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der ewige single mann

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DateWenn aus Dates nie etwas Festes wird, kann es bestimmte Gründe haben.Rawpixel.com/Shutterstock

Auf jeden Topf passt ein Deckel — so heißt es jedenfalls. Viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, einen Partner zu finden, bezeichnen sich dann selbst zynisch als „Wok“. 

Sie suchen lieber eine passende Phrase für ihr Single-Dasein als eine ernsthafte Erklärung. 

Der Autor, Blogger und Unternehmer Mark Manson setzt sich auf  mit Liebe und Beziehungen auseinander. Und er behauptet zu wissen, warum sich manche Menschen schwertun, einen Partner zu finden. 

Wir haben für euch die gesammelt, warum seiner Meinung nach manche Menschen ewige Singles bleiben.

1. Sie respektieren sich selbst nicht 

Es klingt zwar banal, ist aber wirklich so: „Der Respekt und die Bewunderung, die ihr von anderen bekommt, hängt proportional mit dem Respekt zusammen, den ihr vor euch selbst habt.“ 

Versucht Folgendes für einen Monat, rät Manson: „Kümmert euch um euch selbst. Macht Sport und esst gesund. Schlaft gut. Arbeitet hart und plant im Voraus. Seid sozial. Eliminiert schlechte Gewohnheiten.“ Lernt, euch selbst zu respektieren und akzeptieren.

Bei der Partnersuche neigen jene Singles, die sich selbst nicht respektieren, dazu, die Welt aus einer Ranking- und Wettbewerbsperspektive zu betrachten, so Manson. Stattdessen solle man bei der Partnersuche von Kompabilität und Unvereinbarkeit ausgehen. Wenn man abgewiesen wird, ist es nicht, weil man gegen jemanden verloren hat und schlecht abgeschnitten hat — sondern weil man mit der Person schlichtweg inkompatibel ist. 

2. Sie haben unrealistische Erwartungen

Laut Manson gibt es heutzutage zwei weit verbreitete Stereotypen der Dating-Welt: 

Zum einen gibt es den Mann, der dick, kahl, unterbezahlt, unsozial und unhygienisch ist, Star Wars-Figuren in der Wohnung stehen hat und am Wochende Mangas liest und Pornos schaut. Trotzdem wundert er sich, dass keine Frau ihn mag. Er kommt zu dem Schluss, dass die Frauen auf der ganzen Welt ein Problem haben. 

Zum anderen gibt es die elegante, wunderschöne, in etwa 30-jährige Karrierefrau, die sesshaft werden möchte. Und obwohl sich reihenweise Männer für sie interessieren, beschwert sie sich, dass es „keine guten Männer da draußen“ gibt.

Das Klischee ist also: Der Mann denkt, er kann jeden daten, obwohl er keine Qualitäten aufweisen kann. Die Frau besitzt diese Qualitäten, hat aber viel zu hohe Ansprüche. Beide haben völlig unrealistische Vorstellungen einer Beziehung. 

Natürlich, es sind Stereotypen. Aber diese Vorstellungen würden im echten Leben in verschiedenen Formen und Ausprägungen aufreten.

Manson nennt ein Beispiel: Er habe einst einen Freund gehabt, der sich von seiner Freundin trennte, weil er ihren Filmgeschmack nicht mochte. „Es gibt Menschen, die annehmen, dass jede Art von Meinungsverschiedenheit oder Streit ein Anzeichen dafür ist, nicht zusammen zu passen, also beenden sie es.“

Dabei sei es eigentlich ganz einfach: Wir sind nicht perfekt. Und die Menschen die wir daten, sind es auch nicht. Singles mit absurd hohen Erwartungen müssen lernen, andere Menschen mit ihren Fehlern zu schätzen und sich ihre eigenen Makel einzugestehen. „Andernfalls werdet ihr für eine sehr lange Zeit Single (und wütend) sein.“

3. Sie sind nicht fähig, Intimität aufzubauen

Manche Menschen haben eine natürliche Begabung für Dates. Sie sehen gut aus, sind aufmerksam, lachen in den richtigen Momenten, sprechen über ihr Leben, Karriere und Träume — und trotzdem geht es nie über das erste Date hinaus. 

Das liegt daran, dass diese Menschen sich zwar oberflächlich auf Dates richtig verhalten, aber keine tiefe Emotion oder Verbindung aufbauen können. 

„Intimität und Vertrautheit in einer Beziehung aufzubauen verlangt eine emotionale Investition und Verletzlichkeit. Das bedeutet, dass ihr euch auf eine Art und Weise öffnen müsst, in der ihr euch unwohl fühlt.“ Das könne zum Beispiel sein, eine Meinung zu vertreten, die vielen Menschen nicht gefällt. Man müsse mutig sein und ein Risiko eingehen.

Intimität entsteht erst dann, wenn man sich einander öffnet. Wer zu solch einem Austausch nicht bereit ist, wird auch keine ernsthafte Beziehung führen können.

Hallo, Leute! Also, ich horoskop schütze frau single 2014 selber würde mich als ewigen Single bezeichnen, da ich schon seit gut zehn Jahren absolut keinerlei nähere (u.a. sexuelle) Bindung zu einer Frau hatte. Bin mittlerweile Ende 30 und bin eher ein normalaussehender Typ, schlank, blond und sportlich und jemand, der auch unter die Leute geht am Wochenende. Trotzdem bekomm ich den Kontakt zu Frauen einfach nicht gebacken, weil ich nun mal vor allem Frauen gegenüber zu schüchtern bin. Bei Singlebörsen im Internet hab ich es auch schon versucht... meist ein Treffen, und danach melden sich die meisten gar nicht mehr. Kürzlich hatte ich mich zum Beispiel mit einer Frau getroffen, mit der ich einen richtig netten Abend und eigentlich ein gutes Gefühl hatte, aber sie hat sich hinterher nicht mehr zurückgemeldet, und ich melde mich dann irgendwann halt auch nicht mehr, weil ich nun mal nicht den Satz "Ich habs nötig" auf der Stirn stehen habe. Wie denkt ihr so über das Thema "Ewiger Single"? Seid ihr selber welche? Und geht es euch auch manchmal so, dass ihr so allmählich keinen Antrieb mehr habt, jemand Nettes kennenlernen zu wollen, weil es einfach nur noch nervt, dass nichts zurückkommt? Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen!

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35 Antworten

Ich persönlich kenne dieses Problem und führe es neben persönlichen Defiziten wie Schüchternheit, Bindungsangst und Co. auf die immer weiter vorgetriebene Digitalisierung der Gesellschaft. Früher ging man aus, lernte jedes mal neue Leute kennen und manchmal entstanden daraus Partnerschaften oder Freundschaften, welche wiederum den Kontaktkreis erweiterten. Damals besaß der Mensch noch nicht das Smartphone oder die sogenannten sozialen Netzwerke, welche dem Menschen, als sozialem Wesen, den Weg nach draußen abgenommen haben. Man saß Zuhause, war gelangweilt und vermisste die Gesellschaft von Freunden und manchmal sogar Fremden. Man hatte einen Antrieb. Doch heute hat man alles was man braucht innerhalb eines kleines Computers in wenigen Sekunden abrufbar. Das mag zwar jetzt rein soziologisch betrachtet sein, aber es lässt sich genau so auf das Verhältnis zwischen Mann und Frau zurückführen. Die Arbeit ist stressig, Überstunden oder ein Zweit-Job sind mittlerweile Normalität geworden, die Existenzsicherung ist das primäre Ziel des Menschen geworden. Daher bleiben die sozialen Kontakte auf der Strecke. Das bedeutet also: Man hat kaum noch Freizeit. Seine vorhandene Freizeit möchte man mit seinen Freunden nutzen. Da diese in zu großer Fülle aber nicht alle zu bewältigen sind, beschließt man sich auf einen kleinen Kreis zu konzentrieren und hält mit den anderen nur noch Kontakt per sozialen Netzwerken oder Messengern wie WhatsApp. Was will ich damit sagen? Jeder Single ist auf der Suche nach einem geeigneten Partner. Jeder berufstätige Mensch steht unter enormen Leistungsdruck und hat wenig Freizeit, was ein zusätzlicher Belastungsfaktor ist. Daher gestaltet sich die Suche als schwierig. Das wissen die Geldgeier auch, deswegen führte man Online-Singlebörsen ein, was den Kontakt zwischen solche Menschen noch erleichtern sollte. Was damit wirklich erreicht wurde ist die Versachlichung des anderen Geschlechts. Wie der Fragensteller es sagt: Man blättert in einem Katalog und sucht sich das raus, dass einem gefällt. Dadurch wird man aber selten fündig, denn so wenig der oder die Ausgesuchte eine Sache ist, so wird man selbst nicht als Sache behandelt werden wollen. Das bei so einer enormen Digitalsierung die Sensibilisitätsgrenze in die Schüchternheit treibt ist doch kein Wunder. Heutzutage fühlt sich jeder dem Smartphone verfallene Mensch komisch, wenn er eine fremde Person einfach so ansprechen soll. Tausend Gedanken schießen durch den Kopf. Bei der Kommunikation über das Smartphone kann man länger überlegen, seinen Satz korrigieren und offener sein. In der Realität ist es jedoch so, dass man etwas gesagtes oder getanes nicht mehr Rückgängig machen kann, was wieder die Schüchternheit verstärkt und lieber nichts sagt. Es ist so geworden, wie mit der Wahrheit. Jeder will sie hören, aber keiner kann sie verkraften...

 29.03.2014, 12:36

@anion

@Blokk: Ich fand Deine Ausführungen auch sehr gut beschrieben und sehr zutreffend, weil sehr viel Wahres dran ist. Darum hab ich Deinen Beitrag auch als "hilfreichsten" Beitrag hier angegeben!

 29.03.2014, 17:41

@Kalivero

Danke für die Auszeichnung. Den Text konnte ich nicht weiter ausführen, da ich ihn 15 Minuten vor Feierabend vwrfasst habe. Es freut mich aber, dass er euch dennoch geholfen hat. :)

 13.04.2014, 18:47

ich stimme dem ausnahmslos zu. MfG...

 19.04.2014, 14:39

Ich kann Deiner Antwort nicht so richtig zustimmen. Ich halte es für übertrieben alles auf die Digitalisierung zu schieben. Sicher, die Technik ist im Verlauf der letzten Jahre enorm fortgeschritten und ich selbst finde es auch schade, dass die Teenager von heute kaum noch persönlich miteinander sprechen, sondern das Meiste über ihr Handy in die Wege leiten. Schlussmachen per SMS oder jetzt per whats app mag mittlerweile zur Normalität geworden sein, aber das man zu wenig Zeit wegen Arbeit, Haushalt und Familie hat, das war doch schon immer so. Natürlich muss man dann Prioritäten setzen und den Freundeskreis auf den wichtigsten Kreis reduzieren.

Singlebörsen gibt es schon soooo lange, da war man mit den Handys noch gar nicht so weit und ich denke, dass es einfach eine Form des Kennenlernens gewährleisten kann, die im Vorfeld schon ausschließt, dass es zum Scheitern verurteilt sein kann. Natürlich klappt das nicht immer, und schon gar nicht sofort, aber ab einem gewissen Alter, möchte man vielleicht eine Familie gründen etc. und es rennt einem die Zeit weg, dann möchte man nicht unbedingt in Bars etc. abhängen in der HOffnung vielleicht jemanden kennenzulernen, der oder die auch gerade Single ist. Somit sehe ich die Online-Single-Börsen als gute Gelegenheit Zeit zu sparen, denn das persönliche Kennenlernen wird einem dabei ja nicht genommen. Auch wenn es dann nicht klappen sollte, dass kann Dir bei einem Kennenlernen in einer Disco oder Bar genauso passieren. Wie oft hat man da auf einen Anruf vom Schwarm gehofft, der oder die sich dann doch nicht gemeldet hat.

Es liegt nicht alleine an der Technik oder der Gesellschaft, sondern auch an einem selbst, wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt man in aller Regel auch alleine im Dunkeln.

ich würd sagen, zum teil selber schuld.

auf der einen seite ist man heute natürlich sehr stark durch den beruf eingeschränkt, man arbeitet sehr viel und hat dann weniger kraft/motivation, sich nach einem partner oder einer partnerin umzuschauen.

auf der anderen seite haben viele menschen aber teilweise reichlich utopische vorstellungen vom lebenspartner, sowohl charakterlich als auch optisch und finanziell. wenn ich mir in meinem freundeskreis den einen oder anderen dauersingle anschaue, dann sind die definitiv selber schuld, weil die quasi eine absolut unrealistische märchenfigur als partner/partnerin haben wollen. ich finde, man kann vom partner immer nur so viel verlangen, wie man auch selber auf die reihe bringt

Es ist heutzutage wohl "fast normal". In meiner Jugend (60er, 70er) war es einfach "normal", dass "Frau" irgendwann heiratet, da war man auch weniger selbständig als heute. Eine Ehe und Kinder war mehr oder weniger die Norm. Spätestens mit Mitte 30 wurde dringend ein Ehemann gesucht....

Das hat sich alles komplett geändert. Es ist ja fast die Ausnahme, dass ein Paar heiratet, dann erst Kinder bekommt, und "ein Leben lang" zusammenbleibt.

Während Frau sich den Kinderwunsch auch noch selbst verwirklichen kann, ohne feste Partnerschaft, bleibt mann da oft auf der Strecke. Ich behaupte, es liegt am gestiegenen Selbstbewusstsein (und somit Ansprüchen) der Frauen und deren "Gleichberechtigung", dass es zunehmend singles gibt. Männer werden immer weniger "gebraucht" und bekommen das auch zu spüren.

 27.03.2014, 12:13

Das glaube ich auch! Frauen können ja mittlerweile für sich selbst sorgen, indem sie ja auch selber arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen können. Das ist ja auch richtig so und sollte auch so sein. Das Problem allerdings ist nur, dass das Bild einer Partnerschaft sich komplett gedreht hat... Während der Mann weiterhin der Beschützer sein soll, der einen guten Job hat und die Frau versorgt, wird auf der anderen Seite von der Frau erwartet, dass Geschirr gespült, Essen gemacht und Wäsche gewaschen ist, wenn der Mann eine Frau hat. :-) Allerdings verstehe ich als Mann auch viele Frauen nicht... einerseits wollen viele keinen Arbeitslosen zum Partner... andererseits haben sie auch Probleme mit Männern, die viel arbeiten, weil sie wie ich zum Beispiel eine selbständige Tätigkeit ausüben. Das habe ich leider schon oft so erlebt, dass mir sogar auch schon Frauen gesagt haben, ich hätte wegen meines Jobs ja eh keine Zeit für eine Beziehung!

Ich würde nicht gezielt/ bewußt nach einer Partnerin suchen, weil das meistens sowieso nichts wird. Man verkrampft dabei viel zu schnell, weil man sich damit selbst Stress macht und an seinem Selbstvertrauen/ Selbstbewußtsein zweifelt. Das bringt es nicht. Es ist bei sehr vielen, grade in dem Alter, so ab 30 aufwärts so, das sie sich viel zu sehr daran gewöhnt haben, allein zu sein und machen zu können, auf was man grade Lust hat. Es fällt einem dann mit der zeit immer schwerer, sich auf Kompromisse einzulassen, die eine Partnerschaft definitiv mit sich bringt. Ich finde aber nicht, wie ich in einem dieser Beiträge gelesen habe, das Partnerschaften immer seltener werden. Das kommt auf jeden einzelnen selbst an, was er oder sie vom Leben erwarten, bzw. an Vorstellungen haben. Es wurde das Beisspiel eines Babys genannt, welches zu schlaflosen Nächten führen kann und das man dabei auf der Strecke bleibt. Das ist aber eine vollkommen falsche Ansicht. Babys sind sicherlich nicht immer einfach zu händeln und es gibt oft Momente, wo man völlig fertig ist, aber es bringt auch schöne Momente hervor. Man muß nicht immer alles mies reden, wie Kerze69 getan hat. Ein Kind ist kein Grund, das eine Partnerschaft daran unbedingt zu Grunde geht. Es kann auch noch mehr verbinden. Aber darum geht es jetzt hier nicht. Du selbst muß überlegen, ob Du etwas bereit bist, in Deinem Leben zu verändern, ob Du bereit wärst, Kompromisse einzugehen und auf manch gewohntes zu verzichten. Oder ob Du lieber Dein Leben so weiterführen möchtest und damit zufrieden bist. Im Internet würde ich selbst nicht unbedingt suchen, da dabei auch oft falsches Vorgespielt wird. Im Netz verstellen sich die Leute sehr gern und zeigen nicht ihr wahres Gesicht. Mache Dir keinen Stress. Meistens klappt es mit einer Partnerin/ einem Partner immer genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

 28.03.2014, 10:38

Ja, das ist durchaus richtig, dass man sich ab 30 schneller an das Alleinsein gewöhnt... ist in meinem Fall auch so. Mit Mitte 20 habe ich viel krampfhafter gesucht als heute. Das Problem ist allerdings nur, dass man irgendwann nun mal automatisch auch eine Art Kälte entwickelt, wenn man sehr lange Single ist. Unter anderem hängt das wohl auch damit zusammen, dass man im Laufe der Zeit einfach nicht mehr glaubt, dass es das passende Gegenstück überhaupt gibt. Dies stelle ich bei mir auch manchmal fest.

Oh Gott! Wie viele da hier die Schuld der Emanzipation der Frau geben! Dabei liegt das Problem nicht darin, dass die Frauen sich weiter entwickelt haben, sondern dass die Männer sich nicht mitentwickelt haben.

Frauen sind nun mal berufstätig ebenso wie die Männer. Aber es ist ein Unterschied, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt sich um den eigenen Single-Haushalt zu kümmern oder man kommt nach Hause und darf sich um den Haushalt von zwei kümmern, weil der Mann keinen Finger rührt. (natürlich sind nicht alle gleich) Wenn ich dann von jungen Männern höre, dass sie die Oma anrufen müssen, um zu erfahren, wie man Nudeln kocht, kann ich nur den Kopf schütteln.

Bei den jungen Menschen in den Zwanzigern kann man auch einen Unterschied erkennen. Die jungen Frauen ziehen von zu Hause aus. Sie wollen was Eigenes haben, unabhängig sein. Die jungen Männer bleiben häufig zu Hause, weil Mama sie schön bekocht, alles putzt, ihre Wäsche wäscht und bügelt,.. Wenn sie dann endlich eine Partnerin haben, erwarten sie dann, dass die Partnerin für ihre Mutter einspringt. Die sich dann oftmals weigert, weil sie sich denkt, dass sie genauso zur Arbeit geht wie er auch. Warum soll sie dann den kompletten Haushalt machen?

Ein weiterer Grund ist, dass Frauen nicht mehr finanziell auf Männer angewiesen. Aber mal ehrlich, was willst willst? Eine Frau, die bei dir ist, weil sie dich liebt oder eine Frau, die nur bei dir ist, weil sie sonst gar kein Geld hätte?

Das heißt Partnerschaft ist derzeit im Wandel. Von der Versorgerehe für sie und die Kinder ist man nur noch zusammen, weil man zusammen sein möchte, weil man einander liebt.

Dazu kommt, dass viele fest in den Job eingespannt sind, dass ihnen abends einfach die Energie fehlt. Aber ich lerne immer noch gerne Menschen kennen, aber mir ist das egal, ob das Männlein oder Weiblein sind.

Aber aus der Sicht einer Frau kann ich dir sagen: Von vielen Männern fühle ich mich einfach wie ein Sexobjekt behandelt und so einer hat keine Chance bei mir. Manche der Anmachen sind einfach nur dreist, was man so beim Ausgehen erlebt.

Was allerdings stimmt, was viele gesagt haben, dass die Kompromissbereitschaft sinkt, wenn man länger alleine ist. Man ist einfach gewohnt, dass alles so geht wie man es selber will und es ist eine große Umstellung sich auf den Partner einzustellen.

Genieße mal deine Zeit als Single, denn sie hat durchaus ihre Vorteile!

Seid ihr selber welche?

Ich bin selber Single, ja.

Und geht es euch auch manchmal so, dass ihr so allmählich keinen Antrieb mehr habt, jemand Nettes kennenlernen zu wollen, weil es einfach nur noch nervt, dass nichts zurückkommt?

Ich will eigentlich momentan gar niemanden kennen lernen. Ich bin glücklich mit meinem Singlestatus.

Aber ich habe nichts dagegen andere Menschen kennen zu lernen. Aber die Anmachsprüche, die man teilweise von Männern erfährt sind einfach nur dreist und reduzieren die Frau zum Sexobjekt. Man ist auch nicht die eine, sondern eine von vielen. Und wenn ich nicht anbeiße, probiert man es bei der Frau nebenan. Bei der Partnersuche finde ich das Gesetz der großen Zahl sehr problematisch. Bin ich beliebig und austauschbar oder bin ich etwas besonderes? Uns Frauen fällt es nämlich auf, wenn ein Kerl eine Frau nach der anderen anbaggert. Wenn man(n) meint, das würden wir nicht merken, der nimmt uns nicht nur als Mensch nicht ernst, sondern beleidigt auch unsere Intelligenz.

Aber bei dir sieht die Sachlage anders aus:

Du versuchst und versuchst und versuchst und es kommt nichts raus.

Ich würde dir den Rat geben erst mit dir selber und mit dir alleine ins Reine zu kommen, bevor du dich in eine Partnerschaft stürzst. Bist du etwa nur ein vollwertiger Mensch, wenn du eine Partnerin hast?

Hör auf zu versuchen und betrachte Frauen als Menschen. Menschen, die Interessen haben, die Probleme haben,...

Genieße mal deine Zeit als Single, denn sie hat durchaus ihre Vorteile!

Und wenn du mal jemanden kennen gelernt hast, genieße die Zeit des Kennen lernens und mach ihr bitte nicht beim 3. Date einen Heiratsantrag!

Ich wünsche dir alles Gute!

 28.03.2014, 11:25

@Kalivero

Mein Text ist aus gutem Grund zum Teil pauschalisiert, denn du wolltest meine Meinung zum Thema ewig Single wissen. Die kommen zum Teil daraus, was ich bei meiner Umgebung beobachte und zum Teil aus meinen eigenen Erfahrungen mit Männern.

Nirgendwo habe ich geschrieben, dass ich krampfhaft versuche, ´ne Partnerin zu finden

Tja, auf mich liest mich dein Text mit der versteckten Frage: Hilfe, ich bekomme keine Frau ab. Was mache ich falsch? Zudem listet du alles auf, was du schon versucht hast und nicht geklappt hat. Macht auf mich einen ziemlichen verzweifelten Eindruck.

Ich bin ein glücklicher Single und zerbreche mir nicht den Kopf über solche Sachen, sondern ich zerbreche mir eher den Kopf darüber, warum jeder in meiner näheren Umgebung mich mit einem Freund sehen will oder sich immer heiß darauf stürzen, wenn ein männliches Wesen in meiner Nähe ist.

Du hast eine Frage gestellt, also gehe ich davon aus, dass du da ein Problem hast.

Denn zum Diskutieren ist ja eigentlich das Forum da.

 28.03.2014, 20:13

@catchan

Nein, eben nicht! Mir geht es, was mein Singleleben angeht, ähnlich wie Dir! Ich kann auch mit einer Frau eine normale, platonische Freundschaft führen und freue mich über jeden Menschen, mit dem ich auch einfach nur gut befreundet bin. Bisher habe ich aber nur Frauen kennengelernt, die sich ein oder zweimal treffen, und wenn man dann nicht über sie herfällt, dann ziehen sie sich zurück. Du schreibst in Deinem ersten Kommentar, dass Du die Erfahrungen gemacht hast, dass Männer meist nur das Eine wollen. Meine Erfahrungen bei einigen Frauen waren auch nicht anders, und ich bin auch einer, der lieber erst einmal jemanden kennenlernen und Vertrauen sammeln möchte, bevor sich mehr entwickelt!

 29.03.2014, 14:15

@Kalivero

Bei den ganzen Maßnahmen, die du beschrieben hast um jemanden kennen zu lernen, wirkst du ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt auf mich.

Du suchst ja schließlich nach einem Partner, das hast du in deiner Frage und hast auch deine Maßnahmen dazu beschrieben. Das ist der Unterschied zwischen uns. Ich suche nicht. Ich lasse mich höchstens finden und das auch nur wenn ich gerade Lust dazu habe.

 01.04.2014, 15:12

@gfnetnerft

Wieder ein Mann, der sich als Nabel der Welt betrachtet!

wieso schminkt sich eine frau

Mal abgesehen davon, dass sich nicht alle Frauen schminken, bei manchen ist es von Berufs wegen vorgeschrieben, dass sie sich schminken. Eine Freundin aus der Berufsschule musste beispielsweise geschminkt in die Arbeit kommen. Schließlicht schreibt der Business-Dresscode für Frauen dezentes Make-Up vor.

Dann gibt es Frauen für die ist schminken wie das Kämmen der Haare? Warum kämmst du dir die Haare? Um Frauen zu gefallen?

Und dann zum 3. Grund: Um etwas Besonders hervorzuheben. Deswegen schminke ich mich. Mein Opa frau sucht mann papenburg feiert Geburtstag, dann schminke ich mich, um meinen Opa zu zeigen, du bist mir die Mühe wert mich zu schminken, damit ich gut für dich aussehe. So drücke ich einfach Wertschätzung für meinen Opa aus.

Für irgendwelche Männer? Pfff... Die sind in der Regel die Mühe nicht wert!

kauft sich die stylischten (richtig so?) sachen

Richtig wäre es modisch. Modisch ist übrigens oft nicht das, was Männern gefällt. Was die Frauen aber nicht stört. Ist ja schließlich nur ein Mann! Hat von Mode keine Ahnung! Deswegen wiegt beim Kauf die Meinung einer Frau hundertmal mehr als die eines Mannes.

läuft im sommer fast nackt

Hallo? Im Sommer ist heiß? Hast du etwa im Sommer keine kurzen Hosen und kurzärmeliges Hemd/T-Shirt an?

Sollen wir etwa 5 Schichten übereinander anziehen, damit wir ja keinen Mann erregen können?

Wir leben hier im modernen Westen und nicht im islamischen Osten, wo genau das so gehand habt wird!

dann frage ich mich auch wieso Frauen die seit Jahrhunderten fur ihre Rechte gekämpft haben und schon so weit gekommen sind in p0rnos mitspielen?!

Ich frage mich, wie man diese zwei Dinge miteinander in Verbindung bringen kann.

Nur ein minimaler Prozentsatz der Frauen spielt in solchen Filmen und darunter sind einige dabei, die sagen, ich war jung und brauchte das Geld oder ich war jung und naiv.

Was ist eigentlich mit Männer, die solche Filme anschauen? Sind die dann nicht ebenso verachtenswert wie die Frauen, die darin spielen?

 01.04.2014, 20:33

@catchan

@Catchan: Nun ja, wenn ich Deine Ausführungen so lese, dann scheinst Du ja eine sehr schlechte Meinung über Männer zu haben. Damit möchte ich Dich jetzt nicht angreifen... im Gegenteil, es kann ja auch daran liegen, dass Du mit Männern sehr schlechte Erfahrungen gemacht hast. Du beschreibst mich als verzweifelt, weil Du das an meinen Texten ausmachst... ich habe bei Dir den Eindruck, dass Du scheinbar keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht hast, weil Du in einigen Zeilen viele in einen Hut steckst. Das Thema mit dem P... von dem Vorschreiber, finde ich ohnehin Quatsch. Ich kenne einige Frauen, die jedesmal, wenn andere von Sex oder vom P...-gucken erzählen, aus der Haut fahren und ihre Mitmenschen als perfide bezeichnen, aber selber haben sie einen Vib... in ihrer Kommode. Verachtenswert kann ich daran nichts finden, denn jeder hat sein Intimleben... es ist nur die Frage, wie offen man selbst dazu stehen kann!

 02.04.2014, 12:42

@catchan

sry wollte dich nicht wütend machen. das mit den p...; ja nur wenige machen da mit aber sie ziehen die anderen frauen mit runter(Rechtschreibung lebt^^). hmm ich weiß nicht wie ich es erklären soll aber es wird doch vorausgesetzt dass sich eine Frau schminkt bzw. die modischsten kleider anzieht also werden sie von vielen als eine "puppe" angesehen. (also ich spreche hier aus persönlichen Erfahrungen also wie es mir so vorkommt)

 03.04.2014, 09:27

@gfnetnerft

Du wolltest mich nicht wütend machen mit deinen sexistischen Äußerungen?

Mach mal deine Augen besser auf. Männer pflegen sich genauso und ziehen sich genauso modisch an. Oder läufen bei dir sämtliche Männer mit zerrissenen Jogginghosen umher?

Wenn du eine Frau als Puppe ansiehst, nur weil sie auf ihr Äußeres achtet, solltest du deine Einstellung schleunigst überdenken.

 28.11.2014, 23:19

@catchan

@Catchan: Wie ich sehe, ist die Diskussion ja nicht mehr sehr aktuell, aber ich möchte trotzdem nochmal drauf eingehen. Ich frage mich noch immer, warum Du mir anhängst, dass ich totunglücklich sei. Zum ersten kennst Du mich gar nicht, zum zweiten kann ich auch mit meinem Singlestatus sehr gut leben, zum dritten kenne ich einige sehr nette Frauen, mit denen ich platonisch gut befreundet bin, und zum vierten wäre es vielleicht mal nicht schlecht, wenn Du Deine Zufriedenheit auch mal selber hinterfragst. Glücklich wirkst Du auf mich auch nicht, weil Du im Gegensatz zu mir gegenüber Frauen hier im Bezug auf Männer sehr pauschalisierst.

 01.12.2014, 21:53

@Kalivero

Du wärmst aber süß Sachen auf, die ich komplett vergessen habe. Aber schon allein die Tatsache, dass es dir nicht aus dem Kopf geht, sagt eigentlich alles.

Hi Kalivero, denkst du beim ausgehen in Diskos oder Bars an ein Spiel in deinem Kopf? Bei mir ist es beim ausgehen so, daß ich eine Art Schachspiel in meinen Gedanken spiele, egal ob Freunde oder Fremde dabei sind. in diesem Spiel geht es um die Tatsache, daß alles möglich ist aber doch schwer zu erreichen ist, z.B neue Liebe, neue Freunde etc.Ich habe mir diese Art vor sehr langer Zeit irgendwie eingeprägt was ich sehr Schade für mich finde. Allerdings habe ich mich sehr an dieses Gedankenspiel gewöhnt und schaffe es doch, genauso wie du auch, neue nette Leute kennenzulernen und Freunde gut zu behandeln.

Mit Ende 30 bist Du natürlich bereits in einem "kritischen" Alter - entweder Frau ist noch übrig geblieben oder Du hast es mit bereits "erfahrenen" Frauen zu tun. Beide Gruppen sind nicht einfach zu händeln und Misstrauen wächst nun mal aus Erfahrungen.....

Ich gebe Dir allerdings vollkommen recht, dass man niemals, nach nur einem einzigen Date, sein Gegenüber auf tauglich oder nicht tauglich reduzieren kann! Und Dein Vergleich, dass Partnersuche inzwischen der Durchsicht eines Versandhauskatalogs gleicht, ist auch meine Wahrnehmung!

Die Menschen werden immer oberflächlicher! Keiner möchte mehr Verantwortung übernehmen - oder nur kurzfristig auf Wolke 7 - und bei Nichtgefallen bzw. dem kleinsten Problemchen, auch keinerlei Verantwortung mehr für den Anderen tragen! Der Egotrip trägt reichlich Früchte und macht die einsam, die es vielleicht gar nicht sein wollen!

Trotzdem sollte man immer offen auf seine Mitmenschen zugehen! Amors Pfeil kann Dich überall treffen - das nennt man dann Schicksal! Und wenn das nicht passieren sollte, bleiben einem wenigstens die bitteren Enttäuschungen erspart!

Nun entscheide selber, ob es das Schicksal bis hierher gut oder schlecht mit Dir gemeint hat ;-)

 28.03.2014, 20:30

Naja, wenn ich so überlege, glaube ich manchmal, das Schicksal hat es eher gut mit mir gemeint! Und das meine ich deshalb, weil man Rückschläge ja nun auch mal akzeptieren muss... wenn die andere Seite nicht will, dann kann so eine Zweisamkeit eh nicht funktionieren und der Knall ist ohnehin vorprogrammiert.

meine erfahrung ist, dass NICHT-suchen am ehesten dazu fuehrt, dass man "gefunden wird". mit anderen worten, wenn es dir egal geworden ist und du dein single-dasein als solches nicht nur akzeptierst, sondern auch die vorteile geniesst, steht womoeglich ploetzlich jemand vor dir, der eine beziehung will.

das problem dabei ist natuerlich, dass sich das nicht wirklich beeinflussen laesst, denn selbst wenn du aufhoerst, aktiv zu suchen, ist ja der wunsch immer noch da und die hoffnung und beides steht dir nach meiner erfahrung weiterhin im weg.

ein anderes problem ist dein alter. nicht der umstand, dass du zu alt bist, sondern der umstand, dass frauen, die sich in deiner altersklasse bewegen, im allgemeinen entweder gebunden sind, oder von vorherigen beziehungen enttaeuscht und die muessen wirklich ueberzeugt von dir sein, um eine beziehung einzugehen. viele frauen in dem alter haben auch schon kinder. gerade bei denen, wenn sie allein erziehend sind, ist es aber so, dass sie wenig gelegenheit haben, auszugehen. die triffst du dann auch gar nicht, wenn du unterwegs bist. viele von denen haben selbst die hoffnung auf einen neuen partner aufgegeben, weil eben schon kinder von einem anderen mann da sind. aber falls dir das nichts ausmacht, koennte das eventuell noch ein "markt" fuer dich sein.

letztlich ist es natuerlich so, dass man liebe nicht erzwingen kann. beziehungen sind nicht out, aber die bindungen sind heute haeufig von vorn herein schwaecher und es gibt viele, die das singel-dasein auch begruessen. das dilemma ist nur, dass die meisten frueher oder spaeter in ein alter kommen, in dem one-night-stands anfangen, albern und langweilig zu werden, und in dem sie sich die sicherheit und geborgenheit einer eigenen familie wuenschen. frauen koennen sich aus biologischen gruenden nicht leisten, damit ZU lange zu warten. deshalb sind sie dann frueher fest gebunden.

vielleicht versuchst du mal entweder eine wesentlich juengere partnerin zu finden oder eine, die schon kinder hat.

 28.03.2014, 16:43

@Kalivero

Da fragt man sich dann schon, was da falsch gelaufen ist?!

vielleicht gar nichts. vielleicht war's halt fuer die frau auch sehr nett usw., aber eben nicht fuer eine beziehung geeignet. ich kenne das halt umgekehrt. bevor ich in meiner jetzigen beziehung war, hatte ich relativ oft kontakt mit frauen, ohne dass ich irgendeine beziehungsabsicht gehabt haette. das ist ja auch nichts, was man zwingend gleich kommuniziert (also dass man nicht auf eine beziehung aus ist). nur wenn das gegenueber anscheinend was anderes will als man selbst, oder anfaengt, sich hoffnungen zu machen, kann natuerlich passieren, dass man den kontakt einfach abreissen laesst. hab' ich auch schon oft genug gemacht.

 28.03.2014, 16:40

@nocheinnick

stimmt definitiv nicht. ich bin eine zeitlang andauernd gefunden worden.

 28.03.2014, 20:23

@howelljenkins

Es wird Ausnahmefälle geben, aber die meisten Frauen wollen angesprochen werden.

Hallo,

was ist heute schon normal? Mit normal oder unnormal hat das bestimmt nichts zu tun. Wenn man liest, was Du schreibst und wie Du schreibst, bekommt man den Eindruck, dass Du ein liebenswürdiger, freundlicher und intelligenter Mensch bist. Das nur mal so am Rande. Es ist schwierig in Deinem Alter jemanden zu finden, der nicht gebunden ist oder auch sein Päckchen auf dem Rücken trägt. In Deinem Alter geht man nicht mehr in die Disco etc. um jemanden kennenzulernen - ich zumindest halte das für eine Möglichkeit, die nicht sehr vielversprechend ist. Entweder sind die Leute zu jung oder sind wohlmöglich in einer Beziehung. Aus diesem Grund halte ich das Internet für am geeignetesten. Dort hast Du die Möglichkeit - je nach Singlebörse - ganz genau zu bestimmen, welche Frauen, Du kennenlernen möchtest. Du kannst ganz klar schildern, welche Absichten Du selbst hast und die Frauen sind in der Regel ebenfalls ehrlich, was ihre Absichten angeht.

Natürlich spielt das Äußere beim Kennenlernen eine wichtige Rolle, aber auch die Art und Weise, wie man rüberkommt beim Gegenüber ist wichtig dafür, ob ein zweites Treffen stattfinden wird oder eben nicht.

Wenn Du von Dir selber sagst, dass Du eher schüchtern bist und vielleicht auch nicht so selbstbewusst rüber kommst, kannst Du in der Art etwas dagegen tun, als das Du Dich vielleicht dahingehend schulen lässt und mal an Seminaren teilnimmst, in denen Du Dich selbst kennenlernst und feststellen kannst, wie Du bei Frauen oder ganz allgemein rüberkommst. Vielleicht ein Flirtseminar....vielleicht bist Du ja komplett aus der Übung.

Ich habe meinen Partner auch über das Internet kennengelernt und für mich festgestellt, dass es genau das Richtige war, diesen Schritt zu gehen.

Gib nicht auf...schuld hat keiner. Bei manchen dauert es eben länger, den oder die Richtigen/Richtige zu finden.

Viel Glück

Je mehr Wohlstand,je mehr Ansprüche entwickelt das Individium. Es gab immer meist Zweckgemeinschaften oder heute Lebensabschnitt Partnerschafften. Die meisten leben in Arrangements oder Gewohnheiten in Abhängigkeiten. Dies wollen immer weniger also lebt man alleine. Ich kenne kein einziges Paar mit dem ich tauschen möchte obwohl ich nicht gerne alleine lebe.Von der Werbung wird uns das "Glück" der Paare und Familie vorgegaukelt. Das ist ein Traum den jeder Mensch in sich hat ein Gegenüber zu finden der einen ergänzt und liebt. Es ist sehr,sehr selten und derjenige der das Glück hat jemanden zu finden hat oft wenn er den Liebenden verliert,sei es durch weggang oder Tod ein Leben lang darunter zu leiden. Glück ist wenn man seine Talente, Leidenschaft zum Beruf (berufung) machen kann und noch davon leben kann. Er ist unabhängig und kann sich verwiklichen. Seltsam ist je unabhängiger und klarer du mit Dir selbst bist,je anzehender wirkst du auf andere. Dann kommen die Menschen auf Dich zu. Doch vorsicht in solchen Phasen wo man auch viele motten falsche freunde finden kann sollte man behutsam und bedacht wählen.

Ich persönlich glaube,dass man sich selbst unabhänig stärken und entwickeln sollte und viele verschiedene Menschen haben sollte mit denen man je nach dem einen Teil seiner Wünsche und Interessen leben kann. Ein Netz,ausschließlich alles auf eine Person zu fixieren überfordert das Umfeld und man neigt zur Abhängigkeit. Da gibt wieder leid-es ist sehr schwierig weil die Sehnsuch was vollkommen legitim und natürlich ist,dass man einen Menschen sucht der einen liebt und ergänzt. Dieser Wunsch steckt in uns allen und treibt uns an weiter zu suchen. Ich kenne so viele Singles die suchen,aber meist jemanden der "zu der Person" passt. Je älter man wird und seine eigenarten entwickelt hat je schwieriger wird es.

Ich würde eher sagen dass es heut zu tage eher "Normal" ist. Früher hat man einfach nicht so viel Auswahl an Menschen gehabt und nahm einfach den "ersten" guten der Vorbei kam weil man angst hatte irgendwas zu verpassen. Heute ist man eher skeptisch und zurückhaltend, man hat seine Idee was der oder die "richtige" ist und ist deshalb selektiver - weil man es sich erlauben kann...

Hallo

Also in deinen jungen Jahren schon von ewigem Single zu sprechen, finde ich dann doch etwas verfrüht. Es kommt schon noch die Richtige, beim einen ist es eben schneller passiert, beim anderen dauerts länger. Viele stürzten sich auch vonb ein in die andere Beziehung ob das die bessere Alternative ist? Na ich weiß auch nicht. Also nur die Ruhe, es geschieht schon.

LG

Auch mir gefällt diese Frage!

Rein statistisch gesehen ist die Zahl der Single-Haushalte tatsächlich im Steigen, also entwickelt sich hier scheinbar eine gewisse "Normalität".

Die möglichen Ursachen sind sicher vielschichtig: Wachsender "Egoismus", mehr Unabhängigkeit (hauptsächlich der Frauen), Bindungsunwilligkeit (zumindest, was das Zusammenwohnen angeht), usw.

Was allerdings Deine persönliche Situation angeht. Ich stand nach der Trennung / Scheidung von meiner ersten Ehefrau vor einer ähnlichen Situation. Ich habe auch "gesucht" und alles mögliche angestellt, aber das meiste hat einfach nicht gefruchtet.

Nun kommt auch hinzu, dass mit steigendem Alter die Kompromissbereitschaft abnimmt - so nach dem Motto: "Das muss ich nicht haben". Das ist m. E. auch völlig legitim, da solche Punkte, die ein "No-Go" sind, irgendwann eskalieren.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass je intensiver man sucht, desto verkrampfter wird das Ganze. Es ist eine Frage der inneren Einstellung.

Es bringt aber auch nichts, sich in irgend einer Art zu verstellen. Das Beste ist, sich so zu geben, wie man ist - offen und ehrlich. Wenn eine Frau das nicht akzeptiert, wird es sowieso nichts - denn dann passt es auch nicht auf Dauer.

Irgendwann habe ich mir dann gesagt: "Ich suche nicht mehr, ich lasse mich finden".

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig seltsam, aber das umschreibt den Wechsel in meiner Einstellung, die ganze "Suche" unverkrampfter zu gestalten. Ich habe mir halt nicht mehr gesagt: "Das muss jetzt klappen", sondern einfach "Mal gucken"...

Ich war damals zwar nicht der schüchternste Typ, aber auch nicht der total selbstbewusste. Ich bin dann halt dazu übergegangen, mich so zu geben, wie ich bin und habe nicht mehr versucht, mich wie in einem Vorstellungsgespräch bestmöglich zu "verkaufen".

Also: Einfach "locker bleiben".

Bei mir hat das letztendlich auch geklappt mit dem "Gefunden-Werden", denn genau so habe ich meine jetzige Ehefrau kennengelernt...

 28.03.2014, 12:19

@Kalivero

Nun ja, das Verhalten des weiblichen Teils der Bevölkerung kann man(n) nur bedingt beeinflussen... Klar wäre mehr Ehrlichkeit und Offenheit von Seiten der Frauen wünschenswert, aber leider ticken die meisten meiner Erfahrung nach anders, daher entstehen eine Menge Missverständnisse im Umgang beider Geschlechter...

Frauen drücken viele Dinge eher indirekt aus, d. h. man(n) muss zwischen den Worten hören...

Wenn eine Frau z. B. sagt: "Wie komme ich denn von da nach Hause?" bedeutet das übersetzt: "Holst Du mich von da ab?"

Manchmal sagen sie auch genau das Gegenteil von dem, was sie wirklich wollen - hier heißt es dann dranzubleiben.

Dieses "Spielchen" mit dem "Nichanrufen" ist auch so ein Beispiel dafür. Frau will umgarnt werden, d. h. erwartet, dass der Mann anruft. Hier ist dann tatsächlich Hartnäckigkeit und Ausdauer angesagt, eben "Dranbleiben". Daran testet Frau das Interesse des Mannes - das würde sie aber nie so zugeben...

Wenn dann wirklich kein Interesse seitens der Frau da ist, wird sie das dann aber doch irgendwann unmissverständlich klarmachen.

Ich kann daher nur folgendes raten: Nicht gleich nach dem ersten Korb oder Nichtanruf die Flinte ins Korn werden... Dranbleiben, konsequent, aber nicht aufdringlich.

Das trifft wahrscheinlich nicht auf alle Frauen zu, aber ich habe dies schon bei mehreren so beobachten können.

 28.03.2014, 20:19

@Nightmist62

Du hast da schon recht mit Deinen Ausführungen! Wenn ich eine Person sympathisch finde, dann melde ich mich auch dort, und das nicht jeden Tag, sondern in gewissen Abständen halt. Ist es allerdings so, dass ich merke, dass von der anderen Seite nichts zurückkommt, dann melde ich mich automatisch irgendwann auch nicht mehr, weil ich nicht bereit bin, mich zum Affen zu machen, und weil ich irgendwann auch selber die Lust und das Interesse dran verliere, wenn keinerlei Reaktion zurückkommt. Was hab ich davon, wenn ich nach vier oder fünf Wochen mich wieder melde und die Frau sich dann nicht mehr an mich erinnern kann?! Alles schon erlebt! :-)

Ich würde es in einem Sportverein versuchen. Zunächst einfach nur freundschaftlich. Irgend eine Mixed Mannschaftssportart. (z. B. Volleyball) Dort lernt man sich einfach mal kennen, hat ein gemeinsames Hobby, so dass man schon mal ein Gesprächsthema hat. Und vielleicht ist dann eben eine besonders nett und sie denkt das Gleiche auch von dir.

Ich weis von meinem besten Freund, das es verdammt schwer ist den richtigen Partner zu finden. In den meisten Fällen funkt es einfach nicht, weil man sich teilweise zu stark unterscheidet, obwohl man sagt das Gegensätze sich anziehen. Ich würde auch nie Singlebörsen oder Bars nutzen, da sich da, zumindest meiner Meinung nach nur die "Verzweifelten" un die "Abenteurer" rumtreiben. Du könntest einfach einen Kurs auf einer Volkshochschule belegen. Fremdsprachen, Geisteswissenschaften, Kampfkunst und/oder sonstiges (Ich z.B. hab einige neue Freunde über Kurse in Tai-Chi, Zen-Bogenschießen, Jet-Kune-Do, Japanische Sprache usw.) kennengelernt. Und das sind durchaus Personen die zu Beziehungen die über das freundschaftliche hinaus gehen, bereit sind bzw. bereit gewesen wären. Ich bin selbst 31 und habe auch noch nicht die wirklich "richtige" gefunden und da ich selbst nichts von Kurzbeziehungen, One Night Stands usw. halte, liegt meine letzte "Beziehung" in meiner Teenagerzeit (14-15 in meinem Fall) zurück.

 27.03.2014, 11:48

Gute Idee! Und wenn man halt darüber nur neue Freundschaften knüpft, ist doch auch schonmal was, wenn es zu mehr nicht reicht! :-)

Ist doch heute oft so, dass man einer festen Bindung aus dem Weg gehen möchte, keine Verantwortung für den anderen übernehmen. Probleme die es in Partnerschaften gibt, erst gar nicht aufkommen zu lassen. Jeder lebt sein eigenes Leben. Gelegenheiten für schöne Stunden bieten sich sowohl für Frauen als auch für Männer. Danach geht man wieder getrennte Wege und wenn man möchte, trifft man sich eben wieder. Das ist die neue Freiheit und ursächlich für die zunehmende Zahl der Singles. Der Job fordert den ganzen Menschen, Hektik und der Stress reichen aus, um sich nicht noch zusätzliche Probleme an den Hals zu schaffen. Selber entscheiden was man machen möchte, ohne es mit einem Partner absprechen zu müssen. Früher war da anders. Eine Familie gründen, Kinder aufziehen und das schon in recht frühen Jahren. Auch die Scheidungsquote war sehr gering. Heute geht fast jede dritte Ehe nach einigen Jahren zu Bruch. Muss man das mitmachen? Pflegt man eine lockere Partnerschaft, kann man sich trennen, wenn es nicht mehr passt. Unverbindlich für jeden. Frauen sind emanzipierter, verdienen ihren Lebensunterhalt selber, sind nicht auf einen Partner angewiesen der sie ernährt. Das Heimchen am Herd ist Vergangenheit. Frauenquote in Unternehmen, das ist der Trend. Die Karrierefrau hat eben keine Zeit mehr für Familie, der Job ist das Ziel. Diesen Trend wird man wohl nicht mehr umkehren können. Selbtsbewusstsein der Frau, Eigenständigkeit ist angesagt. Wozu also braucht sie da einen Mann an den sie sich bindet? Ja, man trifft sich, wie du es erlebst. Es bleibt bei einem Treffen und man hört nichts mehr voneinander. Du glaubst ein gutes Gefühl zu haben, doch das wird enttäuscht. Diese Frau wird sich irgendwann wieder mit einem anderen Mann treffen und da wird es ähnlich ablaufen. Die Frau nimmt sich das Recht, ihr Leben so zu gestalten wie sie es möchte und daran müssen sich die Männer erst gewöhnen.

Wir hatten dieses Thema im Soziologie Leistungskurs.

Ein Grund, warum es immer mehr Singles gibt, ist dass die Menschen beruflich so sehr eingespannt sind, dass sie keine Zeit und Lust haben einen Partner zu suchen.

Weiterer Grund ist, wenn man dann lange Single war, ist man nicht mehr bereit zu Kompromissen.

Weiterer Grund ist, dass Einige irgendwann krampfhaft einen Frau suchen. Das kann man natürlich vergessen, weil die Frauen, wie auch immer sie das machen, es merken.

Was wir damals in einer Diskussion herausgefunden haben, ist die menschliche Kälte, oder Gefühlskälte, die zwischen Mann und Frau immer mehr aufkommt, mit daran Schuld, dass wir immer schlechter Kontakt zu einer Frau oder zu einem Mann herstellen können. Wobei diese Kälte bei Frauen viel stärker ausgeprägt ist, als bei Männern.

Das Mann es dann schwer hat, ist klar.

Bei mir persönlich, ist es so, dass ich wegen meines Mathestudiums absolut keine Zeit für eine Freundin habe. Habe auch kein Interesse an einer Freundin, mit der ich nicht über mein Studium reden kann.(nicht bereit auf ein Kompromiss)

Ansich ist das ein sehr interessantes soziologisches Thema, weil dann auch noch die Nichtehelichen Lebensgemeinschaften NLG's dazukommen, das Problem der immer stärker fallenden Geburten, das Rentenproblem usw.

 27.03.2014, 13:29

@Kalivero

Leider hat mein PC meine Antwort gerade gelöscht, deshalb fass ich mich kurz:

Ich bin bei Frauen immer direkt ehrlich. Ich muss zugeben, als ich das erste Mal einer Frau gesagt habe, wie toll ich sie finde und was ich gerne alle mit ihr machen würde, habe ich das auf einen Zettel geschrieben und diesen ihr gegeben. Ich kannte sie aber auch schon länger. Als sie mit lesen fertig war, hat sie mich in den Arm genommen und gesagt, dass noch nie jemand so etwas zu ihr gesagt hat, und das sie das total schön findet...

Seit dem sage ich direkt beim 1. Treffen, ob sie mir gefällt oder nicht, ob ich mich zu ihr hingezogen fühle oder nicht. Ich wußte schon mal nicht, über was ich reden soll, das habe ich ihr dann gesagt, und lustigerweise haben wir danach zusammen gesprochen, als wenn wir uns schon lange kennen würden.

Das Gute daran ist, dass man sich danach Nichts vorzuwerfen hat, wie "ach hätte ich das nur gesagt" und hätte ich doch bloss....

Ich denke, Du weißt was ich meine.

Die Dates, die ich vorher hatte, waren immer wie ein Vorstellungsgespräch bei einer Firma. Ich habe das richtig gehasst. Deshalb sage ich jetzt immer sofort was ich denke. Das macht einem das Leben wirklich sehr viel leichter.

 27.03.2014, 18:57

@tommy40629

@tommy40629

bei aller Ehrlichkeit hoffe ich, dass Du der Frau keine vor den Latz ballerst wenn sie dir nicht gefällt sondern es netter formulierst.

Ich denke viele Männer haben Angst, die Frauen jedoch auch, deshalb muss man ehrlich sein. Egal ob man sich blamieren könnte oder nicht. Man geht immer mit sich selbst heim.

ich finde Deine Frage toll. Endlich mal einer der sagt was Sache ist.

Ich denke, dass dauerhafte glückliche Beziehungen in der heutigen Zeit ein Auslaufmodell sind. Nicht, dass man keine haben kann, aber man muss an- und miteinander arbeiten wollen. Und auch an sich selbst.

Das "wer-ruft-an" Spiel ist sehr problematisch, da entweder sie oder er wartet, also am Ende beide, und keiner anruft weil keiner den ersten Schritt machen will und lieber weiter sucht bis er jemanden findet, der den ersten Schritt macht.

Ich bin seit 3 Jahren Single und hab mit meiner aktuellen Leben genug Probleme als dass ich mir noch einen Mann mit eigenen Problemen ans Bein binden könnte. Und das trifft, so denke ich, auf viele Leute zu, egal ob Mann oder Frau. Man hat einfach schon genug zu tun als dass man sich um eine Beziehung auch noch kümmern könnte.

Ja, das ist eine Bankrott-Erklärung der Menschheit. Der Politik, der aktuellen Zeit, kannst Du nennen wie Du willst.

Frauen sollen alleine Kinder erziehen, arbeiten gehen, das Leben organisieren können und irgendwann können sie es so gut, dass es einfach läuft und obwohl sie merken dass ein Partner fehlt ist der Gedanke und die Angst, dass er alles umwirft, zu gross.

Männer sollen weicher sein, anpassungsfähiger, aber trotzdem noch die starken Arme haben, die Schulter an der sich die Frau ausweinen kann, diese Arme werden dann aber am nächsten Morgen auch dazu gebraucht, das Kind in den Kindergarten zu bringen, das Baby zu wickeln, nächtelang rum zu tragen und so weiter. Und wenn sie merken, dass sie das ja so eigentlich nicht sein wollen, können oder sind stehen sie genau so vor dem Berg wie die Frau.

Du erkennst dass es im System schon nicht mehr stimmt? Die Erwartungen haben sich geändert, das Leben an sich. Es ist alles so schnell geworden, es ist nicht mehr mit Mammut erlegen, in die Höhle schleppen, von der Frau bewundert werden. Genauso wenig wie in der Höhle sitzen, den Mann mit dem erlegten Mammut heimkommen lassen und dann gemeinsam am Feuer sitzen.

Jetzt habe ich viel geschrieben, eine Lösung habe ich aber nicht.

Kopf hoch.

 27.03.2014, 12:17

@Kalivero

Hm..also ich finde nicht, dass wenn eine Frau nicht oder sehr wenig arbeitet, um zu Hause auf die Kinder zu schauen und um den Haushalt zu sorgen, etc, dass sie dann abhängig ist vom Mann. Weil genauso abhängig ist der Mann von einer Frau, die zu Hause alles im Griff hat, sonst ist der Mann ja auch nicht mehr viel Wert. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Abhängigkeit oder Unabhängigkeit zu tun, sondern mit Arbeitsaufteilung.

 27.03.2014, 18:52

@Kalivero

@Kalivero: Danke.

Suchen kann man nichts, man kann aber hoffen, dass man es trotzdem irgendwann findet.

Mir persönlich sagen die online Partnervermittlungen nicht zu. Natürlich kann man jemanden finden wenn man es drauf anlegt, aber wie sicher hat man den dann?

Meine Freundin hat ihren Freund nur damit abends jemand heim kommt. So will doch kein Mann behandelt werden. Und sie ist auch kreuzunglücklich.

Charakter ist das, was man hinter dem Foto hat, hinter dem ersten Eindruck und leider sind nur noch wenige Leute, egal ob Mann und Frau, daran interessiert hinter den ersten Eindruck zu schauen. Auf das, was wirklich ist. Weil es ihnen Angst macht?

 28.03.2014, 10:34

@Kalivero

das hast du sehr schön zusammengefaßt.

heute zählen die inneren werte wenig, das bezieht sich allerdings auf so gut wie alles, nicht alleine auf menschen bzw. den gegenüber/partner.

es muß was her machen, nach außen etwas darstellen,.... obs dann ein faules ei ist juckt erstmal weniger, denn das sieht der nachbar, kollege ja auch erstmal nicht, darf aber über die perfekte schale staunen.

wenn dich das derart stört, dann würde ich sagen, mach den anfang. einen schritt raus aus dem teufelskreis, von außen betrachten und dann loslegen.

wie wäre es zB wenn du gezielt damen aus diesen börsen anschreibst, die keine oder nur schwer erkennbare fotos von sich im profil haben, deren angaben etc. dir aber zusagen. ein blind date ganz ohne hintergedanken, einfach um nen schönen abend zu haben und wer weiß schon, wohin es noch führt.

irgendwer muß schließlich irgendwann mal anfangen, am besten tun es jene, die hinter die sinnlosigkeit dieses handelns gekommen sind.

und das spielchen, wer ruft zuerst an, was denkt derjenige, wenn ich anrufe,..... vergiß das ganz schnell. sei einfach offen und ehrlich und sch.... drauf, was andere denken könnten. man kann es ohnehin nie allen recht machen, weshalb man sich darauf beschränken sollte mit sich und seinem handlen zufrieden zu sein, dann ists egal, was die anderen sagen.

wenn du also das bedürfnis versprüst jemanden anzurufen, dann tu es, wenn du das bedürfnis verspürst, ein kompliment zu machen, dann tu es, wenn du nen netten abend zu hause verbringen möchtest, dann tu es.

am ende ärgerst du dich mehr über all jene dinge, die du nicht getan hast, weil du nicht weißt, wie sie ausgegangen wären, als über fehlschläge.

aus fehlern lernt man, wenn man es gar nicht erst versucht, tampt man ewig auf der gleichen stelle.

 28.03.2014, 12:51

obwohl sie merken dass ein Partner fehlt ist der Gedanke und die Angst, dass er alles umwirft, zu gross.

oder sie merken, dass ein Partner eben nicht fehlt.

Da du schreibst, daß du Frauen gegenüber zu schüchtern bist, solltest du das so langsam mal ändern, wenn du nicht mehr alleine sein willst. denn glücklich scheinst du damit nicht zu sein?

 28.03.2014, 09:58

@Kalivero

Der Mann ist zuständig dafür. Er muss sich melden - keine Ahnung, der sich diesen Rotz erfunden hat, aber Interesse zeigen ist für Frauen ein wahres Sonnenbad, darum warten sie darauf - wenn er sich nicht meldet, dann hat er bestimmt kein Interesse an mir. Ich war wohl nicht hübsch genug. Bestimmt habe ich ihn genervt. Oh, ich glaube, der hat ne andere kennengelernt.

Der Konkurrenzkampf unter den Weibsbildern wird doch immer schlimmer, Modezeitschriften, Fernsehen und Co. zeigen doch, dass innere Werte irgendwie an Wert verloren haben - zumindest scheint es so.

Du wirst dich melden müssen, denn die meisten Mädels warten genau darauf, auch wenn du es doof findest. Sie selbst sind ebenfalls von Zweifeln zerfressen, die Welt mach das...

 28.03.2014, 10:59

@Ukefalle

@Ukefalle: Gemeldet habe ich mich ja schon ständig, aber wenn von der anderen Seite nichts zurückkommt und man sich irgendwann wie ein Hampelmann vorkommt, dann bin ich mir auch zu schade, einer Frau hinterherzulaufen. Angerufen, getextet oder gemailt... alles schon gemacht... nur irgendwann hast Du automatisch halt keinen Bock mehr, wenn das Gegenüber gar nicht mehr reagiert. Wenn ich innerhalb von fünf Wochen einer Frau zehnmal getextet, gemailt oder sie auch mal angerufen habe, und da kommt von der anderen Seite nur heiße Luft, dann wird ihre Nummer und ihre E-Mailadresse gelöscht und fertig! Und keine dieser Frauen hat sich hinterher doch nochmal gemeldet und gefragt, warum ich mich nicht mehr gemeldet habe. Insofern war es dann auch kein Fehler! :-)

 28.03.2014, 13:20

@Kalivero

wo ist denn dann das Problem? bleib Single u. gut ist es, bleibt dir viel erspart!

ich denke heute hat man sogar groessere moeglichkeiten aus dem singleleben herrauszukommen..

ich kennne viele, die unabhaengig von alter und "schoenheit" nach einer trennung doch ziemlich bald wieder einen partner hatten..

eine 63 jahrige freundin hat ueber eine parnteragentu einen netten neuen partner gefunden...

meine 50 jaehrige schwester bekam ueber ein soziales netzwerk(stay friends) kontakt zu einem ehemaligen schulkameraden. sie trafen sich ein paar mal und dann zog sie zu diesm bisher als ewiger junggeselle lebenden bauern aufs land... sie sind gluecklich gemeinsam mit 150 rindern!

meine erfahrung sagt mir, aber du musst aktiv sein -und oft triffst du die frau des lebens auf der arbeit, beim ausueben deiner hobbies etc..

(aber ich spreche nur aus 2. hand..ich habe meinen mann vor 40 jahren als erstsemster auf der uni kennengelrnt und wir sind immer noch gleucklich zusammen : ).....)

 27.03.2014, 11:58

Naja, ich denke, das hat alles auch ein wenig mit Glück zu tun und wie man sich so gibt. Ich wünschte mir auch, ich hätte durch meine Arbeit oder Hobbies schon jemanden kennengelernt. Bin ja sogar in Sportvereinen unterwegs, aber da tut sich halt nichts mit den Frauen. :-)

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Wieso können wir das nicht auch haben? Sind alle anderen Frauen, die einen Mann an ihrer Seite haben, besser als wir? Was haben sie und wir nicht?

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Letztens saß ich im Tram und musste an den coolen Typen denken, den ich vor Kurzem kennengelernt hatte. Irgendwann erwischte ich mich dabei, wie ich den Kopf schüttelte und dachte "Pfff… Ich bin der ewige Single und es wird auch noch eine Weile so bleiben." Es fühlt sich inzwischen so normal an, niemanden an seiner Seite zu haben. Mit der Zeit wird man so selbstständig und stark, dass man niemanden mehr will. Man hat das Gefühl von niemanden genug geliebt zu werden, man traut niemandem und man will niemanden. Es wäre komisch, mit jemandem so viel Zeit zu verbringen, ihn den Eltern und den Freunden vorzustellen. Doch tief im Innern sehnt man sich irgendwie auf unerklärlicher Weise nach jemandem, der einem Schutz bieten kann.

Ob Beziehungsunfähigkeit eine richtige Krankheit ist, ist umstritten. Einerseits ist man nicht in der Lage sich zu öffnen und jedes mal, wenn es einigermassen ernst wird, rennt man weg und man findet irgendetwas zu meckern, was einem nicht passt. Andererseits kann ich bestätigen, dass auch diese Leute, die so auf Liebe regieren, alles vergessen, sobald die Ausnahme auftaucht.

Beziehungsunfähigkeit ist die Angst vor Bindung; die Angst davor, sich zu öffnen und jemandem vollen Zugang zu bieten. Das passiert, falls man enttäuscht wurde oder, e contrario, falls man weder enttäuscht noch geliebt wurde; wenn man es gar nicht erst kennt, wie es ist, jemanden zu haben, nach dem man sich sehnt. Aber sind wir nicht alle ein bisschen beziehungsunfähig? Mann oder Frau, das spielt keine Rolle. Wir alle haben Angst vor etwas, das uns zerstören könnte. Klar, gibt es die ewigen Sorry-Ich-Bin-Vergeben-Frauen/Männer(weniger), aber die gehen eh allen auf den Geist, drum ist dieser Artikel allen gewidmet, die sich täglich fragen, ob mit ihnen was nicht stimmt. Nein, mit euch stimmt alles! Die Ausnahme, die euch beziehungsfähig macht fehlt aber noch. Wenn man den Richtigen findet und es funkt, dann wird alles andere vergessen. Bereit für eine Beziehung ist man eigentlich nie. Es ist alles immer neu und ungewohnt. Doch wenn er kommt, dann springt man über seinen Schatten und falls man es nicht tut, dann heisst es, dass es einfach noch nicht so weit ist. Geplant wird nichts. Es passiert einfach… Die Knie werden zu Wackelpudding, die Schmetterlinge im Bauch flattern heftig herum und aus unserem Mund kommt nur noch Non-sense raus. Falls das passiert, dann dürft ihr euch auf keinen Fall umdrehen und so tun als hättet ihr den anderen nicht gesehen! Jaa ich weiss, es ist unerwartet gekommen und man ist verkrampfter denn je, aber wer weiss, wann man sich wiedersieht, ob man sich wiedersieht und dann liegt ihr abends im Bett und fragt euch, ob ihr beziehungsunfähig seid. Ihr überzeugt euch selber davon, dass es eine Krankheit ist und dass ihr nicht gut genug seid.

Macht mal einen Experiment. Geht zwei mal in den gleichen Club. Das erste mal lachend und behaltet das Lachen für die ganze Nacht auf den Lippen, das zweite Mal normal. Merkt euch, wie viele euch angeschaut haben, wie viele zu euch gekommen sind, wie viele mit euch tanzen wollten, wie viele euch zugezwinkert haben, wie viele gesagt haben: "Dein Lachen macht mir gute Laune!". Und fragt euch am Morgen danach, ob ihr beziehungsunfähig seid. Wenn ihr viele Komplimente bekommt, wird die Antwort "nein" lauten. Es ist alles Einstellungssache. Mit 50 darf man alles auf die Beziehungsunfähigkeit schieben, aber jetzt sind wir viel zu jung, um Ausreden für unsere Schüchternheit zu finden.

Wenn ihr nachts nach einem tollen Mädelsabend alleine heim lauft, dann dreht die Musik in euren Kopfhörern ganz laut und rennt, rennt, rennt. Spürt ihr den Wind? Wir sind frei und geniessen es, bis die Ausnahme kommt, bei der wir bereit sind, uns zu öffnen.

Foto: Lisa Marschner / Jugendfotos.de

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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