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Udo frauen aus frankfurt treffen Gerhard Lindenberg, Musiker, Autor, Maler, geboren 1946 in frauen aus frankfurt treffen Gronau im Münsterland. Erste Erfolge Ende der 60er zusammen mit frauen aus frankfurt treffen der Big Band-Legende Peter Herbolzheimer in der Band „Free Orbit“ und als Drummer bei Soundtrack-König Klaus Doldinger, bevor er eine einzigartige Karriere startete.

1. What Colour Has The Soul (mit Free Orbit, 1970)
Lindenbergs erstes Album, leider das einzige seiner Band Free Orbit. Wir hören Udo hier sowohl am Mikrofon als auch an den Drums. Dieses absolut hörenswerte Schätzchen wurde übrigens vor einigen Jahren neu aufgelegt und ist seitdem wieder im Handel erhältlich. Lohnt sich!

 

2. Paradise Now (1971)
Vom ersten Solo-Album „Lindenberg“, damals noch komplett in englischer Sprache.

 

3. Hoch im Norden (1972)
Wohl die Entstehung vom Mythos des gebürtigen Westfalen Lindenberg als Urgestein der Reeperbahn. Dieser Mitschnitt stammt aus dem legendären Hamburger Jazzclub „Onkel Pös Carnegie Hall“.

 

4. Andrea Doria (1973)
Der erste richtige Videoclip und Lindenbergs endgültiger Durchbruch.

5. Ali (1981)
„Ali ist ein Türkenjunge aus Hamburg, hier geboren, doch wo gehört er eigentlich hin? Dauernd gibt man ihm so'n Gefühl, als müßte er sagen: Entschuldigen Sie, daß ich geboren bin.“

Ein schönes Beispiel für Lindenbergs frühes und anhaltendes Engagement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland - und ein trauriger Beweis dafür, wie wenig sich in den 35 Jahren danach geändert hat.

 

6. Sonderzug nach Pankow (1983)
Klingt ebenso unbeschwert wie viele andere NDW-Schlager auch und handelt vordergründig von einem fiktiven Dialog mit dem DDR-Generalsekretär Erich Honecker, greift aber viel tiefer: der politisch engagierte Lindenberg bemüht sich zu dieser Zeit mit den Mitteln der Musik den eisernen Vorhang zu durchbrechen.

Nach zähen Verhandlungen willigt die SED-Führung ein und Udo tritt tatsächlich am 25.10.1983 im Palast der Republik auf. Die geplante Tour durch Ostdeutschland wird leider abgesagt, dennoch wird die Single Udos bis dato kommerziell erfolgreichste - und das Bundesverdienstkreuz für die Bemühungen um die Verständigung zwischen Ost und West gibt es obendrein. Wie viel diese Provokation tatsächlich dazu beigetragen hat, die DDR-Bevölkerung zu ihrer friedlichen Revolution zu ermuntern, wird man nie feststellen können. 

Mangels Bildmaterial aus Erichs Lampenladen seht ihr hier den kurz danach absolvierten Auftritt aus der Berliner Waldbühne im Westen der Stadt.

7. Bunte Republik Deutschland (1989)
Der Mauerfall steht unmittelbar bevor als das Album im Oktober ’89 erscheint. In hellseherischer Ahnung besingt Lindenberg hier schonmal eine mögliche neue Bedeutung der Abkürzung BRD.

 

8. Jetzt bist du weg (mit Nena, 2002)
Eine Ikone kommt selten allein. hat bereits gut 20 Jahre Karriere auf dem Tacho als sie sich nochmal neu erfindet: sie covert sich selbst, lädt Freunde und Wegbegleiter ein und geht mit großer Entourage auf Jubiläumstour.

Da darf einer natürlich nicht fehlen: mit dem Geständnis „Ja, wir waren ein Paar“ haben Nena und Udo schließlich gerade erst der gesamten Nation die Kinnladen runterklappen lassen. Es bot sich also an, Nenas aus-und-vorbei-Ballade von 1986 frische Realität einzuhauchen.

Das Album „Nena feat. Nena“ verkauft sich weltweit über 1,5 Millionen mal und erschließt auch für Udo neue Fans.

9. Stark wie zwei (2008)
Udo verarbeitet hier den Tod seines Bruders, des Malers Erich Lindenberg, der zwei Jahre zuvor verstarb. Das dazugehörige Album steigt erstmals in Lindenbergs langer Karriere sofort auf Platz 1 der deutschen Charts ein und läutet dank 3-facher Platin-Auszeichnung seinen zweiten Frühling ein. Oder war es schon der dritte?

10. Cello (mit Clueso, 2011)
Keiner hätte es geglaubt, er selbst nach eigener Aussage am wenigsten, aber der Erfolg ließ sich noch steigern. Deutlich sogar: Im Herbst erscheint „MTV unplugged“, aufgenommen in Udos Wohnzimmer, dem Hamburger Hotel Atlantic. Das Album steigt erneut sofort auf Platz 1 ein, verkauft sich über 1 Million mal und erhält 11-faches Gold.

Es wird Lindenbergs größter Triumph und enthält mit „Cello“ auch seine erfolgreichste zugleich wohl schönste Single: Seite an Seite mit klettert Udo bis auf Platz 4 der deutschen Charts.

11. Ich mach mein Ding (2012)
Noch eine Nummer größer? Kein Problem: die komplett ausverkaufte „Ich mach mein Ding“-Tour zählt zu den spektakulärsten Shows eines deutschen Künstlers überhaupt. Udo hat nicht nur einen Zeppelin an Bord sondern auch zahlreiche Kollegen von über bis und, natürlich, sein komplettes Panik-Orchester.

Höhepunkt war das große Finale in Köln: an drei Abenden hintereinander spielt Udo in der der größten Halle Deutschlands vor ausverkauftem Haus. Was kann danach noch kommen?

 

12. Durch die schweren Zeiten (2016)
„Stärker als die Zeit“ ist sein 36. Studio-Album. Im Mai wird er 70 Jahre alt, drei Tage danach startet er seine diesjährige Tour durch die Stadien und Arenen der Republik. Alte wie neue Fans werden wieder in Scharen zu ihm pilgern, nie war Lindenberg erfolgreicher als heute.

„Es ist nie zu spät, um nochmal durchzustarten“ singt er im aktuellen Clip "Durch die schweren Zeiten", einem seiner stärksten Songs seit langer Zeit. Wer könnte das glaubhafter versichern als  Udo, der als einer der ganz wenigen Männer im Geschäft wohl keinen Nachnamen mehr braucht. Wie Madonna oder Cher. Wir ziehen den Hut!

Udo Lindenberg (born 17 May 1946 in ) is a drummer, rock musician and composer.

Contents

Lindenberg started his musical career as a drummer. In 1969, he founded his first band Free Orbit and also appeared as a studio and guest musician (with, ). In 1970 he collaborated as a drummer with jazz saxophonist in. In 1971, a band founded by Doldinger, released its first album, with Lindenberg on drums. He also played drums for the theme music for the German TV series . The first by the group Emergency was released in 1971 but met with little commercial success.

The LP Lindenberg (also 1971, sung in English, already with on bass) was likewise unsuccessful. In the following year, the first LP in German was released: Daumen im Wind (produced by Lindenberg and Thomas Kukuck, who also co-produced Lindenberg's next five albums), featuring the single "Hoch im Norden", which became a radio hit in northern Germany. The year 1973 brought a breakthrough with the album Andrea Doria and the singles "Alles klar auf der Andrea Doria" and "Cello". With over 100,000 copies sold, Lindenberg quickly received the largest record deal of any German-language musician up to that time. Lindenberg was earning a special place in the new German-language music of the 70s, finding a niche between internationally oriented and mainstream pop music of the variety. German-language rock had previously been confined to predominantly political message bands whose music was directed at a narrow audience.

Lindenberg's brash style, everyday subject matter ("Bei …") and his feel for language were an unprecedented combination in German-language music. His pioneering work helped other artists such as and get record deals of their own. In 1973 Lindenberg first went on tour with his Panikorchester (Panic Orchestra).

1976 was one of Udo Lindenberg's most productive years. Besides the LP Galaxo Gang he also released a record under the name Das Waldemar Wunderbar Syndicat (I make you feel good), a first Panik Udo and the first in a series of foreign-language releases,No Panic, on which Lindenberg translated his songs into English. In the same year (and on another LP: Sister King Kong) with the song "Rock ’n’ Roll Arena in ", Lindenberg first mentioned a Panic Orchestra tour in the. In 1976, Lindenberg discovered and produced her first two albums. She was a guest artist and co-author of the 1977 LP Panische Nächte (Panic Nights) and the 1978 Dröhnland Symphonie. On Lindenbergs Rock Revue (1978), Lindenberg and "Germanized" rock classics from to and, and went on a big tour. The number 1 hit "" was also released with German lyrics.

The subsequent Dröhnland-Symphonie-Tour was staged by as a big multimedia stage show with a plethora of costumed extras. The result was Lindenberg's first live album Livehaftig. In 1979, Der Detektiv was the second Rock Revue, in which more international hits such as "" by, "" by, "My Little Town" and "As Time Goes By" (from the film ) were "Germanized". Also 1997 was published "Belcanto - Udo Lindenberg & das Deutsche Filmorchester Babelsberg" which included hits like "Horizont", "Bis ans Ende der Welt" along with a song by and Udo's own interpretation of - "Under the drunkard moon" ("Unterm Säufermond") (Lyrics: Udo Lindenberg, Horst Königstein).

One of his most famous songs is "" (Special train service to Pankow), an adaptation of, released as a single on 2 February 1983. It originated from the refusal of eastern German authorities to allow Lindenberg to perform in the GDR. In September 1987, he presented a custom Ibanez guitar to former East German leader, Erich Honecker, during his visit to the West German city of Wuppertal.

On 3 June 2011, Lindenberg performed at unplugged. The recording was later released as an album within the series. Lindenberg was the 8th German artist in that series. The album became the second No.1 album for Lindenberg, awarded platinum status for 200,000 units sold after two weeks. The second single from the album "Cello" (feat. ) went to No. 4, giving Lindenberg the highest chart position in ever.

Lindenberg has worked collaboratively with various local and international recording artists such as (,,,,,, and ) on a number of projects. He currently lives in Hamburg in the (for several years now). His somewhat hoarse voice is the result of too much liquor and cigarettes. In 1989, he survived a. In 2010, he designed two, based on his songs "Andrea Doria" and "Sonderzug nach Pankow", for the.

For 2014 he announced his first Stadium Tour in Germany.

From 1 February to 2 April 2015 an exhibition entitled "Porsche.Panic.Power" took place in the in and showed numerous exhibits from Lindenbergs private collection. Lindenberg opened the exhibition with a concert in the museum.

Singles[]

Year Single D A CH
1981 "Wozu sind Kriege da?"1 18
"Berlin"
1983 "" 5 3
1987 "Horizont" 18
"Der Generalsekretär" 60
1988 "Ich lieb' dich überhaupt nicht mehr" 33 3
1989 "Airport (Dich wiederseh'n...)" 49
1991 "Ein Herz kann man nicht reparieren" 29
"Geh nicht weg" 90
"Club der Millionäre" 39
1992 "Panik-Panther" 84
1999 "You Can't Run Away"2 74
2003 "Wunder geschehen"3 9
2005 "Hallo Angie, das merkel ich mir" 100
2008 "Wenn du durchhängst" 10 41 67
"Ganz anders" 28
"Was hat die Zeit mit uns gemacht?" 52
2011 "Ein Herz kann man nicht reparieren (unplugged)"4 11 65
"Cello"5 4 52 53
2012 "Reeperbahn 2011 (What It’s Like) (Unplugged)"6 37
"Nimm Dir das Leben und lass es nicht mehr los" 45
2016 "Durch die schweren Zeiten" 26
"Stärker als die Zeit" 90

D: Germany, A: Austria, CH: Switzerland

1Udo Lindenberg & Pascal
2 feat. Udo Lindenberg
3 & Friends (Udo Lindenberg,,,...)
4Udo Lindenberg feat.
5Udo Lindenberg feat.
6Udo Lindenberg feat.

Year Album D A CH
1971 Lindenberg
1972 Daumen im Wind
1973 Alles klar auf der Andrea Doria1 23
1974 Ball Pompös1 3
1975 Votan tanzkurs für singles graz Wahnwitz1 3
1976 Galaxo Gang1 4
Sister King Kong1 8
Panik Udo1 34
1977 Panische Nächte1 31
1978 Lindenbergs Rock-Revue1 15
Dröhnland-Symphonie1 15
1979 Livehaftig1 15
Der Detektiv1 22
1980 1 12
Meine Panik1 17
1981 Udopia1 5
1982 Keule1 9
Intensivstationen1 16
1983 Odyssee1 3 8
Lindstärke 101 21
1984 Götterhämmerung1 3 10
1985 Sündenknall1 11 22
Radio Eriwahn präsentiert1 17
1987 Feuerland1 16
Phönix 26
1988 Gänsehaut 5 7
Hermine 26
Casa Nova 32
1991 Ich will dich haben 23
1992 Gustav 69
Unter die Haut 41
Panik-Panther 24
1993 Benjamin 49
1995 Kosmos 44
1996 Und ewig rauscht die Linde 39
1997 Belcanto2 29
1998 Zeitmaschine 49
2000 Der Exzessor 40
2001 Ich schwöre – Das volle Programm 80
Balladen 91
2002 Atlantic Affairs 76
2003 Der Panikpräsident 18
2004 Absolut 65
2008 Stark wie zwei 12 10
2011 MTV unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic 6 6
2016 Stärker als die Zeit 7 2

D: Germany, A: Austria, CH: Switzerland

1 Udo Lindenberg & Panikorchester
2 Udo Lindenberg & Das Deutsche Filmorchester Babelsberg

Literature[]

  • Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen: Udo rocks for world peace. The concert 1983 in the files. Berlin 2013. –
  • Holger Zürch: Panik pur 2. 40 Jahre Udo Lindenberg. 2007 bis 2011 – eine Bilanz. Selbstpublikation über Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2012,  .
  • Bernd Kauffmann: Sonderzug nach Pankow. Theater der Zeit, Berlin 2011,  .
  • Thomas Freitag: Udo Lindenberg und der Osten. Neues Leben, Berlin 2011,  
  • Herbert Schulze, Torsten Wahl: Udo Lindenberg „Wir wollen doch einfach nur zusammen sein“. Eine deutsch-deutsche Rockromanze. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2011,  .
  • Holger Zürch: Panik pur. 35 Jahre Udo Lindenberg – Die Bilanz. Mit einem Vorwort von. Leipzig 2007,   sowie 2. Auflage als Taschenbuch-Ausgabe, Leipzig 2009,  
  • Udo Lindenberg, Herbert Schnierle-Lutz (Hrsg.): Mein Hermann Hesse – Ein Lesebuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008,  
  • Udo Lindenberg: Rock’n’Roll und Rebellion – Ein panisches Panorama. Mit einem Vorwort von, EVA, Hamburg 2007,   – Erstausgabe mit LP 1981
  • Benjamin von Stuckrad-Barre, Moritz von Uslar: Am Trallafiti-Tresen; Das Werk von Udo Lindenberg in seinen Texten. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2008,  .

References[]

  • . Who's Who. The People-Lexicon (in German). rasscass Medien Content Verlag. 

External links[]

Udo Lindenberg (2014)
Udo Lindenberg in Bonn (2005)

Udo Gerhard Lindenberg (* in ) ist ein, und. Nachdem er Ende der 1960er Jahre mit Bands und Musikern wie den und eine Karriere als begonnen hatte, konzentrierte er sich mit Beginn der 1970er Jahre zunehmend auf die gesangliche Performance und das Schreiben eigener Titel. Er begann als einer der Ersten, seine Texte in zu präsentieren, und verhalf damit der zum Durchbruch. Seitdem entwickelte sich Lindenberg kontinuierlich zu einer führenden und prägenden Persönlichkeit in der deutschen Musikszene, und seine erzielten vielfach. Mit seinem 34. Studioalbum erreichte Lindenberg im Jahr 2008 im Alter von 62 Jahren zum ersten Mal in seiner Karriere auch Platz eins der deutschen.

In den 1980er-Jahren widmete sich Lindenberg neben seinem musikalischen Schaffen zunehmend dem Thema der. Trotz großer Bemühungen blieb es ihm jedoch verwehrt, mit seinem in der aufzutreten – abgesehen von einem überwachten Auftritt, der im Jahr 1983 vor ausgewähltem -Publikum im Ostberliner stattfand. Eine für 1984 bereits geplante Tournee wurde von der Staatsführung der DDR wieder abgesagt. Später kam es zu einem medienwirksamen Austausch von Geschenken, als Lindenberg 1987 eine überreichte, von diesem im Gegenzug eine erhielt und Honecker schließlich anlässlich mit einer beschenkte.

Seit den 1990er-Jahren tritt Lindenberg auch als Maler in Erscheinung. Einer ersten Ausstellung 1996 folgten zahlreiche weitere, unter anderem 2005 mit dem Titel Keine Panik. Udo Lindenbergs bunte Republik im in Bonn. Seine Werke fanden zunehmend Beachtung und befinden sich heute sogar im. Im Jahr 2010 gab das zwei von ihm gestaltete heraus.

Udo Lindenberg erhielt für sein zahlreiche Auszeichnungen. Er lebt seit dem Jahr 1968 überwiegend in. Seit dem Juli 2016 ist er seiner Geburtsstadt.

Inhaltsverzeichnis

Udo Lindenberg wurde als Sohn von Hermine und Gustav Lindenberg, einem Installateur, geboren. Er hat drei Geschwister: den älteren Bruder (1938–2006), der Kunstmaler wurde, sowie die jüngeren Zwillingsschwestern Erika und Inge.

Bereits in seiner Kindheit zeigte sich bei Lindenberg ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl, und er nahm jede Gelegenheit zu trommeln wahr. Sein erstes bestand lediglich aus Benzinfässern. Mit 15 Jahren begann er eine Ausbildung zum Kellner im Hotel und spielte in Altstadtkneipen als Schlagzeuger. In einem Interview schilderte er seinen ursprünglichen Traum, den er später jedoch verwarf, als Kellner auf den dieser Welt anzuheuern (Zitat: „Mein Traum waren immer die dicken Pötte.“).

Es folgten unstete Jahre, die ihn über Norddeutschland (unter anderem zu ) und nach führten. 1963/64 spielte er, erst 17-jährig, mit und anderen Musikern ein Jahr lang nahe in Clubs eines US-amerikanischen Luftwaffenstützpunktes, der Wheelus Air Force Base – heute der. Nach seiner Rückkehr begab er sich zunächst in seiner Heimatstadt in therapeutische Behandlung, um die Erlebnisse in Libyen zu verarbeiten. Anschließend begann er ein Studium in an der dortigen Westfälischen Schule für Musik. Nach dem als bei der Raketenartillerie in ging Lindenberg 1968 nach, wo er im selben Jahr Schlagzeuger der Band wurde, der ersten -Band Deutschlands.

1970er Jahre[ | ]

Im Jahr 1969 gründete Lindenberg zusammen mit die Band, mit der im Oktober 1970 seine erste erschien (Lindenberg: Schlagzeug, Gesang bei sechs der zehn Titel). Außerdem war er zu dieser Zeit als Studio- und Gastmusiker gefragt, zum Beispiel bei und. Seine Qualitäten als Schlagzeuger ermöglichten Lindenberg 1970 in eine Zusammenarbeit mit dem Jazz-Saxophonisten. Bei Doldingers Formation Motherhood und auf dem Debütalbum der von Doldinger gegründeten Formation spielte Lindenberg Schlagzeug. Auch bei der von Doldinger komponierten Titelmusik der -Fernsehserie wirkte Lindenberg als Schlagzeuger mit. Die erste der Emergency, für die Lindenberg trommelte, war 1971 kein kommerzieller Erfolg. Als Schlagzeuger wirkte er auch an den beiden ersten Platten von mit.

Die LP Lindenberg (ebenfalls 1971 und noch englisch gesungen, mit am Bass) floppte ebenfalls. Im Jahr darauf erschien die erste LP auf : Daumen im Wind (produziert von Udo Lindenberg und, die auch die nächsten fünf Alben zusammen produzierten), von der gerade mal 7000 Stück verkauft werden konnten; die daraus ausgekoppelte Single Hoch im Norden wurde jedoch besonders in Norddeutschland ein Hit im Radio. Nach einer Tournee als Schlagzeuger der Band brachte 1973 das nach der benannte Album Andrea Doria mit den Ohrwürmern Alles klar auf der Andrea Doria und Cello den kommerziellen Durchbruch, es verkaufte sich über 100.000 Mal und Lindenberg bekam recht schnell den ersten Millionenvertrag eines deutschsprachigen Rockmusikers. Im Einerlei der deutschen (insbesondere der deutschsprachigen) Musik zu Beginn der 1970er Jahre nahm Lindenberg eine Sonderstellung ein: Zwischen international ausgerichtetem und fand er eine Nische. Rockmusik auf Deutsch hatten vorher zwar auch schon Bands wie aus Nürnberg oder mit ihrem Sänger produziert, doch die waren zu dieser Zeit vorwiegend politisch und sprachen eher ein Nischenpublikum an.

Lindenbergs schnoddrige Art, alltägliche Geschichten zu erzählen (Bei …) und sein nuanciertes Sprachgefühl waren dagegen bis dato ungehört. In der Folge profitierten zahlreiche Musiker von Lindenbergs Pionierarbeit. So bekamen zum Beispiel und ihre ersten Plattenverträge. Über die Urheberschaft der Sprüche Lindenbergs gab es später eine außergerichtliche Einigung mit dem langjährigen Saxophonisten. Lindenberg ging 1973 erstmals mit seinem Panikorchester auf Tournee. Es folgten zahlreiche weitere Platten und Tourneen. Lindenberg erfand in diesen Jahren viele seiner Kunst- und Kultfiguren wie Rudi Ratlos, und Bodo Ballermann.

Im Jahr 1975 erschien Lindenbergs erstes Buch Albert Alptraum bis Votan Wahnwitz. Auf dem Album Ball Pompös gelang es Lindenberg, in seinen Liedtexten mit Wortwitz Gesellschaftserscheinungen pointiert auf den Punkt zu bringen. Ein Beispiel hierfür ist das Lied Leider nur ein Vakuum, das bestimmte Verhaltensweisen der satirisch beleuchtet. Riskante Spiele thematisiert Alkoholismus sowie Medikamenten- und Drogenmissbrauch, ohne dabei moralisch den Zeigefinger zu erheben. Auch im Nachfolgealbum Votan Wahnwitz wechseln die Liedtexte zwischen Ernst und Witz und werden durch einfallsreiche musikalische Strukturen überhöht. Beispiele hierfür sind die Lieder Der Malocher und Elli Pyrelli.

Das Jahr 1976 wurde für Udo Lindenberg zu einem seiner produktivsten. Neben der LP Galaxo Gang erschien unter dem Pseudonym „Das Waldemar Wunderbar Syndicat“ I make you feel good, eine erste Panik Udo und die erste in einer Reihe von fremdsprachigen Veröffentlichungen: No Panic, auf der Lindenberg seine Lieder auf Englisch intoniert. Im gleichen Jahr (und auf einer weiteren LP: Sister King Kong) artikulierte Lindenberg in dem Lied Arena in zum ersten Mal die Forderung nach einer „Panik-Tournee“ durch die. 1976 „entdeckte“ Lindenberg auch und produzierte ihre ersten beiden Alben. Sie war dafür als Gast und Songschreiberin auf der 1977er LP Panische Nächte und der 1978 erschienenen Dröhnland Symphonie zu hören. Auf Lindenbergs Rock Revue (1978) coverte Lindenberg zusammen mit Klassiker des (von über die bis zu den ) mit deutschen Texten und ging danach auf große Tournee.

Die folgende „Dröhnland-Symphonie“-Tour wurde von als Show mit großer Bühne, Multimedia und einer Vielzahl an kostümierten Statisten inszeniert. Als Ergebnis entstand Lindenbergs erstes Livealbum Livehaftig. Darauf befindet sich eine Coverversion des Songs We Gotta Get Out of This Place von, mit dem Lindenberg 1979 durch Deutschland tourte. Im selben Jahr erschien mit Der Detektiv die zweite Rock-Revue, auf der weitere deutsche internationaler Hits wie von, von, My Little Town und As Time Goes By (aus dem Film ) zu finden sind.

Udo Lindenberg bewohnte in Hamburg-Winterhude die „“ im Rondeel 29, in der er zeitweise auch mit und Marius Müller-Westernhagen in einer lebte. Lindenbergs inspirierten Waalkes zu Figuren wie Harry Hirsch, Susi Sorglos und anderen.

1980er Jahre[ | ]

Udo Lindenberg (1987)

1980 produzierte Lindenberg den Film , in dem er neben, und als Schauspieler in einer Doppelrolle (als Detektiv Coolman und er selbst) zu sehen war. Die gleichnamige Platte erschien im selben Jahr und auf der Tour gastierte. 1981 erschien neben der Single , einem Duett mit, dem 10-jährigen Sohn des Panikorchester-Pianisten, ein weiteres Buch Rock und Rebellion – ein panisches Panorama. Die LP Udopia wurde aufwendig und vielseitig zwischen hartem Rock und Chanson in Nassau und New York produziert.

Nach der ausgedehnten Tour mit Reality erschien Anfang 1982 das Doppel-Livealbum Intensivstationen mit Mitschnitten der 1980er und 1981er Touren. Das letzte Album 1982 für seine langjährige Plattenfirma ist gleichzeitig das ungewöhnlichste. Keule wird auch als Lindenbergs Punkalbum betitelt. Neben minimalistischen Arrangements (Körper), brachialem Rock (Gesetz) und Texten voll beißender Gesellschaftskritik fällt vor allem das Cover mit Lindenberg als haarigem Neandertaler aus dem Rahmen. An den Aufnahmen für das Album waren auch die US-amerikanischen Musiker (Gitarre) und Mick Brown (Schlagzeug), beide Mitglieder der Band, beteiligt. 1983 übernahm Lindenberg neben und unter der Regie von eine Rolle im Film Super.

1983 wurde das Lied aus der LP Odyssee, eine von Harry Warrens , sein bis dahin größter kommerzieller Erfolg und löste eine Diskussion in der Regierung der aus, da Lindenberg deutlich den Wunsch äußerte, in der DDR auftreten zu dürfen („All die ganzen Schlageraffen dürfen da singen…“). Bereits 1979 hatte Udo Lindenberg in einem Radiointerview des SFB seinen Wunsch zu einem Auftritt in der DDR vorgetragen, der aber vom Chefideologen des SED-Politbüros intern strikt abgelehnt wurde. In den folgenden vier Jahren hatte sich das Meinungsbild aber derart verschoben, dass Kurt Hager umgestimmt wurde.

Am 25. Oktober 1983 durfte Udo Lindenberg schließlich doch im in auftreten. Sein 15-minütiger Auftritt dort wurde umfangreich vom DDR-Geheimdienst, dem, überwacht. Zum 30-jährigen Jubiläum dieses Ereignisses veröffentlichte die im Oktober 2013 eine 108-seitige Dokumentation., der das Ereignis als Tonassistent eines Kamerateams erlebte, produzierte mit Falko Korth den einstündigen Dokumentarfilm Die Akte Udo Lindenberg, der 2015 ausgestrahlt wurde.

Danach feierte Lindenberg im Westen sein zehntes Bühnenjubiläum in der ausverkauften. Die Tournee 1984 durch die DDR wurde trotz bereits geschriebener Hymne (Hallo DDR! auf der 1984er LP Götterhämmerung) von der dortigen Regierung abgesagt. Ähnlich erging es im gleichen Jahr der Gruppe.

Götterhämmerung überraschte ebenso wie der Vorgänger Odyssee durch neue Sounds. Disko-Funk (Commander Superfinger) verbindet sich dort mit schnoddrigen Texten mit hohem Aktualitätsbezug. Sie brauchen keinen Führer bezieht deutlich Stellung zum Thema. 1985 konnte Lindenberg nach ausgedehnter Sündenknall-Tournee (LP im Frühjahr mit einer Coverversion von ) in auftreten. Bei diesem Konzert sang er das Stück Wozu sind Kriege da im Duett mit der bekannten russischen Sängerin. Interessanterweise änderte sie in ihrer Strophe die Textzeile „Und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald“ ab in „Ich fürchte mich in diesem Wald aus westlichen Raketen“ (Ja bojus w lesu is sapadnych raket). Dies ist zu hören auf der LP Radio Eriwahn, deren A-Seite neue Studiotracks (Moskau) und die B-Seite Livemitschnitte aus den Moskauer Konzerten enthält.

1986 starb Gabi Blitz, die Wegbegleiterin und Privat-Sekretärin Lindenbergs und des Panikorchesters an einer Überdosis Drogen. Lindenberg widmete ihr die Ballade Horizont („Ein Paar wie Blitz und Donner…“) und landete damit einen weiteren großen Hit.

Das dazugehörige Album Phönix ist weitgehend elektronisch dominiert und enthält (unter der Regie von ) vor allem Vertonungen von Texten von und Lieder von in modernen Versionen. Die Nachfolge von Gabi Blitz übernahm 1987 Tom DeLuxe als Lindenbergs Tourneesekretär. Später folgte Udos Freund aus Gronau Herm Eiling. Zur Zeit der Wende und danach war Lindenbergs Privatsekretär und Berater. Später übernahm die Aufgabe des Sekretärs.

1987 schenkte Lindenberg anlässlich dessen ersten in neben einer zuvor bereits postalisch übersandten eine mit der Aufschrift „Gitarren statt Knarren“ und erhielt im Gegenzug eine. Diese kam auf der Hymne auf den „Generalsekretär“ vom Album Feuerland zum Einsatz. Die E-Gitarre ist in einer retrospektiven Udo Lindenberg-Wanderausstellung zu sehen, die beispielsweise 2012 im bei Chemnitz und 2015 im Stuttgart gastierte. Die Lederjacke wurde für 7500 DDR-Mark an den VEB Jugendmode in Rostock versteigert und befindet sich im. Für seine erste Tournee durch die DDR musste Lindenberg dennoch bis nach dem warten. Im Juni 1988 trat er zusammen mit zahlreichen Musikern, zum Beispiel, und, beim Rockkonzert vor dem in auf. 1988 erschien in der das Album Песни вместо писем/Songs Instead of Letters, das auf der einen LP-Seite vier Lieder der Künstlerin und auf der anderen Seite fünf Lieder von Lindenberg enthält.

1988 widmete Lindenberg seiner Mutter Hermine die gleichnamige Platte, auf der er als Chansonnier Lieder aus der Zeit von 1929 bis 1988 intonierte. Auf dieser Platte findet sich auch die letzte Tonaufnahme von ; aufgenommen 1987 in ihrer Pariser Wohnung, die sie seit Jahren nicht mehr verlassen hatte, wurden die Bänder zu Lindenberg gebracht, der in einem nahen Café wartete. Auf Hermine finden sich neben Eigenkompositionen wiederum Lieder von, und Texte von. Lindenberg setzte diese Tradition später mit der LP Gustav (seinem Vater gewidmet), dem Belcanto-Album und seiner Atlantic-Affairs-Revue fort. Auf der folgenden Feuerland-Revue 1988 prallten die Chansons und der harte Rock des Panikorchesters aufeinander. Man ging danach erstmal getrennte Wege.

Das folgende Album CasaNova wurde komplett in London eingespielt und verzichtete größtenteils auf Rock zugunsten von Balladen und Schlüpfrigem (Klavierlehrerin, Dirty Old Man). 1989 stellte Udo Lindenberg mit El Panico seine erste vor. und aus, als Gäste bereits 1988 mit auf Tour, traten dem Panikorchester bei. Die Brüder übernahmen, unter dem Management ihres Vaters Erwin Hilbert mit Trommler Jean Autret, Karl Allaut und Hendrik Schaper für mehrere Jahre die musikalische Begleitung Lindenbergs. Sie (ko-)produzierten zum Beispiel das Album Bunte Republik Deutschland, das pünktlich zum und nach einem überstandenen Herzinfarkt im November 1989 erschien.

1990er Jahre[ | ]

Im Januar 1990 ging das neue Panikorchester zum ersten Mal auf Tournee durch die DDR. Als Ergebnis wurde Live in Leipzig auf LP und Video gebannt. Für das Album Ich will dich haben (1991) (mit Kompositionen von und ) erhielt Lindenberg abermals eine goldene Schallplatte. Lukas Hilbert wurde eine Zeit lang sein „musikalischer Direktor“. Dessen Vater war bei insgesamt zehn Lindenberg-Alben als Textberater und Studiosekretär tätig. Lindenberg produzierte Lukas Hilberts erstes Soloalbum. Es folgte weiter in schnellem Rhythmus Album auf Album. Der große Erfolg blieb jedoch aus. Erste Videos liefen auf. Herauszuheben sind:

  • Und ewig rauscht die Linde (1996), das rau und rockig und – im Gegensatz zu den Vorgängeralben – „dancefloorfrei“ produziert wurde von Franz Plasa (/) und die Wiedervereinigung des „alten“ Panikorchesters auf der folgenden Tour zur Folge hatte.
  • Belcanto, auf dem Lindenberg alte Hits und neue Lieder und das im Chanson-Stil der 1920er und 1930er Jahre zueinander bringt.
  • You can’t run away, einer neuen Version des Lindenberg-Songs No Future, zusammen mit und produziert von

Am 25. Januar 1992 fertigte er im Rahmen des Rockmarathons zur Rettung von einen Sonderzug nach Pankow, der von Fans aus Sachsen zur Fahrt von Leipzig nach Berlin gemietet war, ab.

Neben seinen musikalischen Tätigkeiten trat Lindenberg auch zunehmend als Maler in Erscheinung. 1996 hatte er seine erste Ausstellung, viele weitere folgten. Im Dezember 2002 stellte er, inspiriert und koordiniert von Erwin Hilbert, seinen Bilderzyklus Die 10 Gebote in der Hamburger St.-Jacobi-Kirche aus. Nach der am 29. April 2005 eröffneten Ausstellung im in Bonn folgten in Zusammenarbeit mit den Galerien Walentowski Ausstellungen seiner Werke in (Eröffnung 6. November 2005) und (18. Februar 2006). Als der Walentowski-Galerie Udo Lindenberg & more in der neuen,, begann diese mit einer Udo-Lindenberg-Ausstellung. Zudem erschienen Bildbände über Lindenbergs Werke. Arbeiten des „Strichers aus St. Pauli“, wie er sich ab und zu selbst bezeichnet, befinden sich im und im Haus der Geschichte. Seine Likörelle – Malereien, eingefärbt mit alkoholischen Getränken – sind ebenso skurril wie der Ejakulator, wo mithilfe eines Schlagzeugs die Leinwand vollgespritzt wird.

2000er Jahre[ | ]

Musikalisch machte Lindenberg 2002 mit seiner Revue wieder auf sich aufmerksam. Er interpretierte Lieder von deutschen Exilanten aus den 1920er, 1930er und 1940er Jahren. Auf dem Album gastierte neben und den auch mit einem Saxofonsolo. Der dazugehörige Film (mit ) lief in der und die Show (mit und ) führte die Band auch für zwei Konzerte nach China. Das Album Panikpräsident aus dem Jahr 2003 enthielt Neuaufnahmen alter Songs, eingespielt vom Panikorchester in aktueller Besetzung, darunter Duette mit und (auf Horizont). 2004 ging Udo Lindenberg aus Anlass seines 30. Bühnenjubiläums mit dem Motto „Aufmarsch der Giganten“ auf Tournee. Gäste waren, und erneut. Die Konzerte folgten chronologisch seinem musikalischen Werdegang; eine DVD davon wurde veröffentlicht. 2004 erschien ebenfalls die Autobiografie, in der enthüllt wird, warum Lindenberg seit Anfang der 1980er Jahre seinen Hut als Markenzeichen trägt und kultiviert, und dass eine seiner zahlreichen Lieben war. Die Autobiographie erschien auch als Hörbuch, gesprochen von. RTL widmete Lindenberg in der Porträtreihe Absolut eine eigene Show, in der er unter anderem mit auf der Bühne stand.

Zum 60. Geburtstag im Jahr 2006 und nach dem Erscheinen weiterer Best-Of-Produktionen (Damenwahl mit einer Auswahl zum Teil unveröffentlichter Duette mit Kolleginnen) erhielt er Ende des Jahres die für sein Lebenswerk. Lindenberg trat dabei zusammen mit, und auf. Letzteren unterstützte Lindenberg auf seinem Album Mercedes Dance im Lied Im Arsch; im dazugehörigen Video mimte Lindenberg den „Paten“.

2006 wurde Lindenberg damit beauftragt, die Künstler-Ausgabe der Jubiläums-Edition von zu gestalten und den Einband aller 24 Bände (zuzüglich einem Band mit der Lexikon-DVD) zu illustrieren. Jeder einzelne Band zeigt ein anderes Motiv auf dem Buchumschlag, zudem ergeben alle Buchrücken zusammen ein Gesamtkunstwerk. Udo Lindenberg über diese Arbeit: „Die Menschenfamilie ist ein Panoptikum bunter und skurriler Zeitgenossen. Farbenfroh, detailreich und voller neuer Perspektiven.“

2007 spielte Lindenberg in dem Musikvideo von mit.

Das Album erschien am 28. März 2008 bei /. Es war das erste reguläre Studioalbum von Lindenberg seit dem Jahr 2000. Als erste Single-Auskopplung wurde der Titel Wenn Du durchhängst am 22. März vorab veröffentlicht. Auf dem Album arbeitete Lindenberg unter anderem mit den Künstlern,,, und zusammen. Produzent war. Sowohl von den Fans als auch den Kritikern wurde es sehr gut aufgenommen. Das Album stieg direkt nach Erscheinen auf der -Charts ein und wurde das erste Album von Udo Lindenberg, das diese Position erreichte. Auch Lindenberg selbst zeigte sich immer wieder in Interviews sehr überrascht über das herausragende Echo auf sein Album. Insgesamt erreichte das Album Doppelplatin und es wurden bisher rund 630.000 Alben verkauft.

Seit 2009 vermarktet die Schwarzwälder Brennerei Weisenbach in Abstimmung mit Udo Lindenberg verschiedene Edelliköre als Leckerelle in einer schlanken, schwarzen Flasche mit Likörellen als Etiketten und einem schwarzen Hut als Verschlussaufsatz. Vom Verkaufserlös gehen 1,50 Euro je Flasche an die.

2010er Jahre[ | ]

Am 1. Juli 2010 gab das zwei von Udo Lindenberg gestaltete heraus: die im Rahmen der Serie Aktuelles erscheinenden Motive zu 45 und 55 Eurocent Andrea Doria und Sonderzug nach Pankow. Auf beiden Marken hat Lindenberg auch sich selbst karikaturistisch dargestellt. Das Honorar für die Gestaltung spendete Lindenberg für die Udo-Lindenberg-Stiftung. Angelehnt an die Gestaltung der Sondermarken vermarktete die Deutsche Post als sogenannte Premium Kartonage zwei der Größen S (Sonderzug nach Pankow) und M (Andrea Doria), die Lindenbergs Lebensgefährtin grafisch mitgestaltete.

Am 13. Januar 2011 hatte das Musical mit Liedern Lindenbergs in Berlin im Theater am Potsdamer Platz Premiere. Der Handlung liegt die Liebesgeschichte zwischen ihm und dem besungenen „Mädchen aus Ostberlin“ zugrunde. Am 3. Juni 2011 absolvierte Udo Lindenberg zudem im Hamburger ein über dreistündiges. Das entsprechende Album wurde bereits nach drei Monaten mit fünffach Gold ausgezeichnet für 500.000 verkaufte Einheiten, später mit dreifach Platin für 600.000 verkaufte CDs. Mittlerweile wurde es über eine Million mal verkauft.

In der -Sendung vom 5. November 2011 sang er zusammen mit und den Sendungsgästen eine umgeschriebene Version des Songs Mein Ding zu Ehren von. Auf bei Chemnitz war vom 18. August bis 11. November 2012 die von Lindenbergs Freund und Kurator Manfred Besser gestaltete Ausstellung „Udo. Die Ausstellung“ zu sehen. Sie war dem Gesamtwerk des Musikers und Künstlers Udo Lindenberg gewidmet und zeigte in vierzehn Räumen mehr als 500 Exponate von Lindenberg. Zuvor war die Ausstellung auf und im zu Gast.

Nach 2010 veranstaltete die Reederei 2014 mit Udo Lindenberg ein drittes Mal eine Rockliner betitelte Kurzkreuzfahrt, auf der er mit Gästen auftrat. Im Juni 2014 gab Lindenberg in Düsseldorf und in Leipzig jeweils zwei ausverkaufte Stadion-Konzerte mit 45.000 Besuchern pro Konzert. Nach 32 Jahren ist Udo Lindenberg mit dem Sonderzug nach Pankow, einem Titel mit der Melodie des, nun tatsächlich im U-Bahnzug der BVG aus in den Osten der Stadt, nach Pankow, gerollt.

Im Rahmen der Panikparty 2015 trat Lindenberg 2015 in der, im und in der auf. Vom 1. Februar bis zum 12. April 2015 fand im die Sonderausstellung Porsche. Panik. Power statt, bei der Exponate aus der Privatsammlung Lindenbergs ausgestellt wurden. Zur Eröffnung dieser ihm gewidmeten Ausstellung gab er ein Konzert.

Gleichzeitig mit Ankündigung seines neuen Studioalbums erschien Ende Februar 2016 die Singleauskopplung Durch die schweren Zeiten als MP3-Download. Am 29. April wurde das Album Stärker als die Zeit veröffentlicht, das wie das Vorgängeralbum die Spitzenposition der deutschen Charts erreichte. Auf der anschließenden Livetour 2016 trat Lindenberg u. a. in den großen Stadien und Hallen von Leipzig, Hamburg, Hannover, München und Frankfurt am Main auf.

Zum 70-jährigen Jubiläum der überregionalen Tageszeitung erschien am 2. April 2016 eine von Lindenberg illustrierte Sonderausgabe.

Lindenbergs Texte umfassen ein breites Spektrum. Die Lieder handeln sowohl von gesellschaftlichen als auch privaten und zwischenmenschlichen Themen. Dabei bedient er sich einer nreichen Sprache und versteht es, Geschichten mit treffenden Worten zu erzählen. Der Autor bezeichnete Lindenberg als „größten deutschen Nachkriegslyriker“ und initiierte eine Schallplatte, auf der Prominente wie und Lindenberg-Texte vorlesen (Poesiealbum, 2004).

von der sagte: „Lindenbergs erste beiden Platten gehören zum Besten, das je in der deutschen Sprache getextet wurde.“ äußerte sich hingegen wie folgt: „Was ich von Anfang an nie mochte, war diese sogenannte Szenensprache, die teilweise sowas von blöde ist, die auch kein Mensch spricht – Gott sei Dank. Das soll irgendwie proletarisch sein, so locker – mein Gott, strengt der Mensch sich an, locker zu sein.“

Lindenberg setzte sich seit Ende der 1960er Jahre mit den politischen Themen seiner Zeit auseinander. Viele seiner Lieder, wie Wozu sind Kriege da, sind Ausdruck seiner pazifistischen Weltsicht. Er bezog zu Beginn der 1980er Jahre Stellung gegen die Stationierung von -Mittelstreckenatomraketen in der Bundesrepublik sowie -Raketen in der DDR und äußerte sich dementsprechend sowohl bei dem Konzert in der DDR als auch bei Auftritten auf Friedensdemonstrationen in West-Deutschland.

Er kritisierte die Umweltzerstörung im Stück Grande Finale sowie soziale Missstände und wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd in dem Lied Kleiner Junge. In den Liedern Lady Whisky und Mit dem Sakko nach Monaco („Ich fiel direkt vom Himmel auf ein Doppelkornfeld“, als Metapher für seine Geburt) beschrieb er seine eigenen Alkoholprobleme. Gleichzeitig wies Udo Lindenberg auch auf die belebende Wirkung von legalen und illegalen Rauschmitteln hin. So heißt es beispielsweise in dem Song Nasses Gold aus dem Jahr 2008: „So manche hohe Wissenschaft, Symphonien und höhere Sphären/ Wären nicht entstanden, wenn die Kollegen immer nur nüchtern geblieben wären.“ Liebe und Beziehung sind weitere Themen, die in seinen Texten viel Raum einnahmen, wie in Sie liebten sich gigantisch und Cello. Gleichzeitig übte der Sänger Kritik am digitalen Zeitalter, in dem jedes menschliche Gefühl von rationalen Profitgedanken geprägt sei, wie in dem Lied Der Deal, das er zusammen mit, der Sängerin von, aufgenommen hat.

Das Panikorchester ist die Band von Udo Lindenberg und damit der „harte Kern“ neben vielen anderen Künstlern, die zeitweise an den Auftritten und Produktionen beteiligt waren und sind. Als Gründungstag wird der 13. August 1973 angegeben, als in das erste Konzert mit der Band stattfand. Seitdem hat das Panikorchester allerdings immer wieder personelle Veränderungen erlebt. Von den ursprünglichen Gründungsmitgliedern ( – Bass, – Klavier, Peter „Backi“ Backhausen – Schlagzeug, – Gitarre, – Saxophon) ist heute nur noch Steffi Stephan dabei. Bereits in den ersten anderthalb Jahren stiegen erst Hodosi und wenig später Backhausen und Allaut aus.

Als Nachfolger kamen sowie die beiden Gitarristen und, die schon vor 1973 als Studiomusiker an Lindenbergs Platten beteiligt gewesen waren. Nach weiteren Um- und Neubesetzungen (u. a. – Schlagzeug, – Gitarre) stießen 1976 (Klavier, seit 1973 mit im Studio) und (Schlagzeug) dazu, die noch heute mit Lindenberg aktiv sind. Im gleichen Jahr kam auch Gitarrist (bis 1979 – komponierte die Titelmelodie zu ) dazu und Gottfried Böttger verließ endgültig die Band. In den 1980er Jahren entwickelte sich das Panikorchester mit dem Eintritt von (Gitarre, dabei seit der „Heizer“-Tour 1980), (Keyboards, dabei seit der „Odyssee“-Tour 1983) und (Gitarre, seit 1986) schließlich zu der heute noch (bzw. wieder) bestehenden Besetzung.

Die Studio-LPs aus der Zeit haben zwar meistens das Panikorchester im Untertitel, eingespielt wurden die Alben jedoch zum großen Teil von einer ganzen Reihe (wechselnder) Studiomusiker. Spätestens seit Odyssee (1983) begann Lindenberg mit verschiedenen Sounds zu experimentieren. Die LPs wurden poppiger und elektroniklastiger. Drumcomputer und Synthesizer ersetzten herkömmliche Instrumente. Live rockte dann allerdings auf den opulenten Tourneen, darunter auch in der UdSSR, das von Lindenberg so titulierte „Orchester Gnadenlos“ – Ausnahme: beim 1986 musste als Panikorchester herhalten. Zum Bruch kam es nach der 1988er Feuerland-Revue. Das Album Radio Eriwahn war das letzte Album in den 1980er Jahren, auf dem das Panikorchester namentlich erwähnt wurde.

Lindenberg widmete sich (zusammen mit den Produzenten und und ) Pfaden abseits des Rock’n’Roll (zu hören auf Hermine, Phönix und CasaNova). Gründungsmitglied Steffi Stephan stieg vorläufig aus, um sich seinem -Club in Münster zu widmen. Engel, Carlton und Kravetz spielten in der Band von. Die beiden erstgenannten waren außerdem noch mit (als Leopardenfell-Band) und bei „“-Tour und mit ihrer eigenen Band aktiv. 1988 traten bei der „Feuerland-Revue“ die damals 12 und 14 Jahre alten „Paniksöhne“ Kieran und, Bekannte und Mitmusiker von, als Gäste auf. Um die „Paniksöhne“ an Gitarre und Bass und Hendrik Schaper formierte sich Anfang 1990 für die erste Tournee durch Ostdeutschland eine nahezu komplett neue Besetzung. Es spielten (Schlagzeug), Frank Oberpichler (Klavier) und noch einmal „Veteran“ Karl Allaut (Gitarre) extrem dreckigen Rock’n’Roll (zu hören auf Live in Leipzig).

In den Folgejahren gab es weitere Umbesetzungen (u. a. mit am Schlagzeug). 1996 fand die „alte“ Band (also die Besetzung aus den 80er Jahren) wieder zusammen und tourte durch zehn deutsche Städte. Bei dieser Kernbesetzung blieb es bis heute. Während der folgenden Tourneen wurde sie von Orchesterbegleitung und verschiedenen Gastmusikern unterstützt. Die meisten Plattenproduktionen erfolgten weiter ohne die Band (Und ewig rauscht die Linde 1996 mit Musikern aus dem Umfeld von Franz Plasas Home-Studio in Hamburg), wobei die eigentlichen Bandmitglieder häufig als (Co-)Produzenten und/oder Komponisten beteiligt sind (Der Exzessor 2000).

Seit 2000 ersetzte Jörg Sander – Studiomusiker u. a. für,,, – zeitweilig Carl Carlton an der Gitarre. 2004 wurde Jörg Sander festes Mitglied. Auf der CD Stark wie zwei war Sander auch als Co-Autor aktiv (Mein Ding, Der Deal). Die Mitglieder des aktuellen Panikorchesters sind auf der DVD Stark wie zwei von 2008 zu sehen.

Aktuelle Besetzung:

Weitere frühere Bandmitglieder und Studiomusiker:

    Live Studio
Helmut Franke Gitarre  ? 1971–76
Posaune 1978, 1983, 1988 1972–79, 1983
Gitarre 1974–80, seit 2004 1972–80, 1995, 2007
Roger Hook Gitarre, Mandoline 1975 1972, 1976
Peter „Backi“ Backhausen Schlagzeug 1973–? 1974
Klavier, Celesta 1973–? 1973–76
Peter Hesslein Gitarre 1973–1976, 1981–84
Violine  ? 1973–77
Gitarre 1973–1974, 1990 (–92?) 1973–74, 1983, 1985, 1989–90
Percussion 1975 1974–76
Johnny Müller Chromonika, Schalmei  ? 1974–78
Saxophon 1974 (?), 1983–85 1974, 1976, 1983–85
Dieter Ahrendt Schlagzeug 1974–1976, 1980, 1985
Wolfgang „Bolle“ Burmeister Sax, Klarinette 1974, 1976, 1981, 1996
Rale Oberpichler Gesang  ? 1975–78, 1981
Gitarre 1976–79 1976–79
Gesang 1976–83 (mit Unterbrechungen)
Schlagzeug 1994 1976–79, 1989, 1993
Bassgitarre, Keyboard 1976–86, 2002
Kristian Schultze Keyboard, Piano 1976–78, 1982–84, 1986, 2002
Gebhard Gloning Saxophon 1978–81 1978–79
Percussion 1978–81 1978, 1981, 1991
Uwe Wegner Keyboard, Klavier 1979, 1985, 1988, 1991
Schlagzeug 1980–82
Gitarre 1982
Mick Brown Schlagzeug 1982
Jim Voxx Gitarre, Bassgitarre 1985, 2008
Frank Loef Saxophon 1986–88
Moritz Eckert Trompete 1986–87, 1995
Keyboard, Bass, Gitarre, Akkordeon, Banjo 1986–98
Percussion 1986–98
Kieran Hilbert Gitarre 1988–94 1989–92
Bassgitarre 1988–1994 1989–95
Jean Autret Schlagzeug 1990 (–92?) 1989
Frank Oberpichler Keyboard, Klavier, Hammond-Orgel 1990 (– 92?) 1992
Günter Haas Gitarre 1991–1993
Schlagzeug 1995–1996
Randy Black Drums 2008

Neben den Musikern waren bzw. sind eine Vielzahl weiterer Akteure, Darsteller und Stargäste an den Platten und Liveauftritten beteiligt:

  • Orchester
Peter Herbolzheimer (1975/76, 1988), Münchner Philharmoniker (1987), Deutsches Filmorchester Babelsberg (1997, 2000)
  • Stargäste (live)
1970er:,,,,,
1980er:,,,,,,
1990er:,,,,,,,
seit 2000:,,,,,,,,,,,,
  • Bühnenakteure (überwiegend 1970er Jahre):
Renate Dahlke („“), („Rudi Ratlos“, Violine), Thomas Scholz („Felix“), Ralph Hermann (Vampir), Jack Ford (Pantomime), (Catcher), Klaus Kauroff (Catcher), (Bodyguard), (Barkeeper und Lokomotive), Berliner Panikgemeinde (Lindenberg-Doubles)

Udo Lindenberg ist ein aktiver Mensch. Er bekennt sich zur und trat schon auf einer Geburtstagsfeier des ehemaligen deutschen auf. Er engagierte sich für die bei seiner Mitwirkung beim deutschen Beitrag für das Projekt sowie mit dem Benefiz-Song für Afrika Grüne Mauer. Immer wieder ist er an Projekten gegen den beteiligt und gründete 2000 sein Projekt Rock gegen Rechte Gewalt.

Am 10. Dezember 2006 gründete er die, um sich kulturpolitisch zu engagieren, humanitäre und soziale Projekte zu unterstützen, und Dichtkunst mit moderner Musik zu verbinden. Die Stiftung fördert Nachwuchsbands mit deutschen Texten durch Wettbewerbe und richtet das Hermann-Hesse-Festival aus.

Er wohnt seit Mitte der 1990er Jahre im Hamburger Kempinski, seit 2012 hat er einen Zweitwohnsitz am Potsdamer Platz in Berlin. 1989 erlitt Lindenberg einen. Oft hat er mit anderen Künstlern gemeinsame Projekte gestaltet, so mit,,, (ex ) oder,,,, aber auch mit ausländischen Kolleginnen wie () oder (). Er trat mit internationalen Künstlern wie,,, und auf. Zudem ist er ein großer Bewunderer der Band und des Jazztrompeters.

Lindenberg ist seit Ende der 1990er mit der Fotografin liiert.

„Goldplatte“ am Geburtshaus in Gronau/Westf.
Lindenberg-Denkmal in Gronau/Westf.

Der Vorplatz des wurde nach Udo Lindenberg benannt (Udo-Lindenberg-Platz). Außerdem erhielt Udo Lindenberg einen eigenen Stern („Walk of Fame“), eingelassen im Gehweg der Hamburger Reeperbahn vor dem (ehemaligen). Am 3. März 2007 wurde unter großer Anteilnahme von Bürgern, Presse, Fans und Freunden eine zu Ehren der „Rocklegende“ von der „Berliner Panikgemeinde“ gestiftete und an seinem Geburtshaus angebrachte „26-Karat-Goldplatte“ ( Lindenberg) feierlich durch den Künstler enthüllt. In seiner Geburtsstadt Gronau wurde Lindenberg 2015 mit einem Denkmal gewürdigt und am 26. Juli 2016 zum Ehrenbürger ernannt.

  • Als erste Schule Deutschlands trägt seit Juni 2017 die Mittelschule in in offiziell den Namen Udo-Lindenberg-Schule: Udo Lindenberg stehe seit Jahrzehnten für Werte wie Toleranz, Respekt, Frieden und eine bunte Gesellschaft – Werte, die den Schülern vermittelt werden sollen.
  • Im November 2014 wurde bei Lindenberg kurz vor seinem Abflug nach Paris am Hamburger Flughafen eine Schusswaffe samt Munition in seinem Koffer gefunden. Im November 2015 erhob die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage gegen Lindenberg, da sie seine Behauptung, die Waffe gehöre seinem Bodyguard-Team, für unglaubwürdig hielt.
  • 2011 wurde Lindenberg neben,,, u. a. für die Werbekampagne Ihre Meinung zu Bild… ? gewonnen und war in der bundesweiten Plakatkampagne der zu sehen.
  • Der Filmtitel des aus dem Jahr 1999 von ist eine Anspielung auf die Ballade Horizont – das Lied ist im Abspann des Films zu hören.

Udo Lindenberg war bzw. ist der Inhaber folgender eingetragener :

  • Panik-Orchester (Registernummer 1051464, Anmeldetag 2. September 1982, Ausgelaufen am 2. September 2002)
  • LIKÖRELL (Registernummer 39746502, Anmeldetag 30. September 1997, Schutzendedatum 30. September 2017)
  • LIQUEURELLE (Registernummer 39746503, Anmeldetag 30. September 1997, Schutzendedatum 30. September 2017)
  • Atlantic Affairs (Registernummer 30220446, Anmeldetag 23. April 2002, abgelaufen am 30. April 2012)
  • Ejakulator (Registernummer 30640709, Anmeldetag 30. Juni 2006, Schutzendedatum 30. Juni 2016)
  • Rock-Liner (Registernummer 302009036055, Anmeldetag 20. Juni 2009, Schutzendedatum 30. Juni 2019)
  • Hinterm Horizont geht’s weiter (Registernummer 302009069255, Anmeldetag 25. November 2009, Schutzendedatum 30. November 2019)
  • Hinterm Horizont (Registernummer 302009072358, Anmeldetag 9. Dezember 2009, Schutzendedatum 31. Dezember 2019)
  • Rock Liner (Wort-Bildmarke, Registernummer 302010013329, Anmeldetag 5. März 2010, Schutzendedatum 31. März 2020)
  • Panikpiraten (Registernummer 302010021468, Anmeldetag 9. April 2010, Schutzendedatum 30. April 2020)
  • Woddy Wodka (Registernummer 302011009731, Anmeldetag 17. Februar 2011, Schutzendedatum 28. Februar 2021)
  • Panik (Registernummer 302012012256, Anmeldetag 1. Februar 2012, Schutzendedatum 28. Februar 2022)
  • Panikorchester (Registernummer 302012012257, Anmeldetag 1. Februar 2012, Schutzendedatum 28. Februar 2022)
  • Keine Panik! (Aktenzeichen 3020160127798, Anmeldetag 29. April 2016, Schutzendedatum 30. April 2026)
  • PANIK CITY (Aktenzeichen 3020160153632, Anmeldetag 30. Mai 2016, Schutzendedatum 31. Mai 2026)

Hauptartikel:  und

Studioalben[ | ]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich SchweizSchweiz
1971 Lindenberg Erstveröffentlichung: August 1971
1972 Daumen im Wind Erstveröffentlichung: 1972
1973 Alles klar auf der Andrea Doria 23
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 1973
Verkäufe: + 100.000
1974 Ball Pompös 3
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. August 1974
1975 Votan Wahnwitz 3 Gold
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 1975
Verkäufe: + 250.000
1976 Galaxo Gang – Das sind die Herrn vom andern Stern 4 Gold
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Januar 1976
Verkäufe: + 250.000
Panik Udo / No Panic on the Titanic 34
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 1976
Sister King Kong 8
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1976
1977 Panische Nächte 31
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1977
1978 Lindenbergs Rock Revue 15
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 1978
Dröhnland Symphonie 15
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 1978
1979 Der Detektiv – Rock Revue 2 22
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1979
1980 Panische Zeiten 12
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Mai 1980
1981 5 Gold
(47 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. April 1981
Verkäufe: + 250.000
1982 Keule 9
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Mai 1982
1983 Odyssee 3 Gold
(28 Wo.)
8
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Januar 1983
Verkäufe: + 250.000
1984 Götterhämmerung 3
(21 Wo.)
10
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Januar 1984
1985 Sündenknall 11
(14 Wo.)
22
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. März 1985
Radio Eriwahn präsentiert Udo Lindenberg + Panikorchester 17
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. September 1985
1986 Phönix 26
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. November 1986
1987 Feuerland 16
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. September 1987
1988 Hermine 26
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Februar 1988
CasaNova 32
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Dezember 1988
1989 Bunte Republik Deutschland 17
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 1989
1991 Ich will dich haben 11
(25 Wo.)
23
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Februar 1991
Gustav 32
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 1991
1992 Panik-Panther 24
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 1992
1993 49
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 1993
1995 Kosmos 44
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Mai 1995
1996 Und ewig rauscht die Linde 39
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. April 1996
1997 Belcanto
mit dem
29
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. September 1997
1998 Zeitmaschine 49
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1998
2000 Der Exzessor 40
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2000
2002 76
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2002
2008 3-fach-Platin
(70 Wo.)
10
(9 Wo.)
6
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. März 2008
Verkäufe: + 600.000
2016 Doppelplatin
(70 Wo.)
7
(12 Wo.)
2
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. April 2016
Verkäufe: + 400.000
  • : Udo Fröhliche! Das Lindenberg-Lexikon von Alkohol bis Zigarre. Axel Springer, Berlin 2016,
  • :. Berlin 2013. Kostenfreier Download der 108-seitigen Dokumentation als pdf-Dokument
  • Bildband Udo Lindenberg – Ich mach mein Ding. Fotografien von, Berlin 2012,
  • : Panik pur 2. 40 Jahre Udo Lindenberg. 2007 bis 2011 – eine Bilanz. über Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2012,.
  • Künstlerausgabe Udo Lindenberg – Brockhaus Lexikon. 2011,
  • Bernd Kauffmann: Sonderzug nach Pankow. Theater der Zeit, Berlin 2011,.
  • Thomas Freitag: Udo Lindenberg und der Osten. Neues Leben, Berlin 2011,.
  • Herbert Schulze, Torsten Wahl: Udo Lindenberg „Wir wollen doch einfach nur zusammen sein“. Eine deutsch-deutsche Rockromanze. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2011,.
  • Bildband Udo Lindenberg – Stark wie Zwei 2007–2010. Fotografien von, Berlin 2010,
  • Karsten Kilian: Vor dieser Marke zieh ich den Hut. In: Absatzwirtschaft 9/2010, S. 92–94. (Udo-Lindenberg-Hommage)
  • : Panik pur. 35 Jahre Udo Lindenberg – Die Bilanz. Mit einem Vorwort von. Leipzig 2007, sowie 2. Auflage als Taschenbuch-Ausgabe, Leipzig 2009,.
  • Udo Lindenberg, Herbert Schnierle-Lutz (Hrsg.): Mein Hermann Hesse – Ein Lesebuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008,.
  • Udo Lindenberg: Rock’n’Roll und Rebellion – Ein panisches Panorama. Mit einem Vorwort von, EVA, Hamburg 2007, – Erstausgabe mit Maxi-Single erschienen 1981
  • Lutz Solarek: „Lindianisch für Einsteiger“ – ein erste Aufarbeitung des Lindenberg-Wortschatzes. S(C)le-Verlag. 2006 in Lizenz als 32-seitiges Booklet bei Universal in der Doppel-CD Panik mit Hut
  • Ingo Grabowsky, Arno Köster, Ralph Larmann: Keine Panik. Udo Lindenbergs bunte Republik. Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.), Bonn 2005,.
  • Udo Lindenberg mit Ralph Larmann und Tine Acke: Udo Lindenberg – Das Lindenwerk. Malerei in Panikcolor mit ausgewählten Texten. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2005,.
  • Udo Lindenberg mit : Panikpräsident. Die Autobiographie. Random House Entertainment, München 2004,.
  • Udo Lindenberg: In eigenen Worten. Herausgeber und Co-Autor. Palmyra-Verlag, Heidelberg 1998,.
  • Udo Lindenberg, Ernst Lechthaler: Mixed Double. Cocktails und Likörelle Droemer Knaur, München 1997,.
  • Udo Lindenberg: El Panico oder: Wie werde ich Popstar?. Goldmann, München 1990,.
  • Ulrich Hoppe: Udo Lindenberg – Deutschlands Rockstar Nr. 1. Heyne, München 1979,
  • Udo Lindenberg: Albert Alptraum bis Votan Wahnwitz. JOY Verlag, Hamburg 1975.
  • Udo Lindenberg: Der Pakt. Vom Leben gezeichnet. Gemälde von Udo Lindenberg. te Neues, Kempen 1999,.
  • Udo Lindenberg unter Mitarbeit von Rolf Lindner und Rambow/Lienemeyer/van de Sand: Rock’n’Roll und Rebellion – Ein panisches Panorama. Syndikat Autoren und Verlagsgesellschaft, Frankfurt am Main 1981,.
  • Steve B. Peinemann: Udo Lindenberg – Hinter all den Postern. Rowohlt, Reinbek 1979,.
  • , Moritz von Uslar: Am Trallafiti-Tresen; Das Werk von Udo Lindenberg in seinen Texten. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2008,.
  • Panik. Poesie. Palast. Ein literarischer Abriss von Erichs Lampenladen. 90-minütiges Hörfunk-Feature über Udo Lindenbergs Auftritt im Palast der Republik von, 2006, Regie:. Gekürzte 54-Minuten-Version in vielen öffentlich-rechtlichen Programmen wiederholt.
  • Panikperlen (die größten Hits, arrangiert für Klavier, Gesang & Gitarre), Bosworth Music, Berlin 2007,.
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