen auf dem Kutschbock dazu befähigen, ein Pferdegespann auf öffentlichen Wegen und Straßen zu führen. Hierzu wird das entsprechende Wissen rund um das sichere Fahren in Straßenverkehr und Gelände sowie um den pferdegerechten Umgang vermittelt.

FN-press: An wen richtet sich der Kutschenführerschein?

Ungruhe: Der Kutschenführerschein richtet sich an jeden, der sich mit einem Pferdegespann auf öffentlichen Straßen und Wegen bewegt und damit zum Verkehrsteilnehmer wird. Hierbei unterscheiden wir zwischen Privatpersonen und gewerblichen Fahrern. Für Privatpersonen gibt es den Kutschenführerschein A, für gewerbliche Fahrer den Kutschenführerschein B. Als gewerblicher Fahrer gilt jeder, der mit seiner Kutsche Personen oder Lasten gegen ein Entgelt bewegt. Entsprechend werden beim Kutschenführerschein B auch Themen wie Personenbeförderung, Ladungssicherheit oder das Fahren mit schwerem Zug geschult.

FN-press: Jetzt gibt es Fahrer, die bereits ein FN-Fahrabzeichen haben oder die eines ablegen möchten, um an Turnieren teilnehmen zu können. Benötigen diese Fahrer zusätzlich einen Kutschenführerschein?

Ungruhe: Personen, die bereits ein FN-Fahrabzeichen 5 oder höher abgelegt haben, können sich den Kutschenführerschein A Privatperson auf Antrag per Formblatt und Nachweis der bestandenen Prüfung ausstellen lassen. Für Fahrer mit turniersportlichen Ambitionen besteht weiterhin die Möglichkeit, an Stelle des Kutschenführerscheins das Fahrabzeichen 5 abzulegen. Dieses wird zukünftig um ein Sicherheitsmodul erweitert, sodass jeder, der das Fahrabzeichen ablegt, automatisch auch den Kutschenführerschein erwirbt.

FN-press: Bis zur Einführung des Kutschenführerscheins bleibt noch ein knappes halbes Jahr. Was geschieht nun bis Juni 2017?

Ungruhe: Wir haben bereits gut vorgearbeitet und sind jetzt natürlich intensiv damit beschäftigt, die entsprechenden Lehrgangsstrukturen zu schaffen, damit auch ab dem 1. Juni 2017 entsprechende Lehrgänge angeboten werden. Beispielsweise müssen unsere Lehrgangsleiter und Prüfer entsprechend geschult und Lehrmaterialien für die Teilnehmer erstellt werden.

 

PA 


 

 

GER - Sichtungswege im Fahren 2016

So geht es zu den WM der Vierspänner und der Einspänner. Der Fahrsportkalender kennt in diesem Jahr zwei Saisonhöhepunkte: die Weltmeisterschaften der Vierspänner im niederländischen Breda sowie die der Einspänner im österreichischen Köflach. Welcher Weg zu den beiden Championaten in die Nachbarländer führt, hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) festgelegt.

Individuell ist der Sichtungsweg bei den Vierspännern. Aufgrund des engen internationalen Turnierkalenders wird es hier keine vorgeschriebenen Sichtungsturniere geben. Vielmehr stimmen die einzelnen Fahrer ihre Turnierstarts individuell mit Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) ab. Einzige Pflichtstation sind die Deutschen Meisterschaften, die vom 11. bis 14. August im emsländischen Lähden auf der Anlage von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann ausgetragen werden. Die Nominierung zu den vom 31. August bis 4. September in Breda (NED) stattfindenden Weltmeisterschaften erfolgt dann aufgrund der im Saisonverlauf gezeigten Leistungen sowie des DM-Ergebnisses.

Etwas anders sieht der Fahrplan für die Einspännerfahrer aus. Ihre Weltmeisterschaften finden bereits vom 3. bis 7. August auf dem Lippizanergestüt Piber in Köflach (AUT) statt. Während die Deutschen Meisterschaften in München-Riem vom 7. bis 10. Juli Pflichtprogramm für alle potentiellen Championatsfahrer sind, muss mindestens noch ein weiteres Pflichtturnier gefahren werden. Hierfür können die Einspänner zwischen zwei Veranstaltungen auswählen. Erste Möglichkeit ist vom 29. April bis 1. Mai das CAN in Blievenstorf in Mecklenburg-Vorpommern. Alternativ dazu kann vom 15. bis 19. Juni beim CAI3* im brandenburgischen Drebkau gestartet werden.

Bei den anderen Anspannungsarten stehen in diesem Jahr keine Championate ein. Ein Highlight sind dort jeweils die Deutschen Meisterschaften. Diese finden bei den Zweispännern (Pferde und Ponys) vom 1. bis 3. Juli auf dem Gelände des Bayerischen Haupt- und Landgestüts Schwaiganger, bei den Pony-Einspännern parallel zu denen der Pferde-Einspänner vom 7. bis 10. Juli in München-Riem und bei den Pony-Vierspännern vom 15. bis 18. September in Donaueschingen statt.

Sichtungsweg zur Jugend-EM  

…in Kooperation mit  


 

Der Weg nach Schildau führt über die DJM in Syke-Okel

Während im Seniorenlager in diesem Jahr für die Ein- und Vierspänner jeweils Weltmeisterschaften stattfinden, gibt es auch für die Nachwuchsfahrer ein Championat als Saisonhöhepunkt: die Europameisterschaften im eigenen Land. Erstmalig finden die kontinentalen Titelkämpfe für die Jugend in Deutschland statt, genauer vom 22. bis 25. September im sächsischen Schildau.

Welcher Weg die besten jungen, deutschen Fahrer nach Schildau führt, hat die AG Nachwuchs des Ausschusses Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) festgelegt. Einzige Pflichtsichtung sind demnach die Deutschen Jugendmeisterschaften vom 27. bis 31. Juli im niedersächsischen Syke-Okel (Landkreis Diepholz). Dabei müssen die Starter in den Altersgruppen Junioren und Junge Fahrer, die sich für die EM empfehlen möchten, in der Klasse M an den Start gehen. Um sich für die Jugend-Europameisterschaften zu qualifizieren, werden neben dem Ergebnis bei der DJM in allen Altersklassen auch die Ergebnisse der zuvor gefahrenen Turniere entsprechend mit berücksichtigt. Gegebenenfalls werden im Anschluss an die DJM noch individuelle Sichtungsempfehlungen für weitere Turniere ausgesprochen.

Veranstalter der Jugend-EM Fahren ist die „Privilegierte Schützengilde Schildau e.V.“. Sie betreibt die Pferdesport-Arena am Rande der Dahlener Heide und verfügt über reichlich organisatorische Erfahrungen. So haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche Fahrsport-Prüfungen bis hin zu Deutschen Meisterschaften auf dem Gelände stattgefunden.

Bei Jugend-Europameisterschaften treten drei Altersgruppen zum Leistungsvergleich an: Children in der Altersgruppe 12 bis 14 Jahre, die nur in der Anspannungsart Pony-Einspänner an den Start gehen, die Junioren von 14 bis 18 Jahre in den Anspannungsarten Einspänner-Ponys und Zweispänner-Ponys sowie die Jungen Fahrer in der Altersgruppe von 16 bis 21 Jahren in den Anspannungsarten Einspänner-Ponys, Zweispänner-Ponys und Einspänner-Pferde. Pro Nation sind jeweils zwei Starter pro Altersgruppe startberechtigt. Deutschland als Gastgeber darf vier Starter je Altersgruppe stellen. Ein Team russische dating seiten kostenlos besteht aus maximal zwei Children, zwei Junioren und zwei Jungen Fahrern, wobei in den einzelnen Altersklassen das jeweils beste Ergebnis je Teilprüfung für die Teamwertung herangezogen wird.

 

Quelle: Fn/press.

 


Gold für Alexandra Röder, Silber für Heiner Lehrter und Bronze für Markus Beernhues

Sandringham/GBR (fn-press). Mission Gold geglückt. Bei den Weltmeisterschaften der behinderten Gespannfahrer im britischen Sandringham eroberte die deutsche Mannschaft nach einer „Silberpause“ 2012 die Goldmedaille zurück. Dazu gab es den Einzeltitel für Newcomerin Alexandra Röder (Sankt Augustin) in Grade II sowie Silber für den nun sechsmaligen Teamweltmeister Heiner Lehrter (Mettingen) und Bronze für Markus Beerhues (Wadersloh) in Grade I. Die beiden Einzelfahrer Torben Roeder und Hubert Markett, beide Grade II, belegten Platz acht beziehungsweise neun. 

Alle zwei Jahre treten die Gespannfahrer mit Behinderung zum internationalen Leistungsvergleich an. Austragungsort war in diesem Jahr die Sandringham Estate in der englischen Grafschaft Norfolk, Landsitz der britischen Königsfamilie. Der Hausherr, Prinz Philip, Duke of Edinburgh, ließ es sich als Schirmherr dieser Weltmeisterschaft und selbst ehemaliger Vierspännerfahrer denn auch nicht nehmen, selbst an der Eröffnungsfeier und der Dressur-Siegerehrung teilzunehmen.

Die besten Noten in der Dressur des Grade I gab es für den Niederländer Jacques Poppen mit seinem spektakulären Friesen. Er verließ mit nur 35,9 Minuspunkten das Dressurviereck und verhalf damit seiner Mannschaft zur vorläufigen Führung. Mit dazu bei trug auch sein Teamkollege Adriaan Struijk, der mit 41,5 Minuspunkten Platz zwei belegte. Die Dressur von Titelverteidiger Heiner Lehrter, der den zehnjährigen Dashwood angespannt hatte und von Beifahrerin Merly Agnischock begleitet wurde, wurde mit 44,0 Minuspunkten bewertet und trug ihm Platz fünf ein. Nur einen Platz dahinter landete mit 44,70 Strafpunkten Markus Beerhues. Er hatte das Pech mit seinem Dolero B und Beifahrerin Joana Wilkinson im stärksten Regen am Start zu sein. Waren die Para-Fahrer noch bei schönstem Wetter angereist, hatte der Dressur-Tag bereits mit leichtem Regen begonnen. Doch mitten in der Prüfung zog dann allerdings ein heftiges Gewitter auf, begleitet von starken Regengüssen. Erst die letzten beiden Starter konnten wieder im Trockenen fahren.

Noch vor dem großen Gewitter hatte der Einzelfahrer Hubert Markett (Rees-Haldern) mit Jesko und Tochter Antonia als Beifahrerin seine Dressur in Grade II beenden können. Mit 50,5 Strafpunkten belegte er Platz sechs. Nur zwei Plätze hinter Markett landete sein Vereinskollege Torsten Roeder. 51,5 Strafpunkte waren das Ergebnis für den Hamminkelner, der mit Amaretto und seiner Beifahrerin Ingrid Andreas. Ein besonders guter Auftakt gelang Teamfahrerin Alexandra Röder bei ihrer WM-Premiere. Die Jüngste und einzige Fahrerin im deutschen Team zeigte mit ihrer schweren Warmblutstute Evi und Beifahrer Michael Gruhn eine fehlerfreie Darbietung, die mit 36,6 Minuspunkten belohnt wurde. Das bedeutete den Dressur-Sieg in Grade II vor den US-Amerikanern Virginia Fitch (42,1) und Robert Giles (43,7).

Aufholjagd beim Marathon
Am Geländetag begaben sich Heiner Lehrter und sein Beifahrer Peter Lehmeyer auf Aufholjagd. Der 52-Jährige gewann nicht nur den Marathon, sondern konnte damit auch dem führenden Jacques Poppen ein paar Punkte abnehmen. Da zudem Adriaan Struijk auf der Marathonfahrt ein Tor verpasst hatte und ausgeschieden war, übernahm die deutsche Mannschaft nach zwei Teilprüfungen die Führung. Denn auch für Markus Beerhues und Groom Corinna Kettler lief es im Gelände gut und flüssig. Er belegte in Grade I den Platz drei im Marathon.

In Grade II gelang Alexandra Röder ein zweiter Sieg. Sie bestätigte mit einem furiosen Marathon ihre Form aus der Dressur und belegte auch in dieser Teilprüfung Platz eins vor den Niederländern Ingmar Veneman aus den Niederlanden und Ad van Marwijk. Zufrieden konnte Bundestrainer Ludger Schmeing aber auch mit den Leistungen der beiden Rheinländer Torsten Roeder und Hubert Markett sein, auch wenn beide am Marathon-Tag nicht in die Entscheidung um die ersten drei Plätze eingreifen konnten.

Krönender Abschluss
Beim Kegelfahren wurde es noch einmal spannend. Nach ersten Nullrunden stieg in Grade I die Nervosität und die ersten Bälle fielen. Markus Beerhues musste sechs Strafpunkte in Kauf nehmen, ebenso wie Heiner Lehrter, der als vorletzter in den Parcours einfuhr. An der Platzierung änderte sich allerdings nichts mehr, denn auch die vorangegangen Fahrern waren Fehler unterlaufen. Eine Nullrunde gelang jedoch dem Führenden Jacques Poppen, der sich so über die Gold in der Einzelwertung Grade I freuen durfte.

Mit einem satten Vorsprung von 17 Punkten startete Alexandra Röder in die letzte Teilprüfung, so dass ihr nach drei Abwürfen der Titel nicht mehr zu nehmen war. Mit einem Endstand von 111,61 Minuspunkten siegte sie vor Robert Giles (USA) mit 125,21 Minuspunkten, der ich trotz zweier abgeworfener Bällchen Silber vor dem Briten Mick Ward behaupten konnte.

Mit diesen Ergebnissen war den Deutschen auch das Mannschafts-Gold nicht zu nehmen. Lediglich 227,07 Minuspunkte hatte das deutsche Trio auf dem Konto. Silber ging an die Niederlande mit 244,74 Minuspunkten, die USA wurde mit 248,03 Minuspunkten Dritter. Das Schlusslicht machten die Fahrer des Gastgebers Großbritannien mit 264,91 Minuspunkten. Hb/J. Lehmeyer

 

 

 



04.02.2014 | 17:40 Uhr | fn-press

München-Riem (fn-press). München-Riem hat seine Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften der Einspännerfahrer in diesem Jahr zurückgezogen. Dies gab der Bayerische Reit- und Fahrverband jetzt bekannt.

Ursprünglich sollten die WM 2014 im September in Luhmühlen stattfinden, die Veranstalter hatten aber bereits Ende vergangenen Jahres aus organisatorischen Gründen ihren Verzicht erklärt. Nun steht auch die Olympia-Reitanlage in München-Riem nicht mehr als Austragungsort zur Verfügung. Anfang Dezember vergangenen Jahres hatte Sturmtief „Xaver“ dort alle Zelte und Einrichtungen, die auf dem Gelände für die Pferdegala „Cavallo Classico“ errichtet worden waren, zerstört und den Platz verwüstet. Bisher konnten noch nicht alle Schäden beseitigt werden und es ist inzwischen sicher, dass die für die WM vorgesehenen Plätze auch bis zum geplanten Veranstaltungstermin nicht so hergerichtet werden können, dass sie den Anforderungen eines Championats entsprechen.

Neben München-Riem hat sich Izsák in Ungarn beworben, die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) will Mitte Februar ihre Entscheidung bekanntgeben. Bsp


Daniel Schneiders hat seine internationale Klasse erneut bestätigt. Nach seinem Sieg in Stuttgart gewann der 32-jährige Hufschmied aus dem ostwestfälischen Petershagen auch die Weltcup-Qualifikation der Vierspännerfahrer in Leipzig und verwies den Niederländer IJsbrand Chardon auf den zweiten Platz.

Daniel Schneiders kann rundum zufrieden sein. In seiner ersten Weltcup-Saison überhaupt gewann er gleich zwei Qualifikationen und freut sich nun auf eine weitere Premiere: Anfang Februar startet er beim Weltcup-Finale, das in Bordeaux ausgetragen wird. Sowohl in der Leipziger Einlaufprüfung als auch in der Weltcup-Wertung leistete sich sein Vierspänner keinen Fehler. Zwar war Schneiders ärgster Konkurrent, der Niederländer Ijsbrand Chardon, im Weltcup einen Hauch schneller, aber zwei Fehler verhinderten den Sieg des Routiniers. An dritter Stelle behauptete sich Chardons Landsmann Koos de Ronde, der im vergangenen Jahr den Leipziger Wettbewerb gewonnen hatte. Neben diesen drei Fahrern haben sich für das Finale noch Boyd Exell (Australien), Tomas Eriksson (Schweden), Theo Timmermann (Niederlande) und der Deutsche Georg von Stein qualifiziert. Der 41-Jährige aus Modautal (Hessen) verpasste in Leipzig die Runde der besten Drei und beendete die Prüfung mit Platz fünf.

So erfolgreich der Weltcup für Sieger Daniel Schneiders läuft, so ungewiss blickt er auf die grüne Saison mit den Weltreiterspielen in Frankreich als Höhepunkt. „Ich habe in dieser Woche mein Outdoor-Gespann verkauft. Natürlich versuche ich, einen neuen Vierspänner aufzubauen, aber mein Fokus richtet sich nicht auf die WM in der Normandie, sondern mehr auf die kommende Weltcup-Saison“, erzählte der Ostwestfale. Der Offerte der US-Amerikanerin Allison Stroud konnte der Hufschmied nicht widerstehen. Die Pferde bleiben dennoch vorerst in seinem Stall. Stroud, die im vergangenen Jahr bei der Vierspänner-Ponyweltmeisterschaft startete, wechselt nun in die Königsdisziplin, den Vierspännersport auf Großpferden. „Dabei werde ich ihr in den kommenden Monaten helfen“, so Schneiders.


WM Einspänner und WEG 2014 als Saisonhöhepunkte

Warendorf (fn-press). Nach den Weltmeisterschaft in Riesenbeck vor heimischem Publikum 2012 ermitteln die Vierspänner 2014 ihre Weltmeister im Rahmen der Weltreiterspiele in der Normandie. Diese finden vom 23. August bis 7. September in Caen in Frankreich statt. Für die Einspänner steht ebenfalls eine Weltmeisterschaft als Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) legte jetzt die Turniere fest, die als Sichtungen für die beiden Weltmeisterschaften gelten sollen.

Nach einer Einlaufprüfung vom 2. bis 4. Mai in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern ist die erste Station des Sichtungswegs für die Vierspänner vom 16. bis 18. Mai in Herchenrode in Hessen. Danach steht die zweite Etappe vom 19. bis 22. Juni in Herford in Ostwestfalen auf dem Programm. Die dritte Sichtung ist in Lähden im Emsland vom 4. bis 6. Juli auf der Anlage von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann. Dann steht der Nationenpreis der Vierspänner beim CHIO in Aachen vom 15. bis 20. Juli bevor. Die vierte Sichtung findet im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Vierspänner und der Pony-Vierspänner vom 31. Juli bis 3. August in Riesenbeck statt. Die Nominierung der Teilnehmer, die zur den Weltreiterspielen in die Normandie fahren, nimmt der Ausschuss Fahren im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft der Vierspänner vor.

Auch die deutschen Einspänner bereiten sich 2014 auf eine Weltmeisterschaft vor. Eigentlich sollte diese im eigenen Land stattfinden, aber der Veranstalter Luhmühlen hat seinen Verzicht erklärt. Als neuer Austragungsort in Deutschland ist die Olympia-Reitanlage in München-Riem im Gespräch, wo die WM vom 12. bis 14. September stattfinden soll. Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat ein neues Bewerbungsverfahren eröffnet und will im Februar 2014 eine Entscheidung treffen. Die Einspänner starten vom 9. bis 11. Mai in Schildau in Sachsen in ihren Sichtungsweg. Zweite Station ist das internationale Einspännerturnier vom 19. bis 22. Juni am hessischen Landgestüt in Dillenburg. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Einspänner und der Pony-Einspänner vom 25. bis 27. Juli treffen sich die Fahrer in Grumbach-Wilsdruff in Sachsen erneut zum Leistungsvergleich. Die vierte und letzte Sichtung ist dann das Turnier in Drebkau in Brandenburg vom 14. bis 17. August. Gleichzeitig ermitteln die Zweispänner und die Pony-Zweispänner in Drebkau ihre neuen Deutschen Meister. Danach nominiert der Ausschuss Fahren die Teilnehmer, die bei der WM die deutschen Farben vertreten dürfen.

Saisonhöhepunkt für die Nachwuchsfahrer ist die Deutsche Jugendmeisterschaft vom 7. bis 10. August in Bliesen im Saarland. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in Viernheim (Hessen), Bösdorf (Sachsen-Anhalt), Höselhurst (Bayern) und Greven (Westfalen) wird diese Meisterschaft damit zum fünften Mal ausgetragen.

Alle Stationen zu den Weltmeisterschaften im Überblick und die Sichtungen für die Pony- und Zweispännerfahrer, die für die Besetzung der Kader entscheidend sind, können als Download unter heruntergeladen werden. evb


DOKR-Ausschuss Fahren benennt die Kader

Warendorf (fn-press). Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) hat die Kader der Pferde- und der Ponyfahrer aller Anspannungsarten benannt. Auch die Perspektivgruppen Nachwuchs, die aus Fahrern bestehen, die jünger als 25 Jahre sind, wurden festgelegt. In einen Kader berufen wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen:

Championatskader Vierspänner
Michael Brauchle (Lauchheim), Mareike Harm (Negernbötel), Christoph Sandmann (Lähden), Daniel Schneiders (Petershagen) und Georg von Stein (Modautal).

B-Kader Vierspänner
Rainer Duen (Minden), Christian Plücker (Waldeck), Rene Poensgen (Eschweiler) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau).

Championatskader Pony-Vierspänner
Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten) und Sven Kneifel (Wunstorf).

B-Kader Pony Vierspänner
Thomas Bär (Mühltroff), Dieter Höfs (Weil der Stadt), Martin Thiemann (Saerbeck), Abel Unmüssig (Hinterzarten) und Florian Wissdorf (Rommerskirchen).

Championatskader Zweispänner
Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden), Stefan Schottmüller (Kraichtal), Sebastian Warneck (Potsdam) und Thorsten Zarembowicz (Viernheim).

B-Kader Zweispänner
Sebastian Hess (Ubstadt-Weiher), Rudolf Huber (Stuhr), Thorsten Koalick (Drebkau) und Sandro Koalick (Drebkau).

Championatskader Pony-Zweispänner
Dieter Baackmann (Emsdetten), Nils Kneifel (Wunstorf) und Christof Weihe (Petershagen).

B-Kader Pony-Zweispänner
Max Berlage (Schüttorf), Jakob Finck (Wachenheim) und Jan-Felix Pfeffer (Henstedt-Ulzburg).

Championatskader Einspänner
Detlef Böhlmann (Otter), Philipp Faißt (Lahr), Claudia Lauterbach (Dillenburg) und Dieter Lauterbach (Dillenburg).

B-Kader Einspänner
Jens Chladek (Viernheim), Christoph Dieker (Gescher), Marlen Fallak (Bad Langensalza), Heinz Künstler (Grefrath) und Jessica Wächter (Aschaffenburg).

Championatskader Pony-Einspänner
Fabian Gänshirt (Friesenheim), Patrick Hanisch (Ennigerloh), Edwin Kiefer (Horb) und Jaqueline Walter (Petershagen).

B-Kader Pony-Einspänner
Sandra Schäfer (Nordwalde) und Marlena Brenner (Schüttorf).

Perspektivgruppe Einspänner
Anika Geiger (Rechtmehring), Marcella Meinecke (Eicklingen), Judith Scheiter (Leidersbach), Saskia Schwarze (Wolfenbüttel), Marie Tischer (Neu-Isenburg) und Katharina Weber (Frankfurt).

Perspektivgruppe Pony-Einspänner
Nils Grundmann (Fredenbeck), Pia Grundmann (Fredenbeck), Miriam Kampmann (Essen), Kerstin Möllers (Emsdetten), Rica Rethmeier (Leopoldshöhe) und Karolin Romahn (Osterburg).

Perspektivgruppe Zweispänner
Alexander Monnard (Roßdorf), Helena Scheiter (Hausen), Kathrin Scheiter (Leidersbach) und Toni Stötzer (Erfurt).

Perspektivgruppe Pony-Zweispänner
Manuela Mitnacht (Würzburg), Nina Schäfer (Dreieich) und Thomas Schuppert (Kremkau).


FEI Weltmeisterschaften der Einspänner 2014

6.Dezember 2013

 
Die Weltmeisterschaften der Einspänner finden 2014 nicht wie ursprünglich geplant in Luhmühlen statt. Die Veranstalter haben aus organisatorischen Gründen ihren Verzicht erklärt.

Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) hat nun ein neues Bewerbungsverfahren eröffnet. Um die WM in Deutschland zu halten, wird sich der Bayerische Reit- und Fahrverband mit der Olympia-Reitanlage München-Riem als Veranstaltungsort bewerben. Die Weltmeisterschaften sollen auch dort wie zuvor geplant vom 12. bis 15. September 2014 stattfinden. „Es ist sehr schade, dass Luhmühlen das Championat zurückgeben musste“, bedauert Fritz Otto-Erley, Koordinator Fahrsport bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). „Aber wir sind der Meinung mit München einen tollen, alternativen Veranstaltungsort gefunden zu haben und rechnen uns gute Chancen aus, die WM dort auch austragen zu dürfen.“ Die FEI will im Februar eine Entscheidung treffen.

3.12.2013
Absage des Championates - keine Weltmeisterschaften 2014 in Luhmühlen!
Deutschland wird sich mit einem anderen Austragungsort an dem Bieterprozess um die Organisation des Einspänner Welt-Championats 2014 bemühen und bewerben.
Ein Topanlage geht ins Rennen - die Olympia-Pferdesportanlage in München - Riem!


Deutschland - die Ranglisten der Fahrsportler

29.November 2013

 



Michael Brauchle hat seinen Teamkollegen Christoph Sandmann von der Spitzenposition in der nationalen Rangliste der Vierspänner verdrängt. Nach jahrelanger unangefochtener Führung hatte Sandmann bereits 2011 den ersten Platz Georg von Stein überlassen müssen, in diesem Jahr sicherte sich erstmals der 23-jährige Sportsoldat Michael Brauchle aus Lauchheim in Baden-Württemberg den Platz an der Spitze. Nach einem speziellen Punktesystem werden insgesamt sechs Ranglisten für die verschiedenen Anspannungsarten erstellt.

Demnach kommt Michael Brauchle auf 88 Punkte, Christoph Sandmann auf 83 Punkte und Georg von Stein belegt mit 81 Punkten den dritten Platz. Platz vier mit 70 Punkten geht an Daniel Schneiders. Der 32-jährige Hufschmied aus Petershagen bei Minden hat erst zwei Jahre zuvor seinen Pony-Vierspänner gegen einen Vierspänner mit Pferden „eingetauscht“ und hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf Platz drei der Rangliste gefahren. Mareike Harm (Negernbötel), die gemeinsam mit Michael Brauchle und Georg von Stein Team-Silber bei der EM in Ungarn gewinnen konnte, belegt mit 65 Punkten Rang fünf.

Die nationale Rangliste der Pony-Vierspänner führt wie schon im Vorjahr der 25-jährige Steffen Brauchle, Bruder von Michael Brauchle, an. Er wurde 2013 nicht nur zum vierten Mal in Folge Deutscher Meister, sondern setzt sich mit 68 Punkten auch wieder souverän an die Spitze der Rangliste. Platz zwei (64 Punkte) geht an Tobias Bücker (Emsdetten), der nicht nur gemeinsam mit Steffen Brauchle Team-Silber bei der Pony-Weltmeisterschaft holte, sondern sich auch noch Einzel-Bronze bei der WM sicherte. Auf Platz drei befindet sich mit Sven Kneifel ein Nachwuchsfahrer, der 2013 besonders auf sich aufmerksam gemacht hat. Der 20-Jährige aus Wunstorf fuhr in diesem Jahr seine erste Deutsche Meisterschaft und kommt bereits auf 58 Punkte.

Bei den Zweispännern muss Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) seine im vergangenen Jahr erstmals erkämpfte Spitzenposition an seinen Teamkollegen Thorsten Zarembowicz (Viernheim) abgeben (124) und findet sich auf Platz vier (119) wieder. Gemeinsam haben Lörcher, Zarembowicz und Carola Diener (Lähden) bei den Weltmeisterschaften der Zweispänner Team-Silber gewonnen. Diener belegt in der nationalen Rangliste Platz drei (142). Der zweite Platz (122) der Rangliste geht an Sebastian Warneck (Nunsdorf), der bei der WM als Einzelfahrer startete und Silber gewann. Platz fünf (113) belegt die 18-jährige Anna Sandmann, Tochter von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann.

Ein weiterer Nachwuchsfahrer hat sich an die Spitze der Pony-Zweispänner gefahren. Marco Freund, 16-jähriger Sohn von Michael Freund, verteidigte in diesem Jahr nicht nur seinen Deutschen Meisterstitel, sondern gewann auch Team-Silber und Einzel-Silber bei der Pony-Weltmeisterschaft in Pau in Frankreich. Mit 100 Punkten führt er nun auch erstmals die nationale Rangliste der Pony-Zweispänner an. Dahinter platziert sich sein Teamkollege der WM Dieter Baackmann aus Emsdetten mit 96 Punkten. Platz drei geht an Christof Weihe (Petershagen) mit 85 Punkten. Nachwuchsfahrer Niels Kneifel (Wunstorf), Zwillingsbruder des Pony-Vierspännerfahrers Sven Kneifel, belegt mit Platz vier (57) auch erstmals einen der vorderen Plätze in der Rangliste.

Dieter Lauterbach (Dillenburg) erobert sich in der Rangliste der Einspänner mit 76 Punkten seine Spitzenposition vom amtierenden Weltmeister Christoph Dieker (Gescher) zurück. Dieker hat 2013 nur wenige Turnierstarts vorzuweisen und landet daher auf Rang 17 (31). Platz zwei sichert sich erstmals Marlen Fallak (Bad Langensalza) mit 64 Punkten vor Heinz Künstler (Grefrath) mit 62 Punkten auf Rang drei. Der Deutsche Meister Philipp Faißt (Lahr) belegt Platz vier mit 59 Punkten.

Auch bei den Pony-Einspännern gab es eine Übernahme an der Spitze. Hier sicherte sich zum ersten Mal die 21-jährige Jaqueline Walter (Petershagen) den ersten Rang. Mit 86 Punkten setzt sie sich vor ihren Teamkollegen Patrick Hanisch (Ennigerloh) mit 72 Punkten, mit dem sie gemeinsam bei der Pony-WM in Pau Team-Silber gewann, und der im vergangenen Jahr noch die Spitzenposition der Rangliste inne hatte. Platz drei (67) geht an Edwin Kiefer (Horb).

Für die spezielle Rangierung nach Anspannungsart zählen alle bundesweit offenen S-Turniere, dazu Nationenpreise (CAIO) und internationale Turniere (CAI). Der erstplatzierte Teilnehmer der Prüfung erhält die Punkte entsprechend der Anzahl der Starter plus einen Punkt, der Zweitplatzierte erhält Punkte entsprechend der Anzahl der Starter minus einen Punkt, der Drittplatzierte und alle nachfolgenden Teilnehmer erhalten je einen Punkt weniger (LPO § 802c). Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat dabei allerdings eine Maximalpunktzahl festgelegt: Einspänner 15, Zweispänner 35, Vierspänner 25 Punkte. Bei jedem Fahrer werden die besten vier Ergebnisse gewertet.


fn-press

 

Einladung KRV Oldenburger Münsterland CLP-VEC e.V.

Der Kreisreiterverband Oldenburger Münsterland Cloppenburg-Vechta e.V. lädt alle


Fahrer, ob Turnier- oder Freizeitfahrer, aktiv oder passiv sowie Fahrinteressierte aus den


Kreisen Cloppenburg und Vechta recht herzlich zum


am Samstag, den 02.03.2013, 15.00 Uhr in der Bauern-Scheune des Frischehofes

Döpke, Friesoyther Straße 1, 49681 Garrel  (An der B 72 – Varrelbusch).

Weitere Information mit Tagesordnung findet ihr .

 

 

 

FEI Welt- und Europameisterschaften 2013

28.November 2012

Sichtungswege für Deutsche Vierspänner, Zweispänner und Ponyfahrer
Nach den Weltmeisterschaft in Riesenbeck vor heimischem Publikum steht für die Vierspänner auch im kommenden Jahr wieder ein Saisonhöhepunkt bevor. Wie schon 2011 in Breda in den Niederlanden gibt es auch 2013 eine Europameisterschaft für Vierspänner. Diese findet in Budapest in Ungarn statt. Für die Zweispänner- und die Ponyfahrer stehen Weltmeisterschaften als Saisonziel bevor. Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) legte in seiner Herbstsitzung die Turniere fest, die als Sichtungen für die beiden Weltmeisterschaften und die Europameisterschaft gelten sollen.

Für die Zweispänner steht vom 28. August bis 1. September in Topolcianky in der Slowakei die WM bevor. Nach einer Einlaufprüfung vom 3. bis 5. Mai in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern ist die erste Station des Sichtungswegs vom 24. bis 26. Mai in Lähden beim Turnier auf der Anlage von Christoph Sandmann. Die zweite Sichtung findet vom 14. bis 16. Juni in Drebkau in der Nähe von Cottbus in Brandenburg statt. Die Deutschen Meisterschaften der Zweispänner werden vom 12. bis 14. Juli in Schildau in Sachsen ausgetragen und sind zugleich auch die dritte Sichtung. In Riesenbeck findet vom 1. bis 4. August nicht nur ein Nationenpreis für Zweispänner statt, sondern hier können sich die Fahrer zum letzten Mal für ein WM-Ticket empfehlen. Dort nominiert der Ausschuss Fahren die WM-Teilnehmer.

Die Ponyfahrer haben 2013 ebenfalls eine Weltmeisterschaft und dafür müssen eine weite Anreise auf sich nehmen. Ihre WM findet vom 31. Oktober bis 3. November im südfranzösischen Pau statt. Die Ponyfahrer starten mit einer Einlaufprüfung vom 10. bis 12. Mai in Schildau. Die erste Sichtung ist dann erst vom 30. Mai bis 2. Juni: für die Pony-Einspänner beim internationalen Turnier in Dillenburg, für die Zwei- und Vierspänner in Herford. Die Pony-Zweispänner haben ihre zweite Sichtung dann im Rahmen der Deutschen Meisterschaft gemeinsam mit den Zweispänner Pferden vom 12. bis 14. Juli in Schildau. Beim internationalen Ponyturnier vom 15. bis 18. August in Minden kommen dann alle Anspannungsarten wieder zusammen. Für die Pony-Zweispänner ist es bereits die dritte Sichtung, für die Ein- und Vierspänner die zweite. Die dritte und damit letzte Sichtung steht bei den Pony-Vierspännern im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Vierspänner in Donaueschingen vom 12. bis 15. September bevor. Auch die Pony-Einspänner haben die Deutsche Meisterschaft als letzte Möglichkeit, sich für die WM zu empfehlen. Die DM der Einspänner Pferde und Ponys findet vom 20. bis 22. September in Luhmühlen statt und ist gleichzeitig eine Art Generalprobe für die Weltmeisterschaften. Denn dort wird ein Jahr später die WM der Einspänner ausgetragen.

Die Vierspännerfahrer starten mit zwei Einlaufprüfungen in die Saison 2013. Die erste Einlaufprüfung ist wie bei den Zweispännern vom 3. bis 5. Mai in Neustadt-Glewe, eine weitere findet vom 10. bis 12. Mai in Schildau statt. Die erste Sichtung für den Nationenpreis in Aachen und die EM in Budapest wird beim nationalen Turnier vom 16. bis 20. Mai in Zeiskam in Rheinland-Pfalz ausgetragen. Dann steht der Nationenpreis der Vierspänner beim CHIO in Aachen vom 25. bis 30. Juni bevor. Am ersten August-Wochenende folgt in Riesenbeck eine weitere EM-Sichtung. Die Nominierung der WM-Teilnehmer nimmt der Ausschuss Fahren im Anschluss an die Deutsche Meiserschaft der Vierspänner vom 12. bis 15. September in Donaueschingen vor.

Saisonhöhepunkt für die Nachwuchsfahrer ist die Deutsche Jugendmeisterschaft vom 18. bis 21. Juli im westfälischen Greven. Nach den Veranstaltungen in Viernheim (Hessen), in Bösdorf (Sachsen-Anhalt) und in Höselhurst (Bayern) wird diese Meisterschaft damit zum vierten Mal ausgetragen.


GER - Bundeskader im Fahren aufgestellt

23.November 2012

DOKR-Ausschuss Fahren benennt Mitglieder der Championats- und B-Kader

Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) hat in seiner alljährlichen Herbstsitzung die Championatskader und die Bundeskader der Pferde- und der Ponyfahrer aller Anspannungsarten benannt. In einen Kader berufen wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen:

Championatskader Vierspänner:

Michael Brauchle (Lauchheim), Mareike Harm (Negernbötel), Christian Plücker (Waldeck), Rene Poensgen (Eschweiler), Christoph Sandmann (Lähden), Daniel Schneiders (Petershagen), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) und Josef Zeitler (Starnberg).

B-Kader Vierspänner:
Rainer Duen (Minden)

Championatskader Pony-Vierspänner:
Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten), Dieter Höfs (Weil der Stadt), Martin Thiemann (Saerbeck), Abel Unmüssig (Hinterzarten) und Florian Wissdorf (Rommerskirchen).

B-Kader Pony Vierspänner:Michael Bügener (Gronau) und Thomas Köppen (Dreieich).

Championatskader Zweispänner:
Oliver Böhme (Grumbach), Rudolf Huber (Stuhr), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden), Stefan Schottmüller (Kraichtal), Sebastian Warneck (Potsdam) und Thorsten Zarembowicz (Viernheim).

B-Kader Zweispänner:

Lothar Bachmeier (Meißenheim), Mario Junghanns (Grumbach), Thorsten Koalick (Drebkau) und Bernhard Rudolph (Obertshausen)

Championatskader Pony-Zweispänner:
Dieter Baackmann (Emsdetten), Marco Freund (Dreieich), Jan-Felix Pfeffer (Henstedt-Ulzburg) und Christof Weihe (Petershagen).

B-Kader Pony-Zweispänner:
Jakob Finck (Wachenheim), Hubert Häringer (Freiburg), single burger milano mcdonald Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt) und Matthias Made (Beerfelden).

Championatskader Einspänner:
Detlef Böhlmann (Otter), Christoph Dieker (Gescher), Philipp Faißt (Lahr), Katja Helpertz (Monheim) und Dieter Lauterbach (Dillenburg).

B-Kader Einspänner:
Heinz Künstler (Grefrath), Claudia Lauterbach (Dillenburg) und Klaus Tebbe (Neuenkirchen).

Championatskader Pony-Einspänner:
Patrick Hanisch (Ennigerloh) und Edwin Kiefer (Horb).

B-Kader Pony-Einspänner:
Niels Grundmann (Fredenbeck), Lars Heidotting (Emsdetten), Herbert Rietzler (Rettenberg), Daniela Menke (Bad Essen) und Jaqueline Walter (Petershagen).

07.11.2012 | 10:30 Uhr | Eva Borg

Titelverteidigung vor heimischem Publikum

Luhmühlen (fn-press). Die Weltmeisterschaften der Einspänner finden 2014 in Luhmühlen statt. Die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) vergab bei der FEI-Generalversammlung in Istanbul das Championat nach Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass die WM nach Luhmühlen kommt, da es dort ein wunderbares Gelände und eine tolle Anlage gibt“, sagte Rudolf Temporini (Lindenfels), Sportlicher Leiter der WM. „Vielleicht wird das Mekka des Vielseitigkeitssports dann auch zum Mekka des Fahrsports.“ Ein genauer Termin steht noch nicht fest, geplant ist die WM für September 2014. Die deutschen Einspännerfahrer werden dann als Titelverteidiger vor heimischem Publikum antreten können. In diesem Jahr gewann das deutsche Team bei der WM der Einspänner in Lezirias in Portugal die Godmedaille und zusätzlich sicherte sich Christoph Dieker (Gescher) mit FST Elmor noch in der Einzelwertung den WM-Titel. Auch zwei Jahre zuvor in Pratoni del Vivaro in Italien gewannen die deutschen Einspänner Doppel-Gold. Bei der Heim-WM könnten sie dann zum dritten Mal in Folge Gold holen.

Im kommenden Jahr wird es in Luhmühlen eine Art „Testlauf“ geben. Denn vom 19. bis 21. September findet dort die Deutsche Meisterschaft der Pferde- und Pony-Einspänner und die Landesmeisterschaften der Zweispänner statt. Eventuell werden auch die Fahrer mit Behinderung dort ihren Deutschen Meister ermitteln.


GER - LPO 2013...Neues in Gelb

5.Oktober 2012

Im kommenden Jahr tritt die neue Leistungs-Prüfungs-Ordnung in Kraft.

Eine der wichtigsten Änderungen, die Einteilung in „offene“ und „geschlossene“ Prüfungen, betrifft die Fahrer zwar nicht, dennoch wurden auch im Fahrsport verschiedene zeitgemäße Neuerungen eingeführt. Nicht mehr der LPO zugeordnet sind alle Prüfungen aus dem Bereich Gespannkontrolle und Traditionsprüfungen. Diese haben ihren Platz künftig in der WBO. Und das ist neu:
§ 40
Dieser Paragraph regelt nunmehr verbindlich, dass bei Geländeprüfungen ein Arzt mit Erfahrung in der Versorgung schwerer Verletzungen vorgeschrieben ist, zusätzlich zu der vorgeschriebenen Anwesenheit eines Sanitätsdienstes.
§ 41
Pflicht ist künftig auch die Anwesenheit eines Parcourschefassistenten in allen Gelände- und Hindernisprüfungen der Klasse S. Allerdings ist der Begriff nicht definiert und man muss darunter keinen geprüften Parcourschef verstehen, sondern ggf. auch einen fachlich versierten zuverlässigen Helfer.
§ 56
Zu einer der wichtigsten Änderungen der LPO gehört auch die „Richter-Rotation“, die für den Reit- und Fahrsport gilt. Danach dürfen Richter / TD nicht in mehr als fünf aufeinander folgenden Jahren auf einem Turnier tätig sein. Pro Veranstaltungsjahr ist mindestens ein Richter auszutauschen.
§ 69
Fahrer und Beifahrer unter 18 Jahren müssen nun auch in Dressur und Hindernisfahren – übrigens auch auf dem Vorbereitungsplatz – einen Helm tragen. Dies wurde vom Reitsport analog übernommen.
§ 71
Die Verwendung zusätzlicher Schlaufen auf den Leinen ist nur beim Hindernisfahren und in den Geländeprüfungen erlaubt. Hintergeschirr bzw. dieses kombiniert mit Schlagriemen ist bei Einspännern und auch bei den Tandem- und Randomgabelpferden vorgeschrieben.
Ballonreifen nunmehr auch zugelassen bei Geländeprüfungen bis Klasse M.
§ 320 ff
Eine neue Prüfungsform für den vierbeinigen Nachwuchs ist die Fahrpferdeprüfung für drei- und vierjährige Pferde. Diese „Materialprüfung“ für Fahrpferde in Anlehnung an das Reiten soll dazu dienen, die Youngster an den Sport heranzuführen.
§ 390
Die Eignungsprüfungen werden nunmehr in Klassen unterteilt. Klasse A für vier- bis sechsjährige Pferde; die Fünf- bis Siebenjährigen stellen sich in der Klasse M vor. Eine Überarbeitung der bisherigen Aufgaben, altersspezifisch abgegrenzt, ist demnächst im Aufgabenheft zu finden.
§ 712
Wie in der gerittenen Dressur gibt es künftig eine Einteilung der Richtverfahren in das „Richten mit Einzelnoten gemäß Notenbogen“ (bisher getrenntes Richten) und das „Richten mit (Gesamt-)Wertnote“ (bisher gemeinsames Richten). Letzteres gibt es künftig in der Klasse S nicht mehr; es wurde eigentlich auch nie ausgeschrieben. Neu ist die Möglichkeit in der Klasse A, dass die Richter an getrennten Positionen sitzen und jeweils eine Wertnote für die Vorstellung geben. Diese werden dann addiert und durch die Zahl der Richter geteilt. Eine Idee, die schon probeweise bei den Deutschen Jugendmeisterschaften ein positives Echo fand. Das Richten mit Einzelnoten für die Lektionen ist in der Klasse M zugelassen und in der Klasse S vorgeschrieben. Die Summen der Einzelnoten sind übrigens unverzüglich bekannt zu geben. Üblicherweise durch Lautsprecher.
§ 714
Eine deutliche Nichtanwendung des Achenbachschen Fahrsystems in Dressur und Gebrauchsprüfung bis Klasse M führt in Zukunft nicht mehr mit Ausschluss geahndet, sondern nur noch mit Strafpunkten (0,5 bzw. 5 Punkte).
§ 721
Beim Hindernisfahren zählen nur die Vorfälle, die sich zwischen Start- und Ziellinie abspielen.
§ 722
In Angleichung an das bestehende FEI Regelwerk wird beim Überschreitung der erlaubten Zeit diese in hundertstel Sekunden gemessen und dann mit 0,5 multipliziert.
Das Strafpunktekonto beim Führen eines Gespannes durch den Beifahrer in einem Hindernis im Kegelparcours erhöht sich deutlich von bisher 5 auf 20 Punkte.
§ 723
Die Anforderungen an die Teilnehmer beim Hindernisfahren haben sich grundlegend erhöht. In der Klasse E hat der Parcourschef den Spielraum für eine Zugabe zur hinteren Spurbreite von 35 bis 45 cm, in der Klasse M von 25 bis 35 cm (Ein- und Zweispänner) sowie 35 bis 45 cm bei den Vierspännern und 30 bis 50 cm bei den Mehrspännern.
In der Klasse S sieht das wie folgt aus: Bei den Einspänner Ponys und Pferden sowie den Zweispänner Ponys und Pferden kann ein Zuschlag von 15 bis 40 cm gewählt werden, bei den Vierspänner Ponys und Pferden von nunmehr 25 bis 40 cm.
§ 732
Nach intensiver Diskussion ist hier jetzt klargestellt: Das Durchfahren weiterer Tore eines Mehrfachhindernisses nach dem Abläuten wird nicht geahndet.
§ 752
Neu in die LPO aufgenommen wurde die Gelände-Kurz-LP nach dem Vorbild der Vielseitigkeitsprüfungen. Die Phasen A und D können zu einer „Aufwärmphase“ in Form einer vorgegebenen Strecke oder auf einem großen Platz zusammengefasst werden. In der Geländeprüfung wurde die Höchstzeit für die Phase D (Schritt) auf die doppelte der erlaubten Zeit heraufgesetzt.
Vorsätzliches Traben oder Galoppieren eines ganzen Gespannes in Phase D – auch Einspänner – führt zum Ausschluss.
Nach dem letzten Hindernis darf in Zukunft bis 30 m – statt bisher 25 m - angehalten werden, um die Anspannung im Allgemeinen zu kontrollieren – nicht nur zur Reparatur der mit Strafpunkten bedachten Fälle.
§ 759
Hier ist geregelt, dass im Falle des Fixierens des Fahrers mittels Gurt das Ende des Gurtes nur in der Hand gehalten werden darf. Aus Sicherheitsgründen ist kKeinerlei andere Fixierung ist erlaubt und führt zum Ausschluss.
§ 762
Auch die Teilnahme eines Pferdes in verschiedenen Kombinierten Prüfungen ist nunmehr eindeutig geregelt: Vorbehaltlich der §§ 66.3 und 66.4 und der genehmigten Ausschreibung kann ein Pferd in mehreren Teilprüfungen verschiedener Kombinierter Prüfungen eingesetzt werden. Bisher war diese Regelung nicht eindeutig und wurde von LK zu LK unterschiedlich interpretiert.
Wenn ein Fahrer in einer Teilprüfung einer Kombinierten Prüfung ausscheidet, scheidet er auch in der Kombi grundsätzlich aus. R. Temporini -


DM Zweispänner Grumbach: Oliver Böhme ist Deutscher Meister

10-09-2012

Knapp genug war der Abstand in der Zwischenwertung mit 0,30 Punkten zwischen dem führenden Thorsten Zarembowicz und dem nachfolgenden Oliver Böhme. Als dann bei Thorsten Zarembowicz im Kegelparcours 6,90 Punkte auf das Konto gingen, wurde er in der Kombinierten Wertung mit 139,68 Punkten Zweiter und damit Silbermedaillengewinner. Mit 138,66 Punkten holte sich Oliver Böhme mit 5,58 Punkten im letzten Teilwettbewerb nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch die Meisterschärpe. Überraschend dann, dass Carola Diener (Lähden) sich von der dritten Position in der Zwischenwertung mit 10,58 Punkten im Hindernisfahren bis auf den fünften Platz (147,47 Punkte) nach hinten fuhr. Es war dann Lothar Bachmeier, der sich auf den Bronzerang (143,85) im Hindernisfahren mit 5,07 Punkten von Platz sieben (142,38) nach vorne arbeiten konnte. Der un-dankbare vierte Platz ging an Stefan Schottmüller (Kraichtal) mit 144,54 Punkten.

Den Sieg in der Kombinierten Prüfung bei den Pony-Zweispännern ließ sich mit großer Nervenstärke und meisterlicher Routine der erst 15-jährige Marco Freund im abschließenden Hindernisfahren nicht mehr nehmen. Keine drei Punkte trennten den Sohn von Fahrsport-Legende Michael Freund vom verfolgenden Christof Weihe. Freund blieb unter diesem Abstand und gewann die Meisterschärpe mit 127,87 Punkten. Christof Weihe fuhr mit 0,78 Punkten das zweitbeste Ergebnis im Hindernisfahren, kam aber mit einem Gesamtergebnis von 128,92 Punkten nicht mehr an den Youngster heran. Ein weiterer Nachwuchsfahrer, der 19-jährige Niels Kneifel eroberte sich mit 142,34 Punkten die Bronzemedaille. Er überholte damit im letzten Teilwettbewerb Jan-Felix Pfeffer (Hamburg) der ein schlechteres Ergebnis im Kegelparcours erzielte, und ein Endergebnis von 144,55 Punkten mit einem vierten Platz verbuchte. Großes Pech hatte auf dem Championat der Titelverteidiger und amtierende Weltmeister Dieter Baakmann (Emsdetten). In der Dressur und im Kegelfahren trug er den Sieg davon, war aber durch eine Unaufmerksamkeit im Hindernis fünf am Samstag im Marathon ausgeschieden und konnte somit nicht mehr in die Deutsche Meisterschaft eingreifen.

„Erfreulicherweise präsentieren sich auch neue Gesichter in der Fahrsportszene“, sagte der Bundestrainer und künftige Cheftrainer im Fahren Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). „Eine erfolgreiche Jugendarbeit zeigt sich an den Medaillen bei den Pony-Zweispännern“, ergänzte er. FN/Dr. Jürgen Schwarzl


KH Geiger ist neuer Deutscher Cheftrainer

7.September 2012

Karl-Heinz Geiger löst Ewald Meier ab

Auch im Fahrsport wird die Verantwortung künftig auf mehrere Schultern verteilt. Für den im kommenden März aus Altersgründen ausscheidenden Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim) wurde Karl-Heinz Geiger aus dem oberbayerischen Rechtmehring verpflichtet. Geiger (48) betreut seit drei Jahren als DOKR-Disziplintrainer vor allem den Jugendfahrsport. Der Beamte der Landesanstalt für Landwirtschaft in München war mehrfacher bayerischer Landesmeister der Vierspänner, nahm an

Deutschen Meisterschaften teil und startete auch international. Als Cheftrainer ist er vor allem für den Vierspännersport zuständig.

Der Bundestrainer der Zweispännerfahrer, Eckardt Meyer (Hermannsburg), gibt Ende dieses Jahres ebenfalls sein Amt auf. Das Arbeitsgebiet des 67-Jährigen wird künftig unter drei Disziplintrainern aufgeteilt: Die Zweispänner (Pferde) betreut ab 2013 der Meißenheimer Wolfgang Lohrer (50). Der baden-württembergische Landestrainer Fahren war bis 1989 Beifahrer im Vierspänner von Ewald Meier und startete dann seine eigene Karriere im Zweispännersport, die er mit Team-Silber bei der Weltmeisterschaft 1999 krönte.

Das Amt des Disziplintrainers der Pony-Zwei- und Vierspänner übernimmt Peter Tischer (Neu-Isenburg). Im internationalen Vierspännersport über viele Jahre erfolgreich, betreibt der 46-jährige Tischer einen Ausbildungs- und Fahrstall in Neu-Isenburg. Um die Jugend an den Leinen kümmert sich künftig Dieter Lauterbach (Dillenburg). Der 47-jährige Hauptsattelmeister am Hessischen Landgestüt Dillenburg ist seit Jahren Mitglied im A-Kader der Einspännerfahrer, nahm fünfmal an Weltmeisterschaften teil und gewann 2008 die Mannschafts-Silbermedaille bei der Einspänner-WM.

Sandmann, von Stein und Brauchle im Team

Lähden (fn-press). Im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften der Vierspänner in Lähden wurden die Fahrer bestimmt, die beim CHIO in Aachen für Deutschland starten werden. Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) darf neben den drei Mannschaftsfahrern für den Nationenpreis noch zwei weitere Einzelfahrer mitnehmen.

Nominiert für die Mannschaft in Aachen sind aufgrund ihrer bisherigen Saisonleistung Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und  Michael Brauchle (Lauchheim). Als Einzelfahrer starten Rainer Duen (Friesothye) und Christian Plücker. Als erste Reserve wurde Daniel Schneiders (Petershagen) und als zweite Reserve Ludwig Weinmayr (Fischbachau) benannt.

Insgesamt starten circa 25 Vierspännerfahrer aus mehr als zehn Nationen in der Aachener Soers. Neu ist seit dem vergangenen Jahr die Trennung zwischen der Einzel- und der Mannschaftswertung. Die erste Dressur am Mittwoch, 4. Juli, das Hindernisfahren am Freitag, 6. Juli, und die Geländeprüfung am Samstag zählen für die Einzelwertung. Für die Mannschaftswertung des Nationenpreises zählt die Dressurprüfung am Donnerstag, 5. Juli, ebenfalls die Geländeprüfung und ein weiteres Kegelfahren am Sonntag, 8. Juli.


Europameisterschaften für Nachwuchsfahrer in Wiener Neustadt

Herford (fn-press). Erstmals wird es in diesem Jahr für Nachwuchsfahrer Jugend-Europameisterschaften geben. Dafür hat es in Neu-Isenburg und in Herford zwei Sichtungen gegeben. Im Anschluss an die Sichtung in Herford hat die Arbeitsgruppe (AG) Nachwuchs Fahren jetzt die Longlist bekannt gegeben.

Bei den Europameisterschaften vom 13. bis 15. Juli in Wiener Neustadt in Österreich wird es nur Pony-Einspännerprüfungen für drei verschiedene Altersklassen geben. So gibt es eine Meisterschaftswertung für Jugendliche von 12 bis 14 Jahre (U14), eine Wertung für 14 bis 18 (U18) Jahre und eine Wertung für 18 bis 21 (U21) Jahre geben. Pro Altersklasse sind je vier Teilnehmer, davon zwei Mannschafts- und zwei Einzelfahrer, startberechtigt. Die Mannschaft setzt sich dann aus den sechs Mannschaftsfahrern der drei Altersgruppen zusammen, wobei immer ein Teamfahrer jeder Altersgruppe das Streichergebnis liefert. Die Zusammensetzung der Mannschaft wird nach den Eindrücken im Trainingslager in München vor der Abreise nach Wiener Neustadt festgelegt.

Als Equipechefin begleitet Andrea Summer gemeinsam mit Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) das Team. „Wir erhoffen uns schon eine Medaille, aber es ist schwierig einzuschätzen, wo wir und wo die anderen Nationen überhaupt stehen, da es noch nie einen internationalen Vergleich gegeben hat“, erklärt Geiger seine Ziele für die EM. „Auch bin ich gespannt, wie viele Nationen überhaupt eine Mannschaft, die ja aus Fahrerin aller drei Altersklassen bestehen muss, zusammen bekommen.“ Von der AG Nachwuchs Fahren wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen benannt:

Altersgruppe von 12 bis 14 Jahre (U 14):
Vanessa Breithaupt (Hohberg/Baden-Württemberg) mit Conny
Pascal Bublitz (Georgsmarienhütte/Weser-Ems) mit Popeye,
Christina Wagner (Glonn/Bayern) mit Attila

Altersgruppe von 14 bis 18 Jahre (U 18):
Miriam Kampmann (Essen, Rheinland) mit Adonis,
Kerstin Möllers (Emsdetten/Westfalen) mit Arensberg´s Frisco,
Henrik Thiemann (Saerbeck/Westfalen) mit Special
Pia Grundmann (Fredenbeck/Hannover) mit Easy Living oder Nicorrado
Ersatz:
Anna Genkinger (Pfalzgrafenweiler/Baden-Württemberg) mit Starlight,
Tim Grässlin (Kandern/Baden-Württemberg) mit Quick Step on Stage,
Jörn Wintgens (Übach-Palenberg/Rheinland) mit Gucci.

Altersgruppe von 18 bis 21 Jahre (U 21):
Rica Rethmeier (Leopoldshöhe/Westfalen) mit Andiamo,
Wiebke Röper (Anröchte/Westfalen) mit Magic Snoopy,
Jaqueline Walter (Petershagen/Westfalen) mit Maverick oder Cathy´s Tabor,
Jane Wintgens (Übach-Palenberg /Rheinland) mit Monty
Ersatz:
Antonius Neu (Wettringen/Westfalen) mit Poppey
Pia Grundmann (Fredenbeck/Hannover) mit Easy Living oder Nicorrado

Weitere Informationen unter  



Let´s go! - FEI European Driving Championships for Young Riders, Juniors & Children 2012 in Österreich 2012

20.Dezember 2011

 

 

Das Österreichsiche Projekt FEI Europameisterschaft der Jungen Fahrer, Junioren und Kinder 2012, des Organisationskommitees unter der Leitung von Christian Kermer, hat die FEI überzeugt, und die Austragung des Championates wurde offiziell von der Internationalen Pferdesport Vereinigung nach Wr. Neustadt – Österreich vergeben. Geplanter Termin ist der 11. bis 15. Juli 2012.

Präsident des OK Christian Kermer: „Es ist eine grosse Freunde und das gesamte Organisationsteam ist hochmotiviert, wir starten nun mit vollem Elan in die Vorbereitungsarbeiten.”

Erstes Statement des Österreichischen Pferdesportverbandes – OEPS – Sportkoordinator Frank Spandinger: ”Es ist eine grosse Ehre und Freude für den Österreichsichen Pferdesport, nach jahrelangemintensiven Bestrebungen haben wir ein grosses Ziel erreicht. Die erste Austragung der FEI Europameisterschaft der Jungen Fahrer, Junioren und Kinder ist so wichtig für die Zukunft des Fahrsports, und wir sind uns der Verantwortung bewusst, die mit der Vergabe dieses Championates durch die FEI an uns verbunden ist.”


Quelle: hippoevent.at

 

 


GER - Bundeskader Fahren

25.November 2011

 

DOKR-Ausschuss benennt Mitglieder der Championats- und B-Kader
Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) hat in seiner alljährlichen Herbstsitzung die Championatskader und die Bundeskader der Pferde- und der Ponyfahrer aller Anspannungsarten benannt. „Wir haben die Kader bewusst klein gehalten, um zu zeigen, dass eine Aufnahme in den Kader noch möglich ist. Im Laufe der Saison können jederzeit Fahrer oder Fahrerinnen aufgrund von Leistungen nachberufen werden“, erklärte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim).

In einen Kader berufen wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen:

Championatskader Vierspänner: Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Friesoythe), Christian Plücker (Waldeck), Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) und Josef Zeitler (Starnberg).
B-Kader Vierspänner: Max Dangel (Vechta), Mareike Harm (Negernbötel) und Tobias Raphael (Haan).

Championatskader Pony-Vierspänner: Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten), Dieter Höfs (Weil der Stadt) und Abel Unmüssig (Hinterzarten).
B-Kader Pony Vierspänner: Daniel Coenen (Geilenkirchen), Thomas Köppen (Dreieich), und Florian Wissdorf (Rommerskirchen).

Championatskader Zweispänner: Reinhard Burggraf (Geretsried), Carola Diener (Lähden), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Anna Sandmann (Lähden) und Sebastian Warneck (Potsdam).
B-Kader Zweispänner: Lothar Bachmeier (Meißenheim), Rudolf Huber (Stuhr) und Stefan Schottmüller (Kraichtal).

Championatskader Pony-Zweispänner: Steffen Abicht (Bad Düben), Dieter Baackmann (Emsdetten), Marco Freund (Dreieich) und Stephan Koch (Hamburg).
B-Kader Pony-Zweispänner: Fabian Gänshirt (Friesenheim), Lars Heidotting (Emsdetten),
Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt) und Matthias Mader (Beerfelden).

Championatskader Einspänner: Christoph Dieker (Gescher) und Dieter Lauterbach (Dillenburg).
B-Kader Einspänner: Peter-Johannes Auracher (Lauchheim), Detlef Böhlmann (Otter), Katja Helpertz (Monheim), Klaus Tebbe (Neuenkirchen) und Thorsten Zarembowicz (Viernheim).

- Eva Willermann
Bundestrainer Ewald Meier

 



GER - Weltmeisterschaften 2012

24.November 2011

 

Die Sichtungswege für die Ein- und Vierspännerfahrer
Nach den Weltreiterspielen 2010 in Kentucky steht auch 2012 ein ganz besonderer Saisonhöhepunkt für die Vierspännerfahrer bevor: Die Weltmeisterschaften im eigenen Land. Vom 16. bis 19. August findet in Riesenbeck in Westfalen die WM der Vierspänner statt. Auch die Einspännerfahrer haben Weltmeisterschaften als Saisonziel. Die WM der Einspänner ist vom 12. bis 16. September in Lezirias in Portugal. Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) legte in seiner Herbstsitzung jetzt die Turniere fest, die als Sichtungen für die beiden Weltmeisterschaften gelten sollen.

Die Vierspännerfahrer starten mit zwei Einlaufprüfungen in die Saison 2012. Die erste Einlaufprüfung ist vom 4. bis 6. Mai in Blievenstorf in Mecklenburg-Vorpommern, eine weitere ist vom 24. bis 28. Mai in Zeiskam in Rheinland-Pfalz. Die erste offizielle Sichtung findet dann beim nationalen Turnier vom 1. bis 3. Juni in Herford in Westfalen statt. Danach stehen für alle Vierspännerfahrer die Deutschen Meisterschaften vom 15. bis 17. Juni in Lähden im Emsland, auf der Anlage von Christoph Sandmann, auf dem Programm. Hier geht es nicht nur um den nationalen Meistertitel, sondern auch darum, sich für die WM zu empfehlen. Bis dorthin findet auch der Vorbereitungsweg für den Nationenpreis vom 3. bis 8. Juli beim CHIO in Aachen statt, für den fünf Fahrer nominiert werden. „Aachen nimmt immer eine besondere Rolle im Sichtungsweg ein. Wer in Aachen fährt, ist – wenn die Pferde gesund bleiben – relativ sicher auch in Riesenbeck dabei. In Aachen geht es dann auch darum, die drei zu finden, die bei der WM für die Mannschaft fahren“, erklärt Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim). Beim Reit- und Fahrturnier vom 20. bis 22. Juli in Rastede, das zum ersten Mal in einen WM-Sichtungsweg aufgenommen wurde, besteht für die Vierspännerfahrer zum letzten Mal die Möglichkeit im Rahmen einer WM-Sichtung, auf sich aufmerksam zu machen. Dort nominiert der Ausschuss dann die Fahrer, die bei der WM in Riesenbeck starten. Voraussichtlich dürfen neun deutsche Fahrer an den Weltmeisterschaften teilnehmen.

Die Einspännerfahrer haben ihre erste WM-Sichtung vom 18. bis 20. Mai in Schildau in Sachsen. Das Internationale Einspännerturnier vom 7. bis 10. Juni am hessischen Landgestüt in Dillenburg, wo 2011 noch eine Sichtung für die Einspänner-Ponys stattfand, ist auch in diesem Jahr für die Einspänner-Pferde eine Station auf dem Weg zur WM. Dritte Station ist das nationale Fahrturnier in Viernheim in Hessen vom 20. bis 22. Juli. Die letzte Sichtung ist dann vom 10. bis 12. August bei den Deutschen Meisterschaften in Drebkau in der Nähe von Cottbus in Brandenburg. Dort finden zum ersten Mal Deutsche Meisterschaften der Einspänner statt und dort benennt der DOKR-Ausschuss Fahren im Anschluss auch die Teilnehmer für die WM.


FEI Weltcup Fahren 2011/2012: Rainer Duen qualifziert
 
Warendorf (fn-press). Gleich zwei deutsche Vierspännerfahrer haben sich in diesem Jahr für den Hallen-Weltcup qualifiziert. Georg von Stein aus Modautal in Hessen und Rainer Duen aus Friesoythe in Niedersachsen werden jeweils an drei Etappen des Weltcups teilnehmen.

Georg von Stein startete im Frühjahr zum ersten Mal beim Weltcup. Er hatte als deutscher Fahrer eine Wildcard für das Finale in Leipzig erhalten und hatte sich damals begeistert von der Atmosphäre in der Halle gezeigt. Nach den Qualifikationsturnieren im Sommer belegt er mit 50 Punkten Platz zehn der Rangliste und qualifizierte sich so ganz offiziell. Denn die besten zehn Vierspännerfahrer, die auf ausgewählten internationalen Fahrturnieren in der Sommersaison Punkte sammeln können, dürfen am Weltcup teilnehmen. Aber auch Rainer Duen, der mit 49 Punkten ganz knapp auf Rang elf kam, ist dabei. Er ist für den US-Amerikaner Chester Weber (Platz zwei, 80 Punkte) nachgerückt, der seine Teilnahme zurückzog. „Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr gleich zwei deutsche Fahrer für den Weltcup qualifiziert haben“, sagte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim). 

Beim Vierspänner-Weltcup werden Hallenkurse gefahren, die sich aus einer Kombination von klassischen Kegelhindernissen aus dem Hindernisfahren und festen Naturhindernissen, die sonst Bestandteile der Geländefahrt sind, zusammensetzen. „Viele der internationalen Fahrer haben ein anderes Gespann für die Halle. Wir starten mit den gleichen Pferden wie auch draußen, das wird schon schwierig, da mitzuhalten“, erklärt Meier.

Eröffnet wird der Weltcup mit der ersten Etappe bei den German Classics vom 20. bis 23. Oktober in Hannover. Dort startet unter anderem Rainer Duen, aber auch der Weltcup-Titelverteidiger, der Australier Boyd Exell. Nach Hannover ist die nächsten Etappe vom 16. bis 20. November in Stuttgart. Dort wird nicht nur Georg von Stein die deutschen Farben vertreten, sondern auch Lokalmatador Michael Brauchle wird mit einer Wildcard des Veranstalters starten. Die weiteren Stationen sind in Stockholm/SWE, Budapest/HUN, Genf/SUI, Mechelen/BEL und Leipzig. Die besten sechs Fahrer der Qualifikationsphase lösen das Ticket für das Finale in Bordeaux in Frankreich vom 3. bis 4. Februar 2012. Georg von Stein fährt noch in Mechelen und Leipzig, Rainer Duen in Stockholm und ebenfalls in Leipzig.

 


WM 2012 Riesenbeck: WM-Logo – Ticketverkauf

30.September

 

Mit einem frischen, neuen WM-Logo und dem Start des Ticketverkaufes beginnt die heiße Vorbereitungs-Phase für die Weltmeisterschaft der Vierspännerfahrer 2012 in Riesenbeck.
Ab sofort können Tickets im Vorverkauf für die Veranstaltung vom 15. bis 19. August 2012 erworben werden.
„Unsere WM-Preise sind gewohnt zuschauer- und familienfreundlich. Riesenbeck steht für eine Weltmeisterschaft mit Herz“, sagt Christa Kerkhoff, Geschäftsführerin des veranstaltenden Reitervereins Riesenbeck. Kinder unter 12 Jahre haben in Begleitung von Erwachsenen freien Eintritt.
Tageskarten gibt es bereits ab 10 Euro (Stehplatz) beziehungsweise 25 Euro (Tribüne). Wer keine WM-Entscheidung verpassen möchte, ist mit der Dauerkarte für 80 Euro (Stehplatz) beziehungsweise 195 Euro (Tribüne) gut beraten.
Neben den sportlichen Höhepunkten und WM-Entscheidungen sind sicher auch die Eröffnungsfeier am 15. August 2012 sowie die große Flutlicht-Gala „Riesenbeck lässt Räder rollen“ (Freitag, 17. August 2012) besondere Highlights.
Da die Tribünenkapazität begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Bestellung. Alle Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges bearbeitet.
Infos zur Ticketbestellung sowie weitere WM-news unter

PA Riesenbeck



WM Ponyfahrer: Nur 12 statt 18 deutsche Fahrer

16.September

 

Aufgrund von Fehlinformationen des Veranstalters muss die Nominierung für die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer geändert werden. Statt insgesamt 18 nehmen nur 12 deutsche Fahrer an dem Championat teil
„Entgegen anderslautenden Informationen des Veranstalters hat der Weltreiterverband FEI entschieden, dass je Anspannungsart nur zwei Mannschafts- und zwei Einzelfahrer an den Start gehen dürfen,“ sagte Friedrich Otto-Erley, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und WM-Equipechef. „Das ist sehr ärgerlich für uns und eine große Enttäuschung für die betroffenen Fahrer.“
Nicht zur WM fahren nun die Pony-Zweispänner-Fahrer Fabian Gänshirt und Christof Weihe sowie Einspänner-Fahrer Theo Bopp. Für die Fahrer Daniel Coenen, Thomas Köppen und Edwin Kiefer geht es statt zur WM am selben Wochenende nun zum CAI-P-4 in Donaueschingen. Für sie WM weiterhin nominiert sind:

Pony-Vierspänner:
Steffen Brauchle, Tobias Bücker, Daniel Schneiders und Abel Unmüßig.

Pony-Zweispänner:
Steffen Abicht, Dieter Baackmann, Marco Freund und Stephan Koch.

Pony-Einspänner:
Patrick Hanisch mit Moses, Daniela Menke mit Viola, Andreas Pues-Tillkamp mit Kurbaums Flop und Dennis Schneiders mit Maverick.

- Adelheid Borchardt

WM Zweispänner Conty/FRA: Carola Diener ist Weltmeisterin

Deutsche Mannschaft gewinnt Silber

Conty/FRA (fn-press). Die Sensation ist perfekt. Die 23-jährige Nachwuchsfahrerin Carola Diener (Lähden), die ihre erste Saison international fährt und im vergangenen Jahr noch Deutsche Jugendmeisterin war, ist Weltmeisterin der Zweispänner. Im französischen Conty behielt sie auch im Kegelfahren die Nerven und sicherte sich die Goldmedaille und zusätzlich noch dem deutschen Team die Silbermedaille.

Nach ihrem Sieg in der Dressur und Platz zwölf im Gelände behielt die Stallmeisterin von Vierspännerfahrer Christoph Sandmann die Führung. Somit musste sie als letzte Starterin in den Kegelparcours. „Ich war total nervös, vor allen Dingen, weil ich vorher beim Abfahren so ziemlich alles umgekegelt habe“, sagte die neue Weltmeisterin überwältigt. „Aber als ich dann drin war, lief es plötzlich.“ Kein einziger Ball fiel und sie kam lediglich mit 1,94 Zeitfehlern ins Ziel. Da war der Jubel groß, denn das reichte für den Sieg mit insgesamt 125,78 Punkten. „Das ist sagenhaft, sie ist da ganz cool reingefahren“, sagte Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg) begeistert. Die Silbermedaille ging an den Franzosen Stephane Chouzenoux, der sich mit einer fehlerfreien Runde im Kegelparcours noch auf den zweiten Rang (129,06 Punkte) geschoben hatte. Der nach Dressur und Gelände auf Rang zwei liegende Niederländer Tom Engbers hatte drei Fehler im Hindernisfahren, rutschte einen Rang zurück und gewann Bronze (130,97).

In der Mannschaftswertung hatte nach der Dressur zuerst das deutsche Team mit Carola Diener, Sebastian Warneck (Nunsdorf) und Reinhard Burggraf (Geretsried) vorne gelegen. Nach dem Gelände führten dann die Niederländer. Im Kegelfahren wurde es dann zwar noch einmal spannend, aber es reichte nicht ganz für das deutsche Team. Reinhard Burggraf hatte mit 9,69 Punkten im Kegelparcours als erster Mannschaftsfahrer das Streichergebnis geliefert. Sebastian Warneck fuhr wie Diener fehlerfrei, bekam aber 1,47 Zeitfehler. Am Ende gewann die deutsche Mannschaft mit 264,9 Punkten Silber hinter den Weltmeistern aus den Niederlanden mit 261,6 Punkten. Bronze ging an Frankreich (271,4).

Durch seinen vierten Platz im Hindernisfahren schob sich Sebastian Warneck in der Einzelwertung noch auf den sechsten Platz vor (139,16). Warneck hatte mit seinem jungen Gespann in der Dressur Platz zwölf und im Gelände Platz 15 belegt. Für ihn war es seine fünfte WM in Folge und er komplettierte seinen Medaillensatz. Nach Mannschafts-Bronze 2009 und Mannschafts-Gold und Vize-Weltmeister 2007 kam jetzt noch die Mannschafts-Silbermedaille hinzu. Reinhard Burggraf, der bereits 2003 und 2005 bei der WM dabei war, beendete die Kombinierte Wertung auf Rang 17 (151,81).

Als deutsche Einzelfahrerin startete die 15-jährige Anna Sandmann (Lähden), die wie Trainingspartnerin Carola Diener, Pferde aus dem Vierspänner ihres Vaters in Conty fuhr. Sie beendete ihr WM-Debüt in dem 69-köpfigen internationalen Starterfeld auf Platz 18 (152,35). „Anna ist stark gefahren und sie ist schließlich erst 15“, war Meyer auch von der Leistung der Nachwuchsfahrerin begeistert. Sie hatte in der Dressur Platz acht belegt, im Gelände Platz 42 und im Kegelfahren Platz 31.

Herzlichen Glückwunsch!


   

 



WM Conty - Deutschland benennt WM Team

26.July

 

Carola Diener, Sebastian Warneck und Reinhard Burggraf im Team
Nach der letzten WM-Sichtung in Riesenbeck hat der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) die Fahrer benannt, die die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften der Zweispänner vom 24. bis 28. August in Conty in Frankreich vertreten werden.

Für die Mannschaft fahren Carola Diener, Sebastian Warneck und Reinhard Burggraf. Als Reservefahrer für die Mannschaft wurde Arndt Lörcher benannt. Falls der Veranstalter noch einen zusätzlichen Einzelfahrer zulässt, wird Anna Sandmann starten dürfen. Reserve für den Einzelfahrer ist Oliver Böhme.



14.06.2011 - Deutsche Teilnehmer für CAIO Aachen stehen fest:

Nicht allzu schwer hatte es Bundestrainer Ewald Meier, in diesem Jahr seine Kandidaten für Aachen zu benennen.

Nach der Einlaufprüfung Blievenstorf und den beiden Sichtungen Herford und Zeiskam stellte sich das Team fast von alleine auf.

Mit Christoph Sandmann, Georg von Stein, Christian Plücker, Michael Brauchle und Rainer Duen stellte sich die Mannschaft fast von alleine auf.

WM Zweispänner Conty (24. -28. August 2011)

Ground Jury
Klaus Christ GER Präsident
Anne-Marie Turbe FRA
Bert Jambon BEL
Hanspeter Rüschlin SUI
Diana Brownlie GBR
Gerrit Kraai NED reserve

Officials

Technical Delegate: Ian Douglas GBR
Assistant Technical Delegate: Patrick Michaud FRA
Course Designer: Barry Hunter GBR
Assistant Course Designer: Philippe Bloissier FRA
Chief Steward: Gunnar Larsson SWE
President Appeal Committee: Richard James GBR

WM Pony's Lipica (21.-25. September 2011)

Ground Jury
Andrew Counsell GBR Präsident
Gé König NED
Hardy Zantke USA
Pia Skar DEN
Franz-Josef Vetter GER
Joaquin Medina ESP reserve

Officials
Technical Delegate: Philip Bateman GBR
Course Designer: Christian Iseli AUT
Chief Steward: Herbert Schöninger AUT
President Appeal Committee: Diana Brownlie GBR

Quelle: Hoefnet.nl


Minden-Kutenhausen wird international!

24.Februar

 

NEWS - Die Deutsche Meisterschaft der Ponys in Minden, die auch als wichtige Qualifikation für die Pony WM gilt, wird als CAI-B, als internationales Turnier - ausgetragen.
Der deutsche Fahrauschuss bestätigte die internationale Ausschreibung des Tunieres, und die Anmeldung bei der FEI ist gemacht.

In Minden-Kutenhausen wird 2011 die Deutsche Meisterschaft der Ponys ausgerichtet
Vom 25. bis 28. August 2011 wird auf dem Fahrsportgelände der Firma GEWE Wintergärten in Minden-Kutenhausen durch die PSG Gewe Minden e.V. die Deutsche Meisterschaft für Zwei- und Vierspänner Ponys ausgetragen. Erstmals steht auch für die Einspänner die Austragung einer Deutschen Meisterschaft in greifbarer Nähe. Bislang hatte ihr nationaler Event nur den Status eines Bundesvergleichskampfes. Allerdings wird für diese Aufwertung durch den DOKR Ausschuss Fahren eine angemessene Starterzahl vorausgesetzt. Darüber hinaus ist die DM die letzte Sichtungsstation der deutschen Ponyfahrer zur Teilnahme an der diesjährigen Weltmeisterschaft. Gleichzeitig ist in Minden-Kutenhausen für die Einspänner Pferde auch eine FEI Qualifikation ausgeschrieben.

In der einheitlichen Durchführung für alle drei Pony-Anspannungsarten (1-/2-/4-Spänner) schreibt die PSG Gewe Minden e.V. mit dieser Championats-Ausrichtung in einem WM-Jahr wiederum deutsche Fahrsportgeschichte. Üblicherweise wird die nationale Meisterschaft für die jeweilige Pony-Disziplin getrennt ausgetragen.
Im Anschluss an diese letzte Sichtungsstation zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft Ein-, Zwei- und Vierspänner Ponys wird der DOKR-Ausschuss Fahren die Pony-Fahrer benennen, die die deutschen Farben bei der Pony WM 2011 vertreten werden.
Die einzelnen Sichtungswege sind zuvor wie folgt vorgegeben:

• Schildau, Sachsen (13./15. Mai) für alle Anspannungsarten
• Herford, Westfalen (03./05.Juni) für Zwei- und Vierspänner
• Dillenburg, Hessen (23./26. Juni) für Einspänner
• Schwaiganger, Bayern (04./07. August) für Ein- und Zweispänner
• Viernheim (11./14. August) für Vierspänner
• Minden-Kutenh. (26./28. August) für alle Anspannungsarten

Auf der letzten Pony-WM in Greven war Deutschland übrigens die erfolgreichste Nation. So ge-wannen die deutschen Teilnehmer vor den Niederlanden und Belgien Mannschaftsgold (Lars Heidotting, Herbert Rietzler, Steffen Abicht, Stephan Koch, Steffen Brauchle, Tobias Bücker). In der Einzelwertung ging Gold bei den Vierspännern an Tobias Bücker, Emsdetten und Silber an Steffen Brauchle, Lauchheim. Mit einer Goldmedaille war im Einzelwettbewerb bei den Zweispännern Daniel Schneiders, Petershagen und mit Silber Stephan Koch, Hamburg erfolgreich. Bei den Einspännern wiederum ging die Silbermedaille an Franz-Josef Lehmkuhl, Emsdetten mit Maverick.
Auf dem Event in Minden-Kutenhausen wird sich also die diesjährige Stärke der deutschen Ponyfahrer für alle Fahrsportinteressierten noch einmal sichtbar präsentieren müssen.

Dr. Jürgen Schwarzl


Logo der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

21.02.2011

Christian Plücker startet beim Weltcup-Finale Fahren

Vierspännerfahrer erkämpft sich Wildcard bei Sichtung in Warendorf

Eva Willermann

Warendorf (fn-press). Christian Plücker (Waldeck) startet beim FEI-Weltcup Finale Fahren vom 27. April bis 1. Mai in Leipzig. Er hat sich in einer speziellen Sichtungsveranstaltung in Warendorf gegen Michael Brauchle (Lauchheim) und Georg von Stein (Modautal) durchgesetzt. Unter Turnierbedingungen gemäß dem FEI-Reglement des Hallenweltcups wurde jetzt erstmalig aus dem Championatskader auf „sportlichem Wege“ der Kandidat gesucht, der in Leipzig gegen die internationale Vierspänner-Elite antreten darf.

„Es war sehr knapp, nach zwei Umläufen lag Christian Plücker nur zwei Sekunden vor Georg von Stein und der wiederum war nur drei Sekunden schneller als Michael Brauchle“, sagte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim). „Mein Ziel ist es jetzt, die deutschen Farben würdig zu vertreten“, freute sich der 29-jährige Plücker. Qualifiziert hatte sich kein deutscher Fahrer für den FEI-Hallenweltcup. Da aber das Finale in Leipzig stattfindet, gibt es eine Wildcard für das gastgebende Land. Vorgesehen für diese Wildcard war eigentlich der Deutsche Meister Christoph Sandmann (Lähden), der aber wegen einer Familienfeier absagen musste.

Christian Plücker, Deutscher Vize-Meister 2010,  trifft in Leipzig auf ein hochkarätiges Starterfeld. Die internationale Vierspännerelite konnte über verschiedene Weltcup-Stationen Punkte sammeln und sich so für das Finale qualifizieren. Die weiteren Teilnehmer sind der amtierende Weltmeister und Weltcup-Gewinner von 2010 Boyd Exell aus Australien (27 Punkte), Mannschafts-Weltmeister Koos de Ronde aus den Niederlanden (25), der Ungar Jozsef Dobrovitz  (24), der ehemalige Weltmeister Werner Ulrich aus der Schweiz (22), Mannschafts-Weltmeister Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden (21) und der ehemalige Weltmeister Tomas Eriksson aus Schweden (17). „Das Starterfeld ist mit fünf Weltmeistern natürlich gigantisch“, sagte Plücker, der in den Vorjähren zweimal beim Hallen-Weltcup in Stuttgart und zweimal in Hannover gestartet war. „Ein bisschen Hallen-Erfahrung habe ich also. Ich werde versuchen, nicht Letzter zu werden und ein Platz auf dem Treppchen wäre natürlich schon ein riesengroßer Erfolg." Plücker bereitet sich jetzt mit gezieltem Training in der Halle auf das Finale vor.  

© DEUTSCHE REITERLICHE VEREINIGUNG


GER - Der Richter des Jahres 2010- Die Entscheidung!

11.Februar

 

Ende letzten Jahres hat der langjährige Turnierfahrer Max E. Dangel, seine Deutschen Fahrsportkollegen zu einem Rückblick auf die Saison 2010 motiviert. Damit soll den Fahrrichtern, mit gebührenden Respekt, die Ihnen zustehende Ehre zukommen, sowie eine Danksagung für deren hohen Einsatz im Fahrsport.

Am Beginn der neuen Saison wurde nun demokratisch abgestimmt, die „Richter des Jahres“ sind gekürt, und damit die besonderen Leistung im vergangenen Jahr hervorgehoben.
Es soll aber in keinem Fall missverstanden werden, und nicht als „Bestechung für den Sieg“ missinterpretiert werden, sondern einfach die Achtung der Aktiven gegenüber den Leistungen und dem Einsatz der Richter zum Ausdruck bringen.

Die Wahl des Deutschen Fahrrichters des Jahres 2010 ist entschieden. 103 aktive Turnierfahrer haben Ihre Stimme abgegeben.

In einem Kopf an Kopf Rennen an die Spitze, wurde der internationale FEI O-Richter Klaus Peppersack zum Richter des Jahres 2010 ermittelt.
Knapp dahinter ein weiteres Aushängeschild des Deutschen Fahrsports auf internationalen Turnieren und Championaten - Dr. Klaus Christ, internationaler Offizieller FEI Richter.

Klaus Peppersack: „Ich freue mich! Bei der Ausübung eines Ehrenamtes kommt es darauf an, insbesondere bei Prüfungen mit beurteilendem Charakter, Unabhängigkeit und Fairness zu wahren.
Der faire, sportliche und menschliche Umgang miteinander sollte immer die Basis für unseren Sport sein. Wenn ich jetzt von den Fahrern dafür anerkannt werde, freut es mich und ist gleichzeitig Ansporn und Verpflichtung für die Zukunft.”

Viele Fahrer und Fahrsportinvolvierte, sowie aktive Turnierreiter aus Dressur und der Vielseitigkeit, anderer Nationen, haben diese Idee sehr positiv beurteilt, das Feedback war enorm, und Nachfolgeaktionen sind mehrfach zu erwarten.


 


Jetzt ist es endgültig amtlich: die Deutschen Jugendmeisterschaften für Ein- und Zweispänner-Pferde und –Ponys finden in Bösdorf (Sachsen-Anhalt) statt.

Der erfahrene Veranstalter hat sich auf den Termin 19. bis 21. August 2011 festgelegt.

Wie schon in Viernheim wird auch in Bösdorf eine Unterteilung in das Jugendchampionat der Klasse A für Fahrer/Fahrerinnen U16 und die eigentlichen Deutschen Meisterschaften U25 stattfinden.

Über der Viernheimer Ausschreibung wird es kleinere Modifizierungen geben, aber im Wesentlichen bleibt die bisherige Regelung erhalten.

Dies bezieht sich insbesondere auf den Theorieteil und den Programmpunkt „Vormustern“, der bei dem Jugendchampionat U16 in die kombinierte Wertung einfließt.

Auch Mannschaftswertungen wird es bei beiden Programmpunkten geben.

Quelle: Fahrsport Aktuell



Weltmeisterschaften Fahren 2011

Die Sichtungswege für die Pony- und Zweispännerfahrer

 

Warendorf (fn-press). Für die Ponyfahrer und die Zweispännerfahrer sind die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr das große Ziel. Die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer finden vom 23. bis 25. September im slowenischen Lipica statt. Für die Zweispännerfahrer stehen die Weltmeisterschaften in Conty in Frankreich vom 24. bis 28. August als Saisonhöhepunkt fest. Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) legte in seiner Herbstsitzung jetzt die Turniere fest, die als Sichtungen für die Weltmeisterschaften gelten sollen.

 

Die Ponyfahrer starten im Mai in die Saison. Vom 13. bis 15. Mai steht das Turnier in Schildau in Sachsen für alle drei Anspannungsarten auf dem Programm. Für die Zwei- und Vierspännerfahrer findet die zweite Sichtung vom 3. bis 5. Juni in Herford statt. Die Pony-Einspännerfahrer starten stattdessen beim Internationalen Einspännerturnier am hessischen Landgestüt in Dillenburg vom 23. bis 26. Juni. Die dritte Sichtung findet ebenfalls nicht gemeinsam statt. Die Ein- und Zweispännerfahrer starten beim internationalen Fahrturnier am bayrischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger vom 4. bis 7. August, die Vierspännerfahrer sind dagegen vom 11. bis 14. August in Viernheim in Hessen. Die letzte Formüberprüfung ist dann wieder gemeinsam im Rahmen der Deutschen Meisterschaften vom 26. bis 28. August in Minden. Dort werden nicht nur die neuen Deutschen Meister ermittelt, sondern der Ausschuss nominiert auch die Teilnehmer, die zur WM nach Lipica fahren dürfen. „Die Saison ist zwar schon fast etwas lang, aber die Turniere sind zeitlich sehr gut verteilt“, ist Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) mit dem Sichtungsweg zufrieden.

 

Die Zweispännerfahrer starten mit einer Einlaufprüfung vom 6. bis 8. Mai in Blievenstorf in den Sichtungsweg. Die erste Sichtung ist dann vom 27. bis 29. Mai in Lähden im Emsland. Am Pfingstwochenende (9. bis 13. Juni) steht dann in Zeiskam die zweite Sichtung bevor. Gemeinsam mit den Einspännerfahrern ermitteln die Zweispänner vom 7. bis 10. Juli in Greven in Westfalen gemeinsam ihre Deutschen Meister. Die nationalen Titelkämpfe sind für die Zweispännerfahrer gleichzeitig die dritte Sichtung. Nur einige Kilometer entfernt im westfälischen Riesenbeck  findet vom 21. bis 24. Juli nicht nur die Deutsche Meisterschaft der Vierspännerfahrer statt, sondern auch für die Zweispännerfahrer steht ein Nationenpreis auf dem Programm. Mannschafts- und auch Einzelfahrer müssen dort ein letztes Mal ihr Können und ihre Form beweisen. Denn im Anschluss benennt der DOKR-Ausschuss Fahren die Teilnehmer für die WM.                                                                                                 evw

 

 

DOKR-Ausschuss Fahren

Bundeskader Fahren stehen fest

 

Warendorf (fn-press). Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei (DOKR) hat in seiner alljährlichen Herbstsitzung die Championatskader und die Bundeskader der Pferde- und der Ponyfahrer aller Anspannungsarten benannt. In einen Kader berufen wurden folgende Fahrer und Fahrerinnen:

 

Championatskader Vierspänner: Michael Brauchle (Lauchheim), Rainer Duen (Friesoythe), Christian Plücker (Waldeck), Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau).

B-Kader Vierspänner: Dirk Gerkens (Paderborn), Max Dangel (Vechta), Tobias Raphael (Haan) und Josef Zeitler (Starnberg).

 

Championatskader Pony-Vierspänner: Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten) und Daniel Schneiders (Petershagen).

B-Kader Pony Vierspänner: Daniel Coenen (Geilenkirchen), Dieter Höfs (Weil der Stadt), Thomas Köppen (Dreieich), Abel Unmüssig (Hinterzarten) und Karl-Heinz Wanstrath (Alfhausen).

 

Championatskader Zweispänner: Lothar Bachmeier (Meißenheim), Reinhard Burggraf (Geretsried), Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Stefan Schottmüller (Kraichtal), Hans-Georg Schröder (Anklam) und Sebastian Warneck (Dabendorf).

B-Kader Zweispänner: Tino Bode (Halle), Rainer Bruelheide (Halle/Westf.), Rudolf Huber (Stuhr), Sascha Jäger (Biblis) und Mario Junghanns (Grumbach).

 

Championatskader Pony-Zweispänner: Dieter Baackmann (Emsdetten), Stephan Koch (Hamburg) und Lars Heidotting (Emsdetten).

B-Kader Pony-Zweispänner: Fabian Gänshirt (Friesenheim), Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt), Matthias Mader (Beerfelden), Dennis Schneiders (Petershagen) und Christof Weihe (Petershagen).

 

Championatskader Einspänner: Detlef Böhlmann (Hollenstedt), Christoph Dieker (Gescher), Mareike Harm (Negernbötel), Dieter Lauterbach (Herborn) und Oliver Böhme (Grumbach).

B-Kader Einspänner: Armin Müller-Rasmussen (Bad Endbach) und Katja Helpertz (Monheim).

 

Kader Pony-Einspänner: Theo Bopp (Mainz), Birgit Damm-Haschmann (Selm), Patrick Hanisch (Ennigerloh), Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf) und Herbert Rietzler (Rettenberg).

                                                                                       

 

Hannover (GER) 28.-31. Oktober:
Zoltan Lazar (HUN), IJsbrand Chardon (NED), Koos de Ronde (NED), Tomas Eriksson (SWE), Jozsef Dobrovitz (HUN)

Stuttgart (GER) 17.-21. November:
Zoltan Lazar (HUN), IJsbrand Chardon (NED), Koos de Ronde (NED), Jozsef Dobrovitz (HUN), Theo Timmerman (NED)

Stockholm (SWE) 26.-28. November:
Werner Ulrich (SUI), Jozsef Dobrovitz (HUN), Theo Timmerman (NED), Boyd Exell (AUS), Fredrik Persson (SWE)

Budapest (HUN) 3.-5. Dezember:
Werner Ulrich (SUI), Daniel Wurgler (SUI), Boyd Exell (AUS), Zoltan Lazar (HUN), Koos de Ronde (NED)

Geneva (SUI) 9.-12. Dezember:
Daniel Wurgler (SUI), Tomas Eriksson (SWE), Boyd Exell (AUS), Zoltan Lazar (HUN), IJsbrand Chardon (NED)

Mechelen (BEL) 26.-30. Dezember:
Fredrik Persson (SWE), IJsbrand Chardon (NED), Koos de Ronde (NED), Werner Ulrich (SUI), Jozsef Dobrovitz (HUN)

Bordeaux (FRA) 4.-5. Februar:
Fredrik Persson (SWE), Werner Ulrich (SUI), Tomas Eriksson (SWE), Theo Timmerman (NED), Daniel Wurgler (SUI)

Leipzig (GER) 27.April-1.Mai:
Die Top 6 Fahrer im Klassement nach Bordeaux


Team Germany für Kentucky 2010 bekanntgegeben!

Im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften in Lähden hat der Ausschusses Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Weltreiterspiele vom 25. September bis 10. Oktober in Kentucky bekanntgegeben.

Für Deutschland gehen Christoph Sandmann (Lähden), Georg von Stein (Modautal) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau) an den Start.

 


In the Lead - Boyd Exell AUS

In the Lead - Boyd Exell AUS

 

 

Classification FEI World CupTM 

*=Qualified for the Final:

  1. Boyd EXELL*        AUS        30
  2. Koos DE RONDE*        NED        24
  3. Tomas ERIKSSON*        SWE        23,5
  4. Werner ULRICH*        SUI        20,5
  5. Daniel WURGLER*        SUI        18
  6. IJsbrand CHARDON*        NED        15

  7. Jozsef DOBROVITZ        HUN        12
  8. Christoph SANDMANN        GER        10
  9. Theo TIMMERMAN        NED        9
  10. Jiri NESVACIL        CZE        5

Classification after 7 of 7 events

 FEI World CupTM Final Competition = GENEVA-FINAL (SUI) 14-18 April 2010

 

© Fédération Equestre Internationale, Lausanne, Switzerland

 


Information bitte hier 
Ausschreibung bitte hier 


FEI vergibt Vierspänner-WM 2012 nach Riesenbeck

   

Riesenbeck (fn-press). Große Freude beim Zucht-, Reit- und Fahrverein Riesenbeck und bei den Mitgliedern des DOKR-Ausschusses Fahren: Der Weltreiterverband (FEI) hat die Weltmeisterschaft der Vierspänner 2012 nach Riesenbeck in Westfalen vergeben.

"Wir sind stolz auf diese Entscheidung. Sie ist eine Anerkennung unserer Leistungen in den letzten Jahrzehnten", erklärte Heinz Kerkhoff, Erster Vorsitzender des veranstaltenden Reitervereins Riesenbeck. Entscheidend bei so einer Wahl sei auch die herausragende Infrastruktur. Hier gelte ein besonderer Dank dem Hausherrn der Reitsportanlage Surenburg und Ehrenvorsitzenden des Vereins, Constantin Freiherr Heereman. Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Riesenbeck kann damit nach 1992 zum zweiten Mal die Vierspänner-Weltmeisterschaften auf der Reitsportanlage Surenburg austragen.

"Riesenbeck hat mehrfach bewiesen, dass es in der Lage ist, hervorragende sportliche Bedingungen für Großereignisse bereit zu stellen. Turniere auf der Surenburg stehen aber auch für herzliche Atmosphäre und unverwechselbares Flair. Wir sind uns sicher, auch 2012 für die Fahrsportfreunde aus aller Welt ein guter Gastgeber zu sein", kommentierte Baron Heereman. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) begrüßte ebenfalls das Votum des Weltverbandes: "Riesenbeck ist das 'Aachen Westfalens'. Wir sind sicher, dass die WM bei diesem Veranstalter in den allerbesten Händen ist", erklärte Friedrich Otto-Erley, Leiter der FN-Abteilung Turniersport
 
Als Veranstalter von hochkarätigen Fahrsport-Turnieren hat sich die Reitsportanlage Surenburg in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährt: Die Vierspänner-WM 1992, insgesamt drei Zweispänner-Weltmeisterschaften 1987, 1997 und 2001, bislang neun Deutsche Meisterschaften und die alljährliche Austragung des Internationalen Deutschen Fahrderbys gehören zum Erfahrungsschatz der Riesenbecker. Im kommenden Jahr ist die Surenburg außerdem Schauplatz des ersten Offiziellen Nationenpreis-Turniers für Zweispänner (CAIO-2). Den exakten Termin für die Weltmeisterschaften im Jahr 2012 gilt es noch zwischen Verband und Veranstalter abzustimmen.

 


Rainer Duen belegt Platz sechs

 

Hannover (fn-press). Der Australier Boyd Exell hat die erste Station des Hallen-Weltcups der Vierspänner-Fahrer bei den German Classics in Hannover gewonnen. Er siegte nach zwei fehlerfreien Umläufen im Zeit-Hindernisfahren mit insgesamt 216,31 Sekunden. Damit wiederholte er seinen Vorjahressieg. Auf Platz zwei kam der Niederländer Koos de Ronde mit 226,69 Sekunden. Den dritten Platz belegte der Schwede Thomas Eriksson mit 247,34 Sekunden. Rainer Duen (Friesoythe), der mit einer Wildcard des Veranstalters startete, kam auf Platz sechs.

 

Nach dem Großen Preis von Hannover hatte kaum einer der Zuschauer in der voll besetzten Messehalle Zwei seinen Platz verlassen. Die sechs Vierspänner-Fahrer, die sich in der Sommersaison für den Hallen-Weltcup qualifizieren mussten, starteten mit ihren Gespannen vor vollen Rängen und ließen sich lautstark anfeuern. Die drei besten des ersten Umlaufs starteten dann in einem zweiten Umlauf. Beide Zeiten wurden nachher zusammengerechnet. Schon im ersten Umlauf zeigte der Australier Boyd Exell seine Stärke. Ohne Fehler und in einer Zeit, die keiner mehr schlagen konnte, kam er ins Ziel. Auch der zweitplatzierte Niederländer Koos de Ronde fuhr keine Kegel um und blieb fehlerfrei, aber er kam an die Zeit des Australiers nicht ran. "Ein so hohes Tempo ist natürlich immer ein Risiko", erklärte er. Strafsekunden bekam dagegen der Schwede Thomas Eriksson. Er fuhr im zweiten Umlauf gleich zwei Kegel um, so dass er zehn Strafsekunden bekam und mit insgesamt 247,34 Sekunden auf Rang drei kam.

Auch der einzige deutsche Fahrer, Rainer Duen, kam mit fünf Strafsekunden im ersten Umlauf ins Ziel. Am zweiten Hindernis kam er mit seinem Gespann nicht mittig durch die zwei Kegel und er überfuhr einen. So kamen zu seiner Zeit von 133,58 noch fünf Strafsekunden hinzu. Auf Platz vier kam der Niederländer Ysbrand Chardon, der wegen eines Fehlers im ersten Umlauf ganz knapp die zweite Runde der besten drei Fahrer verpasste. Der Ungar Josef Dobrovitz jun. platzierte sich auf Rang fünf.

Beim Vierspänner-Weltcup werden Hallenkurse gefahren, die sich aus einer Kombination von klassischen Kegelhindernissen aus dem Hindernisfahren und festen Naturhindernissen, die sonst Bestandteile der Geländefahrt sind, zusammensetzen. Der Hallen-Weltcup besteht aus sieben Stationen. Nach Hannover können die Fahrer die nächsten Weltcup-Punkte in Stuttgart sammeln. Die weiteren Qualifikationen sind in Stockholm/SWE, Budapest/HUN, Mechelen/BEL, Leipzig und Bordeaux/FRA. Die besten sechs Fahrer der Qualifikationsphase lösen das Ticket für das Finale in Genf/SUI vom 14. bis 18. April 2010.

Weitere Informationen unter

 


The following drivers are qualified for the FEI World Cup Driving 2009-2010 – after Donaueschingen

 

1 IJsbrand CHARDON NED 87
2 Boyd EXELL AUS 85
3 Koos DE RONDE NED 78
4 Theo TIMMERMAN NED 72
5 Tomas ERIKSSON SWE 70
6 Christoph SANDMANN GER 63
6 Jozsef DOBROVITZ HUN 63
8 Werner ULRICH SUI 57
9 Daniel WÜRGLER SUI 52
10 Jiri NESVACIL CZE 47


 

 

Minden-Kutenhausen (fn-press). Der DOKR-Ausschuss Fahren benennt folgende Teilnehmer für die Weltmeisterschaft der Ponyfahrer vom 13. bis 16. August in Greven. Es entscheidet sich in der kommenden Woche, ob zwei oder mehr Einzelfahrer zusätzlich zu den Mannschaftsfahrern an den Start gebracht werden können.

Pony-Vierspänner:
Mannschaft:
Tobias Bücker (Emsdetten)
Steffen Brauchle (Lauchheim)
Einzelfahrer und Ersatzfahrer für die Mannschaft:
Martin Thiemann (Saerbeck)
Diethelm Kneifel (Wunstorf)
Einzelfahrer:
Thomas Köppen (Dreieich),
Abel Unmüssig (Hinternzarten).
Als Reserve für die Einzelfahrer:
Daniel Coenen (Geilenkirchen/1.Reserve)
Edwin Kiefer (Horb/2. Reserve)

Pony-Zweispänner:
Mannschaft:
Stephan Koch (Hamburg)
Steffen Abicht (Bad Düben)
Einzelfahrer und Ersatzfahrer für die Mannschaft:
Daniel Schneiders (Petershagen)
Dennis Schneiders (Petershagen)
Einzelfahrer:
Dieter Baackmann (Emsdetten)
Arndt Lörcher (Wolfenbüttel)
Als Reserve für die Einzelfahrer:
Tim Dallmann (Blankensee)
Marc Müller (Schmelz)

Pony-Einspänner:
Mannschaft:
Herbert Rietzler (Rettenberg)
Lars Heidotting (Emsdetten)
Einzelfahrer und Ersatzfahrer für die Mannschaft:
Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten)
Theo Bopp (Mainz)
Einzelfahrer:
Birgit Damm-Haschmann (Selm)
Elke Hillebrandt (Coesfeld)
Als Reserve für die Einzelfahrer:
Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf/1. Reserve)
David Rammes (Emsdetten/2. Reserve)


 


 

 

 


 

 



Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch die Bundeschampionate, die in diesem Jahr vom 2. bis 6. September zum 16. Mal auf dem Gelände des Bundesleistungszentrums des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) ausgetragen werden. Mit Beginn der grünen Saison fängt auch der Wettlauf um die begehrten Fahrkarten nach Warendorf an. Bei Qualifikationsprüfungen im ganzen Land können sich jungen Reit-, Dressur-, Spring-, Vielseitigkeitspferde und -ponys sowie Fahrpferde für den Start bei den Bundeschampionaten empfehlen. Dabei gilt es allerdings ganze Reihe von Änderungen zu beachten.

Generell gilt: Alle Qualifikationen sind zwingend für Teilnehmer aus dem eigenen und mindestens zwei angrenzenden Landesverbänden offen auszuschreiben. Wird eine Qualifikationsprüfung aufgrund hoher Nennzahlen geteilt, ist sicherzustellen, dass für alle Abteilungen dieselbe Richtergruppe eingesetzt wird sowie gleiche Anforderungen gestellt werden. Die Qualifikation gilt grundsätzlich als Paar (Reiter/Pferd), bei den Vielseitigkeitspferden ist mindestens ein Qualifikationsergebnis als Paar zu erbringen. Letztmögliches Qualifikationswochenende ist das Wochenende vom 1. und 2. August.

Fahrpferde
Als Qualifikationsprüfungen werden alle Eignungsprüfungen für Fahrpferde (Einspänner) gewertet. Dabei müssen besonders qualifizierte Richter (mindestens FBA oder FM) eingesetzt werden. In allen Qualifikationsprüfungen ist die Verwendung eines Schlagriemens oder eines Hintergeschirrs mit Schlagriemen verpflichtend vorgeschrieben.


 


Wie die Internationale Reiterliche Vereinigung verkündet hat, werden die Weltreiterspiele 2014 in der französischen Normandie stattfinden.

Es werden die siebten Weltreiterspiele sein, welche im Jahre 2014 in der ‘Pferderegion’ Frankreichs, in der Normandie stattfinden werden. FEI-Präsidentin Prinzessin Haya Bint Al Hussein lobte die Bewerbung, die vom Bewerbungskomittee in Zusammenarbeit mit der französischen Reiterlichen Vereinigung erstellt wurde, als “Projekt von außergewöhnlicher Qualität und Vision, welches zudem von der französischen Regierung und den regionalen Verantwortlichen voll unterstützt wird und unserem Sport eine excellente Plattform bieten wird – im Herzen einer Region, welche unsere Passion für Pferde teilt.” Der französische Reiterverband ist mit 600.000 Mitgliedern der drittgrößte Mitgliedsverband der FEI.

Es ist nicht bekannt, ob es außer der Bewerbung aus Frankreich um die WEG 2014 noch weitere Bewerbungen gegeben hat – im letzten Herbst war jedoch die Bewerbung der Normandie (konkret handelt es sich dabei um die Region Basse-Normandie) die Einzige.

Quelle: hippoevent

 


27.03.2009 - Blievenstorf fällt in diesem Jahr aus.

Der Veranstalter Blievenstorf hat sein traditionelles Turnier zu Beginn der Saison Anfang Mai für dieses Jahr abgesagt.

Als Grund werden Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche genannt.

Blievenstorf war ein allzeit seit vielen Jahren und Jahrzehnten geschätztes Turnier, das die Fahrer insbesondere deswegen anlockte, weil hier zu Saisonauftakt eine entsprechende Formüberprüfung der Pferde stattfinden konnte.

In diesem Jahr war Blievenstorf als Einlaufprüfung für die Zweispänner-Weltmeisterschaft angesetzt worden.


Großbritannien zog die Bewerbung für die Austragung der FEI Weltmeisterschaft der Vierspänner 2012 am Great Leighs Rennplatz unerwartet zurück.


Die Organisatoren sehen derzeit die Möglichkeit an dieser Lokation ein normales internationales Fahrturnier in der Zukunft durchzuführen.

Deutschland und Ungarn haben ebenso Interesse an der Austragung der Weltmeisterschaft in der Königsdisziplin 2012 kund getan, allerdings liegen noch keine offiziellen Bewerbungen vor.

Die FEI wird im November dieses Jahres über die Vergabe der Vierspänner Weltmeisterschaft 2010 entscheiden.


 

 

 


 

Neues FEI Reglement ab 01.01.2009 - Fahren -

Bitte hier.

 

 


World Cup Driving 2008/2009

Nächste Station 19.-23.11.2008 in Stuttgart 


Live Übertragung im Internet!

und live dabei sein!


Die FEI World Cup Bewerbe im Fahren und im Springen werden live durch CPM24.TV übertragen
.

 

 


 

 

Großbritannien bewirbt sich für die Weltmeisterschaft 2012 der Vierspänner!!!

Wie die "British Horse Driving Trials Association" in einer Presseaussendung aktuell bekannt gibt, möchte Großbritannien im Jahr der Olympiade in London, auch ein Megaevent des Fahrsports - die Weltmeisterschdft der Vierspänner veranstalten.

Das Ansuchen wird der FEI durch die "British Horse Driving Trials Association" überreicht und Veranstaltungsort wäre der erstklassige neue "Great Leighs Racecourse in Essex".

Sollte das Projekt den Zuschlag für die Ausrichtung dieses Championts bekommen, dass von einem ganz Großen des internationalen Fahrsports - HRH Prince Philip - unterstützt wird, würde man, nach fast 20 Jahren wieder, die besten Vierspännerfahrer der Welt, zu Gast in Großbritannien haben. Dem sicherlich zahlreichem Publikum würde die Möglichkeit gegeben werden, die Kraft und die Schnelligkeit der besten Vierspänner aus Europa, Amerika und Australien in einem spannenden Wettkampf über 4 Tage zu erleben, der den Weltmeister krönt.

Unterstützung findet diese Bewerbung auch durch die internationale Vierspännerlegende George Bowman, dessen beiden Söhne aktiv im Vierspännersport sind. George Bowman:"Die Zeit ist reif für eine Weltmeisterschaft der Vierspänner in Großbritannien!"

 

 


Quelle: hippoevent

 



Richter für die Weltmeisterschaften 2009 stehen fest

Bei der WM der Ponys in Greven werden die Herren Peppersack, Counsell, König, Rüschlin und Turbe im Richterhäuschen sitzen.

Bei der Zweispänner-Weltmeisterschaft im ungarischen Kecskemét werden es sein: Frau Brownlie, Dr. Christ, Herr Borger, Herr Bonhof und Herr Nicoll.


 

Warendorf (fn-press). Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat folgende Änderungen im Nennungssystem beschlossen, die zum 1. Januar 2009 in Kraft treten:

 

Der Nennungsschluss für die Nutzer des Online-Nennungssystems NeOn verlängert sich. Ab dem 1. Januar können Turnierteilnehmer, die das Internet nutzen, bis zu fünfdreiviertel Tage länger nennen als die Nutzer der konventionellen Papiernennung. Damit erhöhen sich Zeitvorteil und Flexibilität für Online-Nenner. Die fünfdreiviertel Tage errechnen sich ab dem Tag des in der Ausschreibung vom Veranstalter angegebenen Papiernennungsschlusses. Wenn wie bei den meisten Turnierveranstaltern zum Beispiel am Dienstag Nennungsschluss für Papiernennungen ist, dann können NeOn-Nutzer ab dem nächsten Jahr bis Montag Abend 18 Uhr noch ihre Nennung abgeben. Bisher ist Freitag 24 Uhr äußerste Zeit-grenze. Ist der Papiernennungsschluss am Mittwoch oder Donnerstag, dann verschiebt sich der Online-Nennungsschluss jeweils um einen Tag auf 18 Uhr Dienstag beziehungsweise Mittwoch.

 

Ab dem nächsten Jahr werden nur noch Nennungen bearbeitet, die mit Original-Nennscheck beziehungsweise fristgerecht als Online-Nennung über NeOn bei der FN eingehen. Nennungen, die per Fax, E-Mail oder ähnliches – egal, ob über den Veranstalter oder durch den Nenner selbst – eingehen, werden nicht mehr akzeptiert und bearbeitet. „Wir verstehen natürlich, dass die Veranstalter viele Teilnehmer wollen und sich daher hinsichtlich des Nennungsschlusses oft flexibel zeigen. Das hat aber nun Ausmaße angenommen, dass damit ein erheblicher Mehraufwand entstanden ist,“ begründet Carsten Rotermund, Leiter der Abteilung FN-Service, die Entscheidung. Alle gefaxten oder gemailten Nennungen müssen in der FN-Zentrale manuell eingegeben werden, weil sie nicht über das Beleglesegerät automatisch verarbeitet werden können.

 

In diesem Zusammenhang steht auch der Hinweis, den Veranstaltern konsequent und ausnahmslos Säumnisgebühren bei verspätetem Nennungsversand an die FN (vergleiche Paragraph 35.2 Leistungs-Prüfungs-Ordnung/LPO) gemäß Gebührenordnung zu berechnen. Die Nennungen müssen spätestens fünf Werktage (inklusive Samstag) nach Papiernennungsschluss an die FN geschickt werden. Es zählt der Poststempel. Das heißt bei einem Nennungsschluss am Dienstag können die Veranstalter ihre Sendung letztmöglich am darauffolgenden Montag an die FN schicken, damit die Unterlagen fristgerecht ankommen und keine Säumnisgebühren anfallen. „Wer flexibler nennen können möchte, der sollte NeOn nutzen. Das sollten die Veranstalter auch ihren Turnierteilnehmern raten“, wirbt Carsten Rotermund für das Nennen via Internet.

 

Dass der Internet-Turniersport-Service Nennung Online (www.fn-neon.de) attraktiv ist, belegen die Nutzerzahlen. Schon 48 Prozent aller Turnierteilnehmer nennen online. Innerhalb nur eines Jahres sind die Nutzerzahlen um 37 Prozent gestiegen. Das ist kein Wunder, denn NeOn spart Geld und Zeit und bietet ein Höchstmaß an Flexibilität. Porto und Gang zum Briefkasten fallen weg. Man kann 365 Tage im Jahr überall und rund um die Uhr nennen und Ausschreibungen bundesweit online einsehen. Man kommt schnell und einfach an kurzfristige Turnierinformationen. Die Turnierveranstalter können unkompliziert und schnell Kontakt aufnehmen. Nennungen und Turniereinsätze sind automatisch dokumentiert und jederzeit abrufbar. Die Kosten für die Nachbestellung von Aufklebern und Scheckheften entfallen und ein einfaches und sicheres Bankeinzugsverfahren ersetzt die lästige Scheckausstellung. Darüber hinaus kann man seine Jahresturnierlizenz online verlängern - ohne Vorkasse, lästiges Abstempeln-Lassen (Vereinsstempel) und Zurücksenden der Wiederantragskarte.    Bo


Dressur - Ergebnisse

 


In seiner Sitzung im Rahmen des Deutschen Fahrderbys in Riesenbeck hat der Fahrausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Weltmeisterschaften der Ein- und Vierspänner benannt:

Für die Weltmeisterschaften der Einspänner am Wochenende vom 23. und 24. August im polnischen Jarantow wurden Christoph Diecker mit Elmor, Dieter Lauterbach mit Rheinprincess und Thorsten Zarembowicz mit Jonathan das deutsche Team bilden. Mareike Harm  ist mit Morning Star Einzelfahrerin. Als Ersatzfahrer wurde vom Fahrausschuss Patrick Hanisch mit Wyomy nominiert..

Im niederländischen Beesd finden vom 3. bis 7. September die Weltmeisterschaften der Vierspänner statt. Das deutsche Team setzt sich aus folgenden Fahrern zusammen: Michael Brauchle, Christoph Sandmann sowie Ludwig Weinmayr. Einzelfahrer ist Christian Plücker. Als erster Ersatzfahrer wurde Christian Scheid als weiterer Ersatzfahrer Josef Zeitler benannt.

 

 


Einspänner WM in Jarantow 2008

Die Liste der nominativ genannten Fahrer 

für die Einspänner Weltmeisterschaften 2008

im Polnischen Jarantow.

 

 

 


Nachdem im letzten Jahr erstmals wieder die Pony - Vierspänner "national" in Donaueschingen dabei waren, werden in diesem Jahr die Pony - Vierspänner Prüfungen als CAI B international ausgeschrieben.

Neben zahlreichen Vergünstigungen und speziellen Events für die Ponyfahrer wird das Preisgeld auf 7.500 Euro angehoben.

Neben einer Einladung in das Fürstenhaus und in die Fürstenbergische Brauerei gibt es eine unvergessliche Cocktailparty in der "Taka-Tuka-Bar" (Überraschung). Die Grooms erhalten  selbstverständlich wieder eine Vollverpflegung während des ganzen Turniers. Die Ponyteams dürfen sich jetzt schon freuen.

Quelle: www.fahrsport-aktuell.de

Beziehungslosigkeit macht krank, Orgasmuslosigkeit etwa nicht?

Wie Sie wissen bin ich gelernter Sexualmediziner, vor diesem Hintergrund betreibe ich auch diese Homepage. Wir Sexualmediziner glauben, dass unser Metier die wichtigste Sache der Welt ist und das ist sicher nicht übertrieben. Die Sexualmedizin definiert sich aus mehreren Denkmustern, sogenannten Paradigmen:

1. Nichts ist so wichtig für das Lebensglück wie eine Beziehung. Das steht außer Streit.

2. Nichts ist so wichtig für das Gelingen einer Beziehung wie Sexualität. Auch das stimmt, vorausgesetzt "Sexualität" wird breit genug definiert. Wohlgemerkt: für uns ist "Sexualität" nicht bloß ein Synonym für Geschlechtsverkehr. Ganz im Gegenteil...UNSERE Sexualität geht viel tiefer als ein paar Zentimeter, sie geht unter die Haut...denn unter der Haut sind wir alle gleich!

3. Daraus lässt sich ganz leicht erkennen, dass Sexualität über die Beziehungszufriedenheit und somit auch über das Lebensglück entscheidet.

So weit so gut...!

Alle drei Paradigmen haben sich in der täglichen Praxis bewährt, zum Teil mit erstaunlicher Vehemenz und Präzision. Die Tätigkeit des Sexualmediziner bestätigt sich aus der Arbeit mit den Patienten, und ganz egal ob Mann oder Frau, ob reich oder arm, Lebensglück ist am ehesten aus einer (glücklichen) Partnerschaft zu beziehen. Somit stimmt es auch, dass Beziehungslosigkeit krank machen kann.

Nochmals: so weit so gut...!  Doch jetzt kommt`s: Sexualmediziner haben das Paradigma von der krankmachenden Beziehungslosigkeit noch erweitert, um das Paradigma der nicht krank machenden Orgasmuslosigkeit!

Beziehungslosigkeit macht also krank, Orgasmuslosigkeit nicht?! Diese Ansicht ist der Stein meines Anstosses, denn dieses Paradigma kann ich nicht "unterschreiben".


Macht Orgasmuslosigkeit krank?

Dass "Beziehungslosigkeit krank machen kann " ist akzeptiert, dass "Orgasmuslosigkeit nicht krank macht" wird von mir in Frage gestellt, wenigstens bei den Männern. Hier gilt ganz im Gegenteil: "Use it or lose it!", was soviel heisst "Wer rastet der rostet!"

Der Rat zur Asexualität, zur Enthaltsamkeit, ist für die Männer ein trojanisches Pferd. Im Glauben, sich etwas Gutes zu tun, schaden sie sich; und...setzen sich der Gefahr aus, sich ihrer eigenen Männlichkeit zu berauben. Hier höre ich schon einen Teil meiner Leser sagen "Was ist schon Männlichkeit!?" und ich sehe mich schon Emails lesen mit der vorwurfsvollen Frage nach dem Sinn solcher Beschwörung "männlicher Tugenden".

Doch ICH bekenne mich zu der leicht beweisbaren These, dass Männer eben "anders" sind, anders als Frauen. Und das ist so gewollt und soll auch so bleiben, denn dieses Spiel zwischen den Geschlechtern namens Erotik ist doch das Salz in der Suppe des Lebens. Es nährt die Neugier am anderen Geschlecht, und genau diese Neugier ist der Motor der Lebenslust, und genau diese Lebenslust ist der Sinn des Lebens. Männer sollen Männer sein, sie definieren sich über ihre Sexualität und ihre Erektion.

Für die männlichen Sexualfunktionen gilt "Use it or lose it!" und auch dies unterscheidet die Männer von den Frauen.

Das Aufreten sexueller Störungen nach längeren Pausen in der Sexualität nennt man in der Männermedizin "Witwersyndrom". Da kommt ein Mann mittleren Alters in meine Praxis, erzählt, dass er vor einigen Jahren seine Frau verloren habe (durch Tod oder Scheidung), dann war da der Schock der plotzlichen unwiderruflichen Trennung, da denkt man an alles nur nicht an Sexualität, jetzt aber, jetzt gibt es eine "Neue", man habe sich frisch verliebt. Dieser an sich positive Aspekt wird getrübt durch den Umstand, dass "es" nicht mehr funktioniert. Die Folge dieses Erektionsdefizits ist Leistungsdruck und Angst auch diese Frau wieder zu verlieren, die man doch so bitter nötig hätte um wieder zur alten Form aufzulaufen, wieder einmal so richtig gut drauf sein zu können. Allzu lang hat diese Zeit der Trauer gedauert....

"Witwersyndrome" sind häufig, nach Tod oder Scheidung....wie sie letztlich verursacht wurden, ist egal, jedenfalls sind sie die Folge längerfristiger sexuelle Abstinenz.


Das "Witwersyndrom"

Unter Witwersyndrom versteht man also das sexuelle Versagen von Männern nach längerer gewollter oder ungewollter sexueller Abstinenz. Man kennt diese Art von Defizienz nicht bei Frauen, deshalb handelt es sich auch um ein Männerproblem.

Meist liegt die Ursache für ungewollte sexuelle Enthaltsamkeit in einem Verlust der Partnerin, manchmal durch Tod (daher Witwersyndrom), häufiger auch durch Scheidung oder andere meist unvorhersehbare Umstände. Gewollte sexuelle Enthaltsamkeit ist meist religiös bedingt. Das Muster des Ablaufes ist unabhängig vom wahren Hintergrund immer dasselbe: die Trauer, der Schock nach dem Verlust einer geliebten PartnersIn lässt einen zunächst einmal alles Andere vergessen. Man denkt an Vieles, nur nicht an Sexualität, der Schock sitzt tief.

Witwersyndrome sind häufiger als man glaubt. Ich stelle diese Diagnose sehr häufig. Die Bewältigung der Krise gelingt nicht immer im Alleingang, meist bedarf sie professioneller Hilfe, und die sollte primär nicht in der Verordnung von Potenzpillen bestehen (!).


Die BIOLOGIE des Witwersyndroms

Wie schon gesagt, für die männliche Sexualität gilt das evolutionäre Prinzip des "Wer rastet, der rostet". Männliche Geschlechtsorgane wollen gebraucht und verwendet werden, ansonsten droht Funktionsverlust. Dafür gibt es mehrere Ansatzpunkte:

1. Der Testosteronspiegel bedarf des Spiels der Liebe, er ist umso höher, je mehr Erotik in der Luft ist. Das merkt man an der guten Laune verliebter Männer. Schon ein Flirt, (- und ein Flirt IST Sexualität (!)) führt zum Anstieg des Testosterons im Blut, erst recht ein Orgasmus. Über die positiven Auswirkungen von Testosteron auf die Laune, aber auch auf die körperliche Befindlichkeit von Männern können sie unter dem Kapitel "Der Mann und seine Hormone" nachlesen.

Fest steht, dass "Trauer" für jeden Menschen Stress bedeutet. Stress wird geleitet durch "sein" Hormon Cortisol und dieses wirkt antigonadotrop. Es kommt also in Trauer- oder Stressphasen zu einer akiven Hemmung der Testosteronausschüttung, der Körper benötigt seine Energien für andere Funktionen. Nicht nur, dass in schwierigen Zeiten die Erotik als Stimulus für die Hormonausschüttung fehlt, kommt es noch zu einer aktiven Hemmung der Hypophyse. Gestresste Männer ganz allgemein, Trauernde im Besonderen, haben tatsächlich messbar geringere Testosteronspiegel als das Normkollektiv. Männern fehlt deren wichtigstes Hormon, das Desaster nimmt seinen Lauf.

2. Auch die Schwellkörperfunktion des Penis bedarf einer beständigen Übung. Der Penis ist im schlaffen Zustand generell sauerstoffunterversorgt, die Sauerstoffspannung im Schwellkörper beträgt lediglich 60% der der Halsschlagadern. Ganz anders ist dies bei der Erektion...die dabei entstehende Blutfülle macht den Penis nicht nur hart, sie bringt auch große Mengen von gesundem Sauerstoff an das Gewebe. Männer brauchen also regelmäßige Erektionen um ihren Penis in Schuss zu halten. Dies zu gewährleisten gibt es (in Ermangelung einer Partnerin) 2 Mechanismen: die spontane, meist nächtliche Erektion, die verbunden mit erotischen Träumen auch den Hintergrund der Morgenerektion darstellt,... und die Masturbation.

Spontanerektionen werden mit zunehmenden Alter seltener, umso mehr Bedeutung kommt der Masturbation zu. Alle Männer (mit ganz wenigen Ausnahmen) masturbieren oder haben masturbiert. Masturbation ist nicht nur nicht schädlich, sondern definitiv förderlich für die Gesundheit des Schwellkörpers. Und: alle, die das Gegenteil behaupten, sprechen die Unwahrheit.


Die PSYCHOSOZIOLOGIE des Witwersyndroms

Das Witwersyndrom definiert sich aus der zu Störungen führenden sexuellen Enthaltsamkeit von Männern. Seine Entstehung ist multifaktoriell - über die biologischen Grundlagen haben sie bereits oben gelesen. Weil ein Mensch aber aus Physis und Psyche besteht ist es nicht verwunderlich, dass es auch psychosoziale Aspekte gibt, die in das Witwersyndrom einfliessen.

Man stelle sich vor, ein Mann verliert seine Liebe, steht plötzlich alleine da. Das geht nicht spurlos vorbei, führt zu Trauer und Depression, muss erst einmal bewältigt werden....!

Wie immer: die Zeit heilt die Wunden, sagt man, und so ist es auch hier. Jede gesunde Trauerreaktion hat auch ein Ende und immer wieder geht die Sonne auf (singt schon Udo Jürgens). Mit dem Ende der Depression wächst das Interesse an anderen Menschen, die Neugier, diese Triebfeder des Mannes, lässt ihn wieder beginnen Kontakte zu knüpfen.

Jede Liebesbeziehung zwischen zwei erwachsenen Menschen ist geprägt durch Sexualität und schon beginnt das Problem. Meist ist der letzte sexuelle Kontakt zu einer Frau mehrere Jahre her, und damit kommt Versagensangst ins Spiel. Versagensangst führt zu Vermeidungsverhalten. Genau dies ist der Circulus vitiosus, jener Teufelskreis, der schliesslich einer erfüllten neuen Partnerschaft im Wege steht.

Bevor ein Mann versagt, geht er lieber dem drohenden Desaster aus dem Wege, er flüchtet in die Einsamkeit. Doch Einsamkeit ist keine wahre Option zur Bewältigung der Krise, sie macht krank, da sind wir uns einig wie selten zuvor.

Die Versagensangst nach längerer sexueller Enthaltsamkeit ist in solchen Fällen der Wegbereiter zu einem ungewollten Singleleben. Trotz aller Versuche aus der Not eine Tugend zu machen, glücklich wird mann nicht. Sie wissen ja, geteilte Lebensfreude ist doppelte Lebensfreude.

Der psychosoziale Aspekt des Witwersyndroms lässt sich zusammenfassen als die Folge eines verminderten sexuellen Selbstwertes, der sich aus der langen Abstinenz zwangsläufig ergibt. Er führt zu Versagensangst, diese zu Vermeidungsverhalten. Der auf diese Weise entstande "erklärte" Single sehnt sich im Herzen nach nichts mehr als nach einer neuen Beziehung mit Liebe, Geborgenheit und...Sex!


Und der AUSWEG aus der KRISE?

Was auch immer dazu geführt hat, dass sich ein Mann aus der Sexualität zurück zieht, jede "schlechte" Phase, auch jede Trauerreaktion muss einmal zu Ende gehen. Es wäre abnormal und es wäre auch nicht im Sinne des Betrauerten, sich angesichts des Verlustes einer geliebten Person auf Dauer aus dem Geselldschaftsleben zurück zu ziehen. Und Sexualität ist "Gesellschaftsleben", führt zur Anbahnung von Kontakten und auch dazu, dass Beziehungen eingegangen werden.

Regel Nummer 1: Nichts im Leben geht schnell! Das trifft auch für eine neue Beziehung zu, man muss sich lieben (lernen) und an einander gewöhnen. Beginnen Sie Ihre neue Beziehung wie Sie das in Ihrer Jugend getan hätten, lassen Sie sie ent-wickeln, dieses Wort sagt ja eigentlich schon alles.  "E n t w i c k e l n" heisst so was wie "sich entfalten"...!

Auch Jugendliche kommen nicht gleich "zur Sache" sondern lassen die Bereitschaft zur Intimität wachsen. Denken Sie darüber nach, wie war denn das damals, als Sie noch 17 waren, im Vollbesitz hrer körperlichen Kräfte?

Regel Nummer 2: Bedenken Sie den Grundsatz "Use it or lose it!". Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie üben müssen, sonst laufen Sie Gefahr, dass sich dann, wenn es "ernst" wird, "nichts regt". Der Schwellkörper soll betätigt werden und auch der Samen muss verbraucht werden, sonst wird er im wahrsten Sinne ranzig.

Die intakte Schwellkörperfunktion ist - wie die Funktion aller anderen Organe ebenso - gebunden an eine ausreichende Sauerstoffverorgung. Es ist wichtig zu wissen, dass der flaccide (schlaffe) Penis mangeldurchblutet ist, jedenfalls beträgt die Sauerstoffspannung nur 60% des in der Halsschlagader gemessenen Wertes. Um also dem Penisgewebe ausreichend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen, bedarf es der Erektion und zwar genau genommen möglichst häufiger Erektionen. Mutter Natur hat hier recht gut vorgesorgt, denn die häufigen nächtlichen Spontanrektionen dienen genau diesem Zweck. Jede Erektion ist der Wegbereiter für die nächste Erektion. Die Bereitschaft zur Spontanerketion nimmt allerdings mit zunehmendem Alter deutlich ab und dann liegt es an Ihnen, in Form zu bleiben. Rennommierte Andrologen empfehlen, täglich einmal eine Erektion herbei zu führen und zwei- bis dreimal in der Woche zu ejakulieren. Und zwar auf Dauer....ein Leben lang!

Ganz ähnlich wie es sich mit der Fähigkeit zur Erektion verhält, ist das mit der Qualität des Spermas. Sperma muss verbraucht werden, damit die "Qualität" stimmt. Hat ein Mann länger als 3 Tage nicht ejakuliert, nimmt die Spermaquqlität ab, die Anzahl der schlecht oder nicht beweglichen Spermien nimmt zu. Man glaubt, dass das mit den Oxiadationsprozessen im Körper zusammenhängt, der nicht verbrauchte Samen wird also im wahrsten Sinne des Wortes "ranzig", er wird oxidativ degeneriert.

Schluss also mit den Appellen zum "sparsamen Umgang" mit der kostbaren Flüssigkeit, das sind alles Märchen, die aus der Zeit der Anike stammen, wo der Samen als anima vitae verehrt wurde, als die Seele des Lebens. Die Erkenntnis, dass Männer mit Sperma Leben zeugen können, führte zu einer kultartigen Verehrung des Samens der Männer, und zu der Ansicht, man müsse mit dem kostbaren Saft sorgsam umgehen. Die römisch-katholische Kirche (und andere Religionen) haben Schwierigkeiten diesen Irrlehren zu entsagen, sie widersetzen sich (einmal mehr) der Wisschenschaft, nähren lieber Gerüchte als sich der Wahrheit zu verpflichten. Das Verbot der Masturbation wird unter anderem mit der "Endlichkeit" des Samens argumentiert....! Jeder kennt das "Märchen vom letzten Schuss", doch das ist wirklich ein Märchen, ein gefährliches ausserdem.

Werte Leser, das Gegenteil ist der Fall. Der Samen muss sich erneuern und darf verbraucht werden. Daher die Empfehlung führender Andrologen, zwei- bs dreimal in der Woche zu ejakulieren. Das stärkt die Standhaftigkeit des Penis, verbessert die Samenqualität und wirkt als Stimulus für die Testosteronsynthese, und das kann für Männer niemals schlecht sein!

Und wenn Sie nun tatsächlich aus der Übung sind, weil Sie ihrer "Verpflichtung" zur sexuellen oder masturbatorischen Beschäftigung nicht nachgekommen sind, dann können Sie selbstverständlich Ihre Sexualität wieder in "Betrieb" nehmen.

Aber das dauert!....und diese Zeit sollten Sie sich nehmen!

Schon die emotionale Stimulation durch die neue Liebe bringt die Testosteronsynthese in Schwung und die körperlichen Kontakte tun das ihre. Lassen Sie sich Zeit, erwarten Sie sich nach einer längeren Pause nicht berauschenden und hemmungslosen Sex, fangen Sie klein an, eben wie damals, als Sie Ihre erste Liebe zärtlich geküsst haben.

Falls es dennoch Probleme gibt, rate ich Ihnen, einen Sexualmediziner zu Rate zu ziehen. Er wird Ihnen helfen!

Fragen? Kommentare? +43 699 1788 70 50

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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Zahra Doejune 2, 2017
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