Wenn Dein Auslandsaufenthalt beginnt, wirst Du vermutlich erst einmal alles spannend und aufregend finden. Egal ob , oder  – alles Neue ist zunächst spannend und aufregend. Dann können jedoch auch Tage kommen, an denen alles schief geht und Du dich miserabel fühlst. Das kennst Du bestimmt auch von zuhause und es ist ganz normal.

Bei aufkommendem Heimweh ist es wichtig, sich nicht zu verkriechen, sondern die schwierige Situation anzupacken und mit ihr umzugehen. Denn nun wirst Du auch erleben, dass Du viel lernen kannst, über Dich hinaus wächst und selbstständiger wirst. „Mich in den USA einzuleben fiel mir schwerer als gedacht, doch ich habe letztendlich auch diese Hürde genommen. So schnell darf man nicht aufgeben, und im Endeffekt hat sich das kämpfen gelohnt“, erinnert sich Kim Gabbi an ihre schwierigen Anfänge während des. „Höhen und Tiefen gehören nun mal dazu, und auch die Zeiten voller Heimweh übersteht man.“

  1. Verkrieche Dich nicht!
  2. Rede über Dein Heimweh: Deine Gastfamilie und Betreuuer sind für Dich da!
  3. Sei aktiv und suche Dir Beschäftigungen, die Dir Spaß machen und Dich ablenken
  4. Probiere Neues aus!
  5. Gehe aktiv auf Leute zu – neue Freunde lassen Dein Heimweh im Nu verfliegen
  6. Versuche, Dein Heimweh nicht durch zu häufige Telefonate nach Hause zu verstärken
  7. Schau nach vorne – nicht zurück!

Wenn Dich Heimweh plagt, würdest Du natürlich am liebsten direkt zurück nach Hause zu Deiner Familie und Deinen Freunden. Trotzdem solltest Du in diesen Zeiten übermäßigen Kontakt in die Heimat vermeiden – zu häufiges Telefonieren, Skypen oder Schreiben verstärkt das Heimweh erfahrungsgemäß nur noch mehr. Versuche nicht zurück und auf das zu schauen, was hinter Dir liegt, sondern schau nach vorneauf das, was Dich erwartet: ein spannendes! Lass Dich ein auf dieses Experiment und lass Deinem neuen zu Hause, Deiner Gastfamilie und Deinen Mitschülern eine Chance, Dich in ihren Kreisen aufzunehmen.

Wenn der erste Kulturschock und damit verbunden vielleicht auch Heimweh bei Deinem High School-Austausch einsetzen, ist es das Beste, wenn Du mit Deiner Gastfamilie über Deine Gefühle sprichst. Auch die Local Coordinators, die für Deinen High School-Austausch weitere Ansprechpartner sind, hören dir gerne bei Problemen zu.

Vor allem ist es aber wichtig aktiv zu sein. Viele Schulen bieten Clubs an, bei denen Du mitmachen kannst und wo du neue Freunde kennen lernen kannst. Auch Deine Sprachkenntnisse werden sich dadurch verbessern und die Kommunikation und somit auch der Alltag bei Deinem High School-Austausch fallen Dir leichter. Probiere neue Dinge aus, mache Sport, triff Dich mit Freunden oder engagiere Dich in der Gemeinde. Also, ganz nach dem Motto: Beschäftigung ist die beste Therapie. Bei Kerstin Farke ließ ein enger Zeitplan erst gar keinen Raum für Heimweh. „Meine ersten drei Tage waren schon so ausgeplant, dass ich überhaupt keine Zeit hatte irgendjemanden zu vermissen. Meine Gastfamilie hielt mich so beschäftigt, dass ich über das ganze Jahr fast gar kein Heimweh hatte und auch die Schule hielt mich auf Trapp“, erzählt die Austauschschülerin aus den USA. Auch Bettina Erstermeier hat in Australien Erfahrungen mit Heimweh machen müssen. „Doch sobald ich in der Schule war und meine Freunde um mich hatte, war alles wie weggeblasen!“

Dann wirst Du bald merken, dass Heimweh und Sorgen verflogen sind und Du Deinen High School-Austausch in vollen Zügen genießen kannst. Und sollten doch einmal wieder Probleme auftauchen, gilt genau wie vorher: reden, reden, reden… und aktiv sein!

„Natürlich hat man am Anfang auch einmal Heimweh“, erzählt Katharina Richard, Austauschschülerin in Australien, „aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass ich diese Phase schnell überbrücken konnte und meine Gastfamilie wurde für mich wie meine eigene Familie. Alles, was ich zuhause an Rückhalt hatte, wurde mir auch von meiner Gastfamilie gegeben und es gab eigentlich gar keinen Grund, sich alleine zu fühlen, denn ich konnte mit meiner Gastmutter über alle Probleme sprechen – auch über Probleme mit Freunden oder in der Schule.“ Außerdem erzählt sie: „Zum Ende meines Aufenthaltes in Australien hat sich das Blatt eher gewendet und ich war traurig, dass ich heim musste, weil ich in Australien doch alles hatte, was ich auch hier in Deutschland hatte.“

Auch für Andrea Stefke war Heimweh erst überhaupt kein Thema. „Aber dann kam mein Geburtstag. Das war einer der härteren Tage. Die ganzen Tradition mit meiner Familie, … aber am Ende war mein Geburtstag doch total „special“ und aufregend. Meine Gastmama hat mir einen Kuchen gebacken mit 16 Kerzen drauf und Geschenke gab es auch.“

Notfall-Hotline für Deinen High School-Austausch

Für Notfälle ist bei Deinem High School-Austausch – sowohl in Deutschland als auch in Deinem Gastland – eine Notfall-Hotline für Dich bzw. Deine Eltern eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr besetzt – so können wir und auch unsere Kollegen vor Ort schnell reagieren, wenn es die Situation erfordert.

Denkt immer daran: das Heimweh zu überwinden lohnt sich. Denn auf Euch wartet eine spannende Zeit in einem neuen Land, dass Ihr erkunden, kennenlernen und mit seinen Menschen völlig ins Herz schließen könnt. „Was ich persönlich schlimmer finde als Heimweh ist das Fernweh. Jetzt, wo ich wieder zuhause bin, kann ich nur daran denken wieder hier weg zu kommen. Deshalb bin ich auch im Returnee Club von TravelWorks. Ich möchte mir meinen Rückflug zusammensparen“, erklärt Nele Päsler.

Bei Einigen verfliegt das Heimweh langsamer, bei Anderen schneller. „Nach ca. 3 Tagen hatte ich mich an die Zeitumstellung, meine Gastfamilie und mein neues Zuhause gewöhnt und damit war dann auch mein Heimweh vorüber. Während der restlichen neun Monate meines Aufenthalts hatte ich kein Heimweh mehr“, erzählt Michelle Berges, die als Austauschschülerin in Australien lebte. „Natürlich habe ich trotzdem oft an meine Familie & Freunde gedacht und mich gefragt, was sie gerade so machen und was ich so alles während meiner Abwesendheit verpasse. Trotzdem war mein Heimweh im Gegensatz zu meinem Fernweh nach Australien gar nichts.“

Sollte sich dein Heimweh auch in Fernweh umwandeln, so wirst du bei uns natürlich fündig:

  1. – Du hast ein Zielland, aber noch nicht die passende Idee, was du dort machen möchtest.
  2. – Du weißt was du machen möchtest, aber hast noch keinen Schimmer wo.