Je nach Umfeld (Festival, CSD, Volksfest) ist es einfacher oder eben schwieriger (ich bin wieder ne tolle Hilfe heute... ich weiß^^)

Wenn du in entsprechend lockerer Atmosphäre oder gar in liberaler (schwul/bi/lesbisch) Gesellschaft bist, fällt einem ein Lächeln oder das Ansprechen (und sei es nur ein "Hallo") wohl leichter, als wenn man subjektiv lauter "Kampf-Heten" um sich versammelt glaubt. Das schüchtert ein, schreckt ab und man hat - wie du sagst - Angst, sich zum Affen zu machen oder sogar eins auf die 12 zu bekommen.

Ich denke aber, eine General-Garantie gibt's da sowieso nicht. Nur habe ich pers. die Erfahrung gemacht, dass man von Haus aus etwas lockerer und flirtbereiter ist, wenn man nicht alleine unterwegs ist. Wenn du also mit Freunden (die dich als schwul/bi kennen) weg gehst, kommt irgendwie einfacher ein längerer Blickkontakt, Lächeln,... zu Fremden zustande.

Außerdem musst du dir sagen, dass es anderen ja wohl genauso oder eben sehr ähnlich gehen dürfte und oft genügt eben schon ein kurzer Blickkontakt, um einen 2. folgen zu lassen und wenn dann ein Lächeln dazu kommt, kann man es auch ruhig mal wagen, die Initiative zu ergreifen. Kommt natürlich auch auf dich und deine Art an, wie leicht du - generell - mit Fremden ins Gespräch kommst. Oft hilft schon, wenn man gemeinsam über eine Situation lachen kann und sich dadurch "näher" kommt / fühlt.